Produktbild: Café Amatorska

Café Amatorska

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Edition.fotoTAPETA Berlin

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

13,4/22/1,8 cm

Gewicht

292 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949262-64-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Edition.fotoTAPETA Berlin

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

13,4/22/1,8 cm

Gewicht

292 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949262-64-7

Herstelleradresse

edition Fototapeta
Alt-Moabit 37
10555 Berlin
DE

Email: info@edition-fototapeta.eu

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Begegnungen in und mit Polen. Warmherzig, voller Freundschaft und Wertschätzung

MarcoL aus Füssen am 28.03.2026

Bewertungsnummer: 3091685

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Novelle ist eine Begegnung der Generationen. Und eine Begegnung zwischen Deutschland und Polen – zwei Staaten mit einer ganz besonderen Beziehung zueinander. Was sucht ein junger Schriftsteller im „neuen“ Polen, eingebettet zwischen Vergangenheit und urbanem Feeling? Er findet Gastfreundschaft und Geborgenheit in der kulturellen, literarischen Szene und auch in der nationalen Kulinarik. S.18: „Zwei Teller auf der Tischdecke, einen für jeden von uns, aber sie standen dort nicht für Anna, sondern meinetwegen, weil ich der Gast war, weil man sich um mein Wohlergehen mühte. Und so wurde mir das Purpur im Suppenteller zur Erkennungsfarbe der Gastfreundschaft; ein Geschmack bedeutet mir fortan diese Tugend; in diese Brühe schien mir all die Freundlichkeit eingekocht, die mir in den zwei Wochen meines damaligen Dortseins widerfahren war.“ Es sind Begegnungen, Freundschaften, die dieses Buch ausmachen. Vergleiche zwischen tristem Regen und Sonnenschein, Unterschiede zwischen Krakau und Warschau. Dazwischen Treffen, Kollegialität und und eine feine, poetische Sprache. S.22: „Bis eben war ich noch glücklich gewesen, nun hatte ich dummerweise damit begonnen, von diesem Abend etwas zu erwarten. Die Nadel hatte sich von Genügsamkeit auf Einsamkeit gedreht.“ ... „Ihr Lächeln war so fein, weil sie es festhielt, bevor es ausuferte.“ Wie schön sind diese beiden Sätze, die auf so poetische Weise ausdrücken, was wir selbst schon oft erfahren haben. Verschränkungen zwischen Deutschland und Polen werden offenbar, auf der persönlichen Seite, auf der kulturellen Ebene genauso wie auf der wissenschaftlichen. Mit Zartgefühl, ohne Pomp, bringt der Autor diese Erkenntnisse ein, als wären sie Ergebnisse eines einfachen Gesprächs im Café gewesen, genauso wie tiefgründige Gespräche in einer vertrauten Zweisamkeit. Eine Zweisamkeit, die nicht fordert, sondern einfach nur gibt, ohne Zwang. Der Intellekt, das freie Denken kennt eben keine Grenzen. Sehr gerne gelesen und viel dabei gelernt. Große Leseempfehlung.

Begegnungen in und mit Polen. Warmherzig, voller Freundschaft und Wertschätzung

MarcoL aus Füssen am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3091685
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Novelle ist eine Begegnung der Generationen. Und eine Begegnung zwischen Deutschland und Polen – zwei Staaten mit einer ganz besonderen Beziehung zueinander. Was sucht ein junger Schriftsteller im „neuen“ Polen, eingebettet zwischen Vergangenheit und urbanem Feeling? Er findet Gastfreundschaft und Geborgenheit in der kulturellen, literarischen Szene und auch in der nationalen Kulinarik. S.18: „Zwei Teller auf der Tischdecke, einen für jeden von uns, aber sie standen dort nicht für Anna, sondern meinetwegen, weil ich der Gast war, weil man sich um mein Wohlergehen mühte. Und so wurde mir das Purpur im Suppenteller zur Erkennungsfarbe der Gastfreundschaft; ein Geschmack bedeutet mir fortan diese Tugend; in diese Brühe schien mir all die Freundlichkeit eingekocht, die mir in den zwei Wochen meines damaligen Dortseins widerfahren war.“ Es sind Begegnungen, Freundschaften, die dieses Buch ausmachen. Vergleiche zwischen tristem Regen und Sonnenschein, Unterschiede zwischen Krakau und Warschau. Dazwischen Treffen, Kollegialität und und eine feine, poetische Sprache. S.22: „Bis eben war ich noch glücklich gewesen, nun hatte ich dummerweise damit begonnen, von diesem Abend etwas zu erwarten. Die Nadel hatte sich von Genügsamkeit auf Einsamkeit gedreht.“ ... „Ihr Lächeln war so fein, weil sie es festhielt, bevor es ausuferte.“ Wie schön sind diese beiden Sätze, die auf so poetische Weise ausdrücken, was wir selbst schon oft erfahren haben. Verschränkungen zwischen Deutschland und Polen werden offenbar, auf der persönlichen Seite, auf der kulturellen Ebene genauso wie auf der wissenschaftlichen. Mit Zartgefühl, ohne Pomp, bringt der Autor diese Erkenntnisse ein, als wären sie Ergebnisse eines einfachen Gesprächs im Café gewesen, genauso wie tiefgründige Gespräche in einer vertrauten Zweisamkeit. Eine Zweisamkeit, die nicht fordert, sondern einfach nur gibt, ohne Zwang. Der Intellekt, das freie Denken kennt eben keine Grenzen. Sehr gerne gelesen und viel dabei gelernt. Große Leseempfehlung.

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Café Amatorska

von Leander Steinkopf

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