• Produktbild: Das Krähenzimmer
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Das Krähenzimmer Thriller | Mit limitiertem Farbschnitt

62

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1588

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01881-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1588

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01881-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thriller, der mit dem Kopf spielt

    Die Geschichte entfaltet ihre Spannung leise, aber eindringlich – genau diese Art von Thriller zieht mich sofort hinein. Die Mischung aus düsterer Atmosphäre, einem unheimlich lebendigen Setting und der psychologischen Spannung sorgt dafür, dass man sofort in Lottas Welt eintaucht – und dort nicht mehr so schnell herauskommt. Besonders stark fand ich die psychologische Ebene des Thrillers: Statt auf Blut und Schockmomente zu setzen, arbeitet Carolin Frey mit subtilen Andeutungen, innerer Zerrissenheit und einem stetig wachsenden Gefühl von Bedrohung. Dieses Kopfkino ist intensiv, beklemmend und unglaublich wirkungsvoll. Ich wusste bis zum sehr gelungenen Ende wirklich nicht, wer oder was hinter allem steckt – genau so liebe ich es. Die Figuren sind ungewöhnlich, aber sympathisch, und ihre Dynamik bringt eine spannende zusätzliche Facette in die Geschichte. Das Haus (Sturmmöve) selbst wirkt fast wie ein eigener Charakter: geheimnisvoll, atmosphärisch, voller Schatten und Vergangenheit. Ein großes Plus ist die Hörbuchsprecherin Anne Düe, die mit ihrer nuancierten, eindringlichen Stimme die Stimmung perfekt trägt. Sie verstärkt die psychologische Spannung und verleiht Lotta eine Tiefe, die mich komplett abgeholt hat. Fazit: Ein atmosphärisch dichter Psychothriller, der ohne Blutrausch auskommt und stattdessen mit psychologischer Raffinesse, starken Figuren und einer hervorragenden Sprecherin überzeugt. Für Thrillerfans, die Spannung mit Gänsehaut bevorzugen, eine klare Empfehlung.

  • EazyBreazy

    aus Berlin

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein außergewöhnlich starker Spannungsroman

    Eines vorweg: Dieses Buch könnte nicht nur Thrillerfans ansprechen, sondern auch Leser klassischer Romane, die offen für Spannungselemente sind. Ein Haus ist in Thrillern häufig nur Kulisse. In Das Krähenzimmer wirkt es dagegen fast wie eine eigene Figur. Ein Ort, der Erinnerungen speichert, aber sie gleichzeitig verzerrt zurückgibt. Lotta kehrt dorthin zurück, wo sie die glücklichsten Sommer ihrer Kindheit verbracht hat, doch die vermeintliche Vertrautheit bricht schnell auf. Das Haus hinter den Dünen ist nicht mehr das gleiche und auch das Dorf wirkt verändert: stiller, verschlossener, beinahe beobachtend. Geräusche in der Nacht und das spürbare Schweigen mancher Bewohner lassen Lotta zunehmend daran zweifeln, ob sie hier wirklich willkommen oder überhaupt sicher ist. Carolin Frey verzichtet konsequent auf vordergründige Schockeffekte. Die Spannung entsteht aus feinen Verschiebungen im Alltäglichen: ein Gespräch, das zu lange dauert, eine Antwort, die zu knapp ausfällt, ein Blick, der zu viel oder zu wenig verrät. Gerade diese leisen Irritationen machen den Roman so wirkungsvoll. Die Stärke des Buches liegt in der Art, wie Misstrauen organisch aus zwischenmenschlichen Momenten wächst. Besonders eindrucksvoll ist die Figurenzeichnung. Lotta ist keine klassische Thrillerfigur, sondern eine zutiefst verletzliche und zugleich eigensinnige Frau, deren Wahrnehmung immer wieder ins Wanken gerät. Ihre Unsicherheit wirkt nie konstruiert, sondern entsteht aus einer glaubwürdigen inneren Geschichte heraus. Dadurch bleibt sie nicht nur nachvollziehbar, sondern auch emotional greifbar. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie lebendig die Nebenfiguren gestaltet sind. Es gibt hier keine bloßen „Funktionsträger“ für die Handlung. Jeder Dorfbewohner wirkt, als hätte er ein eigenes Leben jenseits der erzählten Geschichte. Die alte Nachbarin, die mehr zu wissen scheint, als sie sagt. Der Fischer, dessen Freundlichkeit nie ganz eindeutig ist. Die Jugendlichen im Ort, deren Verhalten zwischen Gleichgültigkeit und unterschwelliger Aggression schwankt. Diese Figuren fühlen sich nicht konstruiert an, sondern wie Menschen, die tatsächlich in einem abgelegenen Küstendorf existieren könnten; mit Routinen, Eigenheiten und unausgesprochenen Konflikten. Gerade diese Dreidimensionalität hebt den Roman deutlich von vielen Genrevertretern ab. Das winterliche Küstensetting verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Das Dorf wirkt nicht wie eine Bühne, sondern wie ein in sich geschlossener Organismus. Wind, Kälte und die ständige Präsenz der Krähen sind mehr als Atmosphäre, sie spiegeln die soziale Kälte und das Misstrauen der Gemeinschaft wider. Besonders stark ist der Kontrast zwischen Lottas warmen Kindheitserinnerungen und der heutigen Realität, in der selbst vertraute Orte fremd und unberechenbar erscheinen. Der Roman nimmt sich bewusst Zeit, um diese Figurenwelt aufzubauen. Erst im Verlauf verdichten sich Vergangenheit, Beziehungen und mögliche Bedrohungen zu einem komplexen Geflecht. Im letzten Drittel zieht das Tempo an, ohne die psychologische Tiefe zu verlieren. Die Auflösung wirkt überraschend, aber nicht konstruiert. Vielmehr ergeben viele zuvor unscheinbare Details im Rückblick ein stimmiges Gesamtbild. Das Krähenzimmer von Carolin Frey überzeugt vor allem durch seine außergewöhnlich lebendigen Figuren und die dichte, glaubwürdige Dorfatmosphäre. Es ist ein psychologisches Kammerspiel in einer ganzen Gemeinschaft, in der jeder etwas zu verbergen scheint, ohne dass jemand zur bloßen Schablone wird. Ein Thriller, der nicht durch Lautstärke, sondern durch Menschlichkeit unter die Haut geht. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch dichter Thriller mit sympathischer Hauptfigur

    Carolin Frey liefert mit "Krähenzimmer" einen fantastischen Debüt-Roman ab. Von der Grundstimmung angefangen über die gut ausgearbeiteten Protagonisten und eine komplexe aber nachvollziehbare Story stimmt hier nahezu alles. Doch worum geht es genau und warum konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages beendet? Lotta, die Hauptprotagonistin kehr nach Geelekow, Ihrem Kindheitsort zurück. Das kleine Dorf am Meer weck in Ihr alte Erinnerungen und Nostalgie. Doch schon bald kommt sie düsteren Geheimnissen auf die Spur und Sie gerät schnell in die Gewaltspirale, aus der kein Entkommen möglich scheint. Die Grundstimmung ist sehr beklemmend und drückend und als Leser kann man die Anspannung gut mitfühlen und -erleben. Die Figuren wirken dabei gut beschrieben und insbesondere die nicht bekannte Vergangenheit von Lotta birgt Spannung und Ungewissheit. Die Kapitel sind dabei überschaubar und es gibt viele Wendungen. Insgesamt wirkt die Geschichte auch mit dem Ende rund, auch wenn man als geschulter Thriller-Leser den Täter früh vermutet. Volle Kaufempfehlung von mir.

  • Renken

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Herausragendes Thriller-Debüt: Lottas Neustart wird zum beklemmenden Albtraum

    Der Rückzugsort, an den Lotta vor ihrem toxischen Ex-Freund flieht, soll Ruhe und Ordnung in ihr Leben bringen. Eine Auszeit und ein Startpunkt in ein neues, selbstbestimmtes Leben. Doch die luxuriöse Villa Sturmmöwe wird zu ihrem persönlichen Albtraum. Wird Lotta den Fluch des Hauses überleben? * Atmosphäre: beklemmend, düster, bedrohlich und kalt * Kernthema: Der persönliche Beginn eines neuen Lebens wird durch ein unheimliches Haus mit einer dunklen Vorgeschichte zu einem persönlichen Albtraum. * Spannung: Durch zahllose kleine Nadelstiche kommen Heldin und Leser nicht zur Ruhe. * Für Fans von: subtilen Bedrohungen und Auflösungen von Rätseln ------------------------------------------ WORUM ES GEHT Lotta flüchtet aus Berlin. Sie hat sich gerade aus einer toxischen Beziehung befreit und versteckt sich an einem Ort, der ihr in ihrer Kindheit viel bedeutet hat. Das Ferienhaus mit Reetdach im kleinen, beschaulichen Küstenort Geelekow an der Nordseeküste. Doch es ist November, es ist dunkel und eiskalt. Die Dorfbewohner gehen Lotta aus dem Weg und es heißt, dass ein Fluch auf dem zur Villa umgebauten Ferienhaus läge. Tatsächlich ist ein Jahr zuvor eine Frau in dem Haus leblos aufgefunden worden. Lotta beschleicht das Gefühl, dass sie in der Villa nicht alleine ist und ihr merkwürdige Dinge passieren, die gar nichts Gutes zu bedeuten scheinen. ------------------------------------------ MEIN EINDRUCK Carolin Frey gelingt in ihrem Debüt ein ganz herausragender Thriller, der mich schon begeistert hat, als ich nur die Leseprobe in die Finger bekam. “Das Krähenzimmer” bringt lebendige Figuren und eine nervenaufreibende Stimmung zusammen und genau dies sind für mich die Qualitätsmerkmale, die ein richtig guter Thriller zwingend mitbringen muss. Die Hauptfigur Lotta erlebt in diesem Buch ihre eigene Entwicklung. Während auf den ersten Seiten noch ganz unterschwellig die Unsicherheiten herausscheinen, die mit der einengenden Beziehung mit ihrem Ex-Freund zu tun haben, stellt sie sich immer mehr den Herausforderungen des Neuanfangs und all den Hindernissen im Haus und in Geelekow. Sie bekommt dabei Unterstützung durch weitere Figuren, mit denen sie in Kontakt kommt und sich anfreunden kann. Die Situation ergibt aber auch immer die Frage, ob man den Freunden auch wirklich trauen kann, was zwangsläufig zu eigenem Rätselraten über Vertrauen und Freundschaften führt. An einigen Stellen habe ich mir direkt gewünscht, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, weil es nach einem untrennbaren Band der Zugehörigkeit ausschaut. Alle relevanten Figuren in dieser Geschichte, auch die vermeintlich “Bösen”, bekommen Farbe und werden lebendig und authentisch beschrieben. Das zweite K.O.-Kriterium für einen sehr guten Thriller ist die Handlung und die Spannung. Carolin Frey schafft es, ihren Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende der Geschichte zu halten und aufzubauen und zum Ende hin zu eskalieren. Ich habe mir nach den Kapiteln oft die Zeit genommen, kurz innezuhalten und mich in die Situationen hineinzusetzen und herauszufinden, was das konkret für Lotta bedeutet. Immer wieder kroch in diesen kleinen Gedankenpausen der volle Nervenkitzel unter die Haut. Der Aufbau der Geschichte fügt sich in die Beschreibungen perfekt ein. Relativ kurze und knackige Kapitel voller meist aufregender Ereignisse, Rätsel, Fragen gemischt mit Rückblicken in Tagebuchform und einer unbekannten Stimme, die nach und nach ein wenig vom Hintergrund preisgibt. Für mich waren einige unerwartete Wendungen und falsche Fährten dabei. Das Finale und die Auflösung waren in meinen Augen ebenso authentisch wie realistisch und haben mich mit einem guten Gefühl die letzte Seite abschließen lassen. Carolin Frey schreibt sehr bildhaft und flüssig. Ich hatte bei sehr vielen Szenen einen echten Eindruck vom Ort des Geschehens. Das Bild vom Krähenzimmer und die Aussicht in den Garten könnte ich, wenn ich Talent hätte, direkt zeichnen. Ich fühlte mich oft direkt an der Geschichte beteiligt und stand nicht selten direkt neben den Akteuren und war mittendrin bzw. direkt dabei. ------------------------------------------ MEIN FAZIT “Das Krähenzimmer” von Carolin Frey reiht sich ein in die Liste der Thriller, die ich ohne Zögern meinen besten Freunden direkt ans Herz legen würde. Ihr Debüt bringt alles für einen erstklassigen Thriller mit: Nervenkitzel, Spannung und lebendige Figuren. Mir hat die subtile, psychologisch wirkende, beklemmende Stimmung sehr gut gefallen. Carolin Frey schreibt, dass dieses Buch in einem “Schreib-Kaninchenloch” entstanden sei. Ich hoffe inständig, es ist nicht annähernd so dunkel, wie es klingt und wird der magische Ort sein, an dem noch weitere exzellente Thriller aus ihrer Feder entstehen werden. Ich freue mich darauf.

  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselndes und atmosphärischen Debüt

    Ich freute mich sehr auf das psychologische Thrillerdebut, das mich vom Klappentext und der genialen Aufmachung her sofort angesprochen hat. Der unheilversprechende Prolog konnte mich sofort in seinen Bann ziehen und ich tauchte in die Handlung ein. Erzählt wird aus Lottas Sicht, die als Hauptfigur authentisch und nahbar war. Schnell hat die Geschichte einen Sog entwickelt und das Setting war atmosphärisch und düster. Ich mochte die einsame Küstenlandschaft und die bedrohliche Grundstimmung. Der Schreibstil ist flüssig, bildstark und absolut fesselnd. Die unerwarteten Wendungen haben mich gebannt miträtseln lassen und die Spannung blieb durchgehend auf einem hohen Niveau. Die Auflösung war gut konstruiert und ich hatte beklemmende Lesestunden mit diesem düsteren Thriller. Ich freue mich schon auf weitere Werke der von Carolin Frey.

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