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Aller Anfang Roman

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10,02 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,2/11,9/3,6 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Commencement

Übersetzt von

Henriette Heise

Sprache

Deutsch

EAN

2710003492082

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,2/11,9/3,6 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Commencement

Übersetzt von

Henriette Heise

Sprache

Deutsch

EAN

2710003492082

Herstelleradresse

Ullstein-Taschenbuch-Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein-buchverlage.de

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  • Lena

    aus Köln

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Celia, Sally, Bree und April…

    Celia, Sally, Bree und April lernen sich am Smith-College in Northampton kennen, an dem ausschließlich weibliche Studierende zugelassen sind. Sie stammen aus unterschiedlichen familiären Verhältnissen und sind auch charakterlich verschieden. Während die schöne Bree bereits verlobt ist, ist April nach dem Vorbild ihrer Mutter eine feministische Aktivisten. Sally leidet unter dem Verlust ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, während Celia aus einer intakten katholischen Familie stammt, an der sie sehr hängt. Auch wenn sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Träume und Vorstellungen vom Leben Konflikte austragen müssen und es durch Brees neue Beziehung zu Lara, Sallys Heiratspläne und Aprils Aktivismus Reibungspunkte gibt, halten sie, wenn es darauf ankommt, fest zusammen. "Aller Anfang" wird abwechselnd aus der Perspektive einer der vier Frauen erzählt, wobei die ersten Kapitel, die am College handeln, zur jeweiligen Vorstellung des Charakters sehr lang sind. Man erhält damit auch einen bildhaften Einblick in den Campus und das sehr besondere College, auf dem die Frauen mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen experimentieren. Die vier Frauen machen unterschiedliche Erfahrungen in Sachen Liebe - von festen Beziehungen, Verlobungen und Trennungen über eine Affären zu einem älteren Mann - bis die gemeinsamen vier Jahre am College vorbei sind und es sie wieder in unterschiedliche Richtungen verschlägt. Eine Wiedervereinigung zur Hochzeit von Sally endet im Streit und bedeutet einen Riss der Freundschaft, der erst wieder gekittet werden kann, als sie die anderen brauchen und eine von ihnen in ernsthafte Gefahr geraten ist. Der Roman erzählt von den Höhen und Tiefen einer Freundschaft, wie Frauen einander Halt geben können, aber auch wie sie sich gegenseitig verletzen können. Empathisch wird die Entwicklung der jungen Frauen beschrieben, die zu Beginn noch etwas orientierungslos sind und erst noch ihren Platz finden müssen. Die Geschichte ist vielschichtig und handelt neben Freundschaft und dem Erwachsenwerden von sexueller Orientierung, Feminismus, Gewalt gegen Frauen, von Selbstfindung, Toleranz und Loyalität. Jede der Hauptfiguren ist individuell gezeichnet und selbst wenn man keine Identifikationsfigur finden sollte, ist es interessant ihre Entwicklung durch die Hürden des Lebens - gemeinsam und getrennt von einander - zu verfolgen. Der Fokus liegt dabei klar auf Frauen, denn trotz der beschriebenen Liebesbeziehungen spielen Männer nur eine untergeordnete oder negativ besetzte Rolle. Die Bedeutung von Freundschaft und die unterschiedlichen Lebensentwürfe, die sich aufgrund der vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten für Frauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts ergeben, sind facettenreich und empathisch geschildert.

  • Bewertung

    5/5

    13.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erstens kommt es anders und zweitens...

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und das trifft voll ganz auf die Träume, Wünsche und Sehnsüchte der vier jungen Frauen zu, die ihren ganz eigenen Weg suchen !

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    21.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahre Freundschaft und innige Liebe

    Vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, landen auf dem Smith College. Während Bree auf der innigen Suche nach sich selbst und einer ersten richtigen und ernsthaften Beziehung ist, schafft es Sally kaum, die Verlustängste durch den Tod ihrer Mutter zu überstehen. Celia hingegen will aus ihrem erzkatholischen Familienhaus entfliehen und April, die Tochter einer wahren Hippieübermutter kämpft mit ihrer Verbissenheit, die Welt zu verbessern. Jede für sich genommen sind es junge mutige Frauen, die auf einem reinen Frauencollege ihren weiteren, natürlich renommierten Lebensweg bestreiten wollen. Gemeinsam hingegen können sie die Welt verändern. Während der College Jahre begegnen die vier Freundinnen jeglichem Klischee einer Frauenuniversität und stärken ihre innige Freundschaft durch großzügige Liebe zueinander. Als Sally vor den Traualtar schreitet, zieht das erste Mal ein feiner Nebel aus Angst über die Vier. Mit dem Ende der Studienzeit und der darauf folgenden Selbstfindung begab sich jede auf ihre eigene Suche nach dem Glück, jedoch scheint nur Sally ihre wahre Bestimmung und vor allem ihren Fels in der Brandung gefunden zu haben. Mit J. Courtney Sullivan begeben wir uns auf eine Reise zu uns selbst. Erkennen Ähnlichkeiten in den vier Freundinnen, die uns mal lieb, mal weniger reizvoll erscheinen und hoffen darauf, dass eine solche Freundschaft, wie Bree, Celia, April und Sally sie führen, für immer halten möge. Freundschaft bedeutet auch, verzeihen zu können. Respekt im Umgang miteinander und Verständnis für das Anderssein, das gibt uns Sullivan hier großzügig mit auf die eigene Reise zu sich selbst. Mit viel Witz und Sympathie begleitet man die vier jungen Frauen auf ihrem Lebensweg. Mutig berichtet Sullivan über die großen Feministinnen, die in unserer Weltgeschichte schon lange vor unserer Zeit für unsere Freiheiten kämpften. In einer auch heute noch männerdominierten Welt liest sich „Aller Anfang“ jedoch nicht wie ein Ratgeber für Frauen in Unterdrückung, sondern macht Mut, auch mal außergewöhnliche Pfade zu betreten. Natürlich darf auch die Liebe in diesem Roman nicht fehlen, die so vielerlei schöne Geschichten zu erzählen hat.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    13.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Freundschaft ist ein Band, unsichtbar und stark zugleich" (Peter Maffay)

    Die vier Studentinnen Celia, Bree, April und Sally lernen sich bei ihrem ersten Studienjahr auf dem Smith-College kennen, da sie als Zimmernachbarinnen im gleichen Wohnheim untergebracht sind. Schnell freunden sich die vier recht unterschiedlichen Frauen miteinander an, ihre Freundschaft reicht sogar bis über das Studium hinaus, obwohl es sie in alle Himmelsrichtungen weht. Als eine von ihnen kurz vor der Hochzeit steht und die vier Frauen den letzten Abend gemeinsam verbringen, kommt es zu einem großen Streit, der die vier erst einmal voneinander trennt. Doch dann gerät eine von ihnen in Schwierigkeiten und so langsam setzen die Frauen die Scherben ihrer zerbrochenen Freundschaft wieder zusammen und stehen zueinander… j. Courtney Sullivan hat mit ihrem Buch „Aller Anfang“ einen wunderbaren, tiefgründigen und gleichzeitig spannenden Roman vorgelegt, der mit einer Prise Witz gewürzt ist. Die Autorin versteht es hervorragend, den Leser mit ihrer intensiven und detailreichen Erzählweise in den Bann zu ziehen. Schnell taucht man ein in das Campusleben eines amerikanischen Frauencolleges und darf auf die vier Protagonistinnen treffen, deren Hintergrund sich völlig voneinander unterscheidet und deren Entwicklung man über die Jahre miterleben kann ebenso wie die Bande ihrer Freundschaft. Durch die wechselnden Erzählperspektiven, in denen immer eine der vier Frauen zu Wort kommt, bekommt der Leser einen Einblick in die jeweiligen Ansichten, Gedanken und Gefühle und kann sich so einen guten Rundumblick verschaffen. Durch immer wieder geschickt gelegte Wendungen schafft es die Autorin, die Handlung für den Leser gleichbleibend spannend zu halten und für kleine Überraschungen zu sorgen. Gleichzeitig bedient sie sich verschiedener Themen, sei es nun eine Schwangerschaft, über die man sich nicht freut, radikale Ansichten, Missbrauch, Homosexualität oder Gleichberechtigung, wobei sie diese so interessant in ihrer Geschichte verpackt, dass der Leser konstant bei der Stange bleibt und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Der Blick durchs Schlüsselloch in ein amerikanischen Frauencollege ist dazu ein interessantes Beiwerk. Die Charaktere sind durchweg sehr gut ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Sie wirken gerade aufgrund ihrer unterschiedlichen Wesenszüge und ihrer verschiedenen familiären Hintergründe sehr realistisch und glaubhaft, was es dem Leser erleichtert, sich auf sie einzulassen und sich ihnen verbunden zu fühlen. Sally stammt aus einem reichen Elternhaus, ihre Mutter ist vor kurzem gestorben, worüber sie noch nicht hinweg ist. Sie hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann und besitzt einen zwanghaften Ordnungswahn. Bree ist eine Südstaaten-Beauty und bereits verlobt mit Doug, jedoch überdauert die Verlobung nicht, so dass Bree sich einer Frau namens Lara zuwendet, was ihre Familie auf die Barrikaden bringt. Celia kommt aus einer reichen katholischen irischen Familie, möchte Schriftstellerin werden und verdient sich nebenbei Geld als Lektorin. Sie ist die treibende Kraft innerhalb des Freundinnenverbundes und diejenige, die alles zusammenhält. April ist die extreme Rebellin und eine Kämpfernatur, die sich immer treu bleibt und für die Schwächsten einsteht, die ihr am Herzen liegen. „Aller Anfang“ ist ein schöner tiefgründiger Roman, bei dem der Leser vier Frauen begleitet und durch sie erlebt, was Freundschaft bedeuten kann. Gespickt mit viel Humor, Gesellschaftskritik und Gefühl ist dieses Buch ein echtes Highlight. Absolut verdiente Leseempfehlung!

  • Julia S.

    5/5

    13.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft und Frausein unterhaltsam thematisiert

    Rezension zu „Aller Anfang“ von J. Courtney Sullivan J. Courtney Sullivan schreibt mit einer angenehmen Leichtigkeit über das Leben vier junger Frauen, Sally, Bree, April und Celia, die sich auf dem College kennen lernen und Freundinnen werden. Die Geschichte ist lebendig geschrieben. Der Leser kommt gemeinsam mit Sally, einer der vier jungen Frauen, am Smith-College an. So schafft es Sullivan den Leser mitten in die Geschichte zu werfen, die unmittelbar beginnt. Außerdem lernt man als Leser gemeinsam mit den Freundinnen den Campus und das Leben dort kennen. Zunächst kann irritierend sein, dass die Kapitel sehr lang sind. Wer gerne kürzere Kapitel liest, wird also hier und da mitten im Kapitel das Buch aus der Hand legen. Im Nachhinein hat es dann aber dich weniger gestört, als anfangs gedacht. Das liegt auch daran, dass in jedem Kapitel eine andere der Freundinnen aus ihrer jeweiligen Sicht die Geschichte weitererzählt. Durch die längeren Kapitel hat man die Chance, sich ganz auf da Leben derjenigen einzulassen, die gerade erzählt. Interessant ist, dass Sally, Bree, April und Celia so ganz unterschiedliche Charaktere sind, was sich auch in ihren Erzählungen niederschlägt und für entsprechende Abwechslung sorgt. Sally, die früh ihre Mutter verlor, lebt eher das klassische Leben. Bree entdeckt sich selbst im College neu, hadert jedoch lange damit, während April ihren Prinzipien treu bleibt und für ihre Grundsätze kämpft. Celia kommt, neben Sally, aus einem reichen Elternhaus und ist von Beginn an die ehrgeizige Karrierefrau. Insgesamt macht es sehr viel Spaß den Frauen dabei zuzusehen, wie sie ihren Weg finden, sich selbst und einander verlieren, scheitern und siegen und durch das unsichtbare Band der Freundschaft stets verbunden sind. Spannung entsteht dadurch, dass es der Autorin gelungen ist, in der Geschichte immer wieder Hinwiese zu streuen, die neugierig machen und die dann aufgelöst werden. Außerdem hat man keinesfalls das Gefühl, vier gleiche Leben zu verfolgen, sondern ganz unterschiedliche Lebenswege und jeder ist auf seine Art interessant. Thematisiert werden außerdem schwierige Themen rund um Frauen, mit denen die Freundinnen, die mal mehr mal weniger feministisch unterwegs sind, in Berührung kommen. Insgesamt ist „Aller Anfang“ ein tolles Buch, dass sowohl durch die Thematisierung der Benachteiligung und Misshandlung der Frauen in vielen Länder dieser Welt, als auch durch die Geschichte um die Freundschaft der vier Frauen eine tiefgründige Lektüre ist, die gleichzeitig Spaß macht.

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