Deutliche Gebrauchsspuren z.B. Notizen. Könnte ein Mängelexemplar sein, aber voll funktionsfähig und lesbar. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …
Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?
Kundinnen und Kunden meinen
2.8/5.0
Bewertung
aus Kassel
5/5
01.02.2021
eBook (ePUB)
Sehr gut!
Da mich ein Buch von dieser Autorin schon vor Jahren begeistert und gefesselt hat, ein anderes mich aber nicht zum Weiterlesen bewegen konnte, habe ich mich an „Die Tochter des Uhrmachers“ gewagt.
Das Buch hat mich gefesselt und auch eine gewisse Zeit verwirrt. Diese scheinbar nicht zusammenhörigen Personen, in verschiedenen Zeiten, der Hausgeist ... Als es für mich dann einen Zusammenhang gab, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, musste wissen wie es zu dieser Tragödie gekommen ist. Kurz vor Ende des Buches konnte ich ahnen wie alles enden wird und war und bin zutiefst betroffen. Was für eine Tragödie, eine Verschwendung von Liebe.
Bewertung
aus Gudensberg
5/5
08.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Die Tochter des Uhrenmachers
Tolles Buch Spannung pur und ganz großartig wie die Schriftstellerin die Gegenwart mit der Vergangenheit verbindet.Dieses Buch wird niemanden enttäuschen und seit ich es gelesen habe bin ich Fan dieser Schriftstellerin.
Daisys Buch Reise
5/5
18.04.2020
Buch (Taschenbuch)
FANTASTISCH, SPANNEND UND MYSTISCH
Ich dachte, es wäre mal an der Zeit was neues auszuprobieren und die Geschichte von Kate Morton erschien mir perfekt dafür. Ich ging also recht unvoreingenommen an die ganze Sache ran und wurde mehr als positiv überrascht.
Es geht um Geheimnisse, Verstrickungen und Geschichte, die sich über Jahrzehnte erstrecken. Personen, die auf den ersten Blick nicht die geringste Verbindung miteinander haben, auf den zweiten aber eng miteinander verbunden sind.
Eine Geschichte, die die Zeit überdauert.
Der Schreibstil von Morton ist Bildgewaltig und erschreckend fesselnd. Man will einfach wissen, wie es weiter geht, wie die Geschichten miteinander verbunden sind, wohin die Reise führt. "Die Tochter des Uhrmachers" ist ein Roman, in dem man sich verlieren und die Zeit vergessen kann. Für mich die perfekte Urlaubslektüre. Anspruchsvoll, emotional und dennoch nicht verstörend.
Für mich wird es definitiv nicht das letzte Buch von Kate Morton gewesen sein und ich freue mich auf mehr.
"Die Tochter des Uhrmachers" bekommt von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
friederickes Bücherblog
aus Berlin
5/5
26.06.2019
eBook (ePUB)
Eine Geschichte voller Geheimnisse
Das Cover:
Zarte Pastelltöne dominieren die Abbildung. Blüten, Schmetterling, Ziffernblatt und andere Uhrenteile unterstreichen den Titel und erschaffen eine bildliche Atmosphäre, die einlädt, das Buch lesen zu wollen.
Die Geschichte:
Es geht um ein Landhaus in Birchwood Manor im Jahre 1862. Der Künstler Edward Radcliffe lädt Freunde ans Ufer der Themse ein. Doch der Sommer findet ein tragisches Ende-
Mehr als 150 Jahre später entdeckt die Archivarin Elodie Winslow die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung und irgendwie kommt es ihr bekannt vor, sie weiß aber nicht warum. Sie nimmt das Foto und macht sich auf die Suche. Ob sie das Geheimnis lüften kann?
Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Kate Morton, aber dieses Mal habe ich mich etwas schwergetan, denn die vielen Protagonisten sind in vielen Zeitebenen, auch an vielen Schauplätzen unterwegs. Eine „Ich“-Erzählerin steht dann noch über allem. Insgesamt ist alles, von allem, ein bisschen sehr viel. Manchmal hatte ich gar zu kämpfen die Zusammenhänge zu verstehen. Die Figuren sind wie immer ausdrucksstark, bis auf Elodie, die wohl nur die Verbindung zwischen den Zeiten herstellen sollte und deren eigene Geschichte deshalb sehr blass blieb. Wie gewohnt schreibt die Autorin in einer wunderbaren Sprache, die dafür sorgt, dass man der Geschichte gerne und bildlich intensiv folgt. Es war dieses Mal für mich ein ganz anderes Buch. Mein Tipp ist, sich möglichst viel Zeit am Stück zu nehmen.
Insgesamt ist es ein geheimnisvoller Roman, eine Mischung aus Liebesroman und Krimi, gewürzt mit Mystik und intensiver Spannung. Trotz der erhöhten Anforderung an Aufmerksamkeit ist es wieder ein sehr gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.
Heidelinde von friederickes bücherblog
Haruka
Orell Füssli Book Circle Community
3/5
05.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöne Atmosphäre, aber viel zu langatmig
Kate Morton gehört eigentlich zu den Autorinnen, deren Bücher ich sehr gerne lese. Ich liebe an ihren Geschichten diese bildhaften, atmosphärischen Beschreibungen, die alten Häuser, die Familiengeheimnisse, die melancholische Stimmung und dieses Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer nachwirkt. Genau das findet man auch in diesem Buch wieder. Manche Kapitel haben eine richtig schöne, düstere und mysteriöse Atmosphäre, und sprachlich kann Kate Morton einfach sehr gut Stimmungen erzeugen.
Aber leider hat mich dieses Buch trotzdem ziemlich enttäuscht. Für mich war es über weite Strecken einfach viel zu langatmig. Ständig wurden neue Figuren eingeführt, neue Perspektiven geöffnet, neue Lebensgeschichten erzählt. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich nun endlich den Überblick habe und mich richtig auf die Handlung einlassen kann, kam wieder eine neue Figur dazu, deren Geschichte dann ausführlich beschrieben wurde. Grundsätzlich mag ich verschachtelte Erzählungen und verschiedene Zeitebenen, aber hier hatte ich irgendwann das Gefühl, dass vieles eher ablenkt als bereichert. Einige Figuren und Nebenhandlungen hätte man meiner Meinung nach problemlos streichen können, ohne dass dem Verständnis wirklich etwas gefehlt hätte.
Besonders schade fand ich das, weil ich das Buch eigentlich nur angefangen und weitergelesen habe, weil ich Kate Mortons andere Bücher so geliebt habe. Hätte ich ihre anderen Romane nicht gekannt, hätte ich wahrscheinlich nach 100 oder spätestens 200 Seiten abgebrochen. Aber weil ich wusste, wie stark ihre Geschichten am Ende oft zusammenlaufen können, habe ich immer gehofft, dass sich die Lektüre noch lohnt und mich das Ende wie immer begeistern würde.
Leider war das für mich hier nicht der Fall. Das Ende hat mich nicht versöhnt, sondern eher wütend und frustriert zurückgelassen. Rückblickend wünschte ich sogar, ich hätte das Buch abgebrochen, statt mich bis zum Schluss durchzukämpfen.
Trotzdem kann ich dem Buch nicht alles absprechen: Die Atmosphäre ist stellenweise wirklich schön, einige Beschreibungen sind wunderbar bildhaft, und mit einigen Figuren habe ich mitgefühlt. Aber für mich war “Die Tochter des Uhrmachers” im Vergleich zu ihren anderen Büchern deutlich schwächer und am Ende leider nicht befriedigend.
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