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Die letzten Tage von Ingeborg Ingeborg Bachmann aus nächster Nähe – bewegende Szenen einer Freundschaft

1

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

20,7/12,3/1,4 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

GLI ULTIMI GIORNI DI INGEBORG

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43329-4

Beschreibung

Rezension

»In einem ergreifenden kleinen Erinnerungsbuch erzählt [Jaeggy] von den letzten Tagen ihrer Freundin [Bachmann]. ... Die Wucht dieses kleinen Buches zeigt – Bachmann lässt noch immer niemanden kalt.« ("Was liest du gerade? – ZEIT-Podcast")
»Jaeggy skizziert den existenziellen Moment des Abschieds in dichter Prosa. Ihre Erinnerungen bieten keine Enthüllung, sondern bohrende Sätze. Hätte man Bachmann helfen können, wenn man früher gehandelt hätte? Hat Fleur Jaeggy Ingeborg Bachmann geliebt? Waren sie glücklich zusammen?« ("NZZ am Sonntag")
»Unerbittlich, intim und unbedingt lesenswert ...« ("woxx")
»Das neue, schmale Buch der großen Schweizer Autorin Fleur Jaeggy heißt Die letzten Tage von Ingeborg . ... Ihr Buch liest sich wie ein zärtliches Murmeln des Namens Ingeborg ...« ("DIE ZEIT")
»Ihre Weggefährtin Fleur Jaeggy erinnert sich jetzt, über 50 Jahre nach [Bachmanns] Tod, ... im Buch Die letzten Tage von Ingeborg sehr innig und zärtlich an die Freundin.« ("Münchner Merkur")
»Mit ihrer dichten, messerscharfen Prosa ist Fleur Jaeggy eine Meisterin der Knappheit.« ("Neue Zürcher Zeitung")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

20,7/12,3/1,4 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

GLI ULTIMI GIORNI DI INGEBORG

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43329-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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ein paar Seiten kryptische Textfragmente

Bewertung am 28.04.2026

Bewertungsnummer: 3123213

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich heute voller Erwartung in der Buchhandlung auf dieses schmale Buch gestürzt. Gerade die Umstände von Ingeborg Bachmanns letzten Tagen, diese Mischung aus Beiläufigkeit, Ungenauigkeit und brüchiger Erinnerung, haben mich interessiert. Ein Zugang, der Fragmente für sich stehen lässt, der über Leerstellen und Auslassungen erzählt, und um mit Werner Herzog zu sprechen, einer „ekstatischen Wahrheit“ näher kommt als bloße Faktenwiedergabe, ist eigentlich genau das, was ich schätze und oft das, was Gültigkeit vermag. Umso enttäuschender ist dieses kaum fünfzehn Seiten umfassende Bändchen. Was hier als poetische Unschärfe erscheinen könnte, wirkt letztlich größtenteils wie Belanglosigkeit. Einfache Umstände werden, vielleicht aus Unvermögen, vielleicht aus fehlender Nähe, in einer übermäßig assoziativen Weise vernebelt, sodass kaum etwas bleibt. Vor allem keine Perspektive. Übrig bleibt fast nur dieser eine Satz, den Bachmann einer Freundin zum Abschied mitgegeben haben soll. Und der Widerspruch des antiseptischen Krankenzimmers. Nur auf den ersten Seiten, in der Reise ans Meer, blitzt etwas auf: eine Stimme, eine Zuneigung, ein Gefühl von Nähe. Doch gerade dort, wo es Interessieren würde, in den letzten Tagen selbst, wirkt der Text unangenehm fremd und wenig emphatisch. Es ist, als würde hier jemand vorgeben, sich zu erinnern, obwohl ihn (oder sie) mit dem Erinnern selbst kaum etwas verbindet? Diese Distanz könnte produktiv sein. Sie könnte, wenn sie in der Kargheit genau schauen würde, eine Rechtfertigung bauen, warum diese Schrift behauptet. Hier aber hinterlässt sie vor allem Leere. Und auch Traurigkeit, um so wenig lektorische Selbstfürsorge.

ein paar Seiten kryptische Textfragmente

Bewertung am 28.04.2026
Bewertungsnummer: 3123213
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich heute voller Erwartung in der Buchhandlung auf dieses schmale Buch gestürzt. Gerade die Umstände von Ingeborg Bachmanns letzten Tagen, diese Mischung aus Beiläufigkeit, Ungenauigkeit und brüchiger Erinnerung, haben mich interessiert. Ein Zugang, der Fragmente für sich stehen lässt, der über Leerstellen und Auslassungen erzählt, und um mit Werner Herzog zu sprechen, einer „ekstatischen Wahrheit“ näher kommt als bloße Faktenwiedergabe, ist eigentlich genau das, was ich schätze und oft das, was Gültigkeit vermag. Umso enttäuschender ist dieses kaum fünfzehn Seiten umfassende Bändchen. Was hier als poetische Unschärfe erscheinen könnte, wirkt letztlich größtenteils wie Belanglosigkeit. Einfache Umstände werden, vielleicht aus Unvermögen, vielleicht aus fehlender Nähe, in einer übermäßig assoziativen Weise vernebelt, sodass kaum etwas bleibt. Vor allem keine Perspektive. Übrig bleibt fast nur dieser eine Satz, den Bachmann einer Freundin zum Abschied mitgegeben haben soll. Und der Widerspruch des antiseptischen Krankenzimmers. Nur auf den ersten Seiten, in der Reise ans Meer, blitzt etwas auf: eine Stimme, eine Zuneigung, ein Gefühl von Nähe. Doch gerade dort, wo es Interessieren würde, in den letzten Tagen selbst, wirkt der Text unangenehm fremd und wenig emphatisch. Es ist, als würde hier jemand vorgeben, sich zu erinnern, obwohl ihn (oder sie) mit dem Erinnern selbst kaum etwas verbindet? Diese Distanz könnte produktiv sein. Sie könnte, wenn sie in der Kargheit genau schauen würde, eine Rechtfertigung bauen, warum diese Schrift behauptet. Hier aber hinterlässt sie vor allem Leere. Und auch Traurigkeit, um so wenig lektorische Selbstfürsorge.

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