Produktbild: Die Schlange von Essex
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Die Schlange von Essex

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Enemies To Lovers + weitere

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2017

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/4 cm

Gewicht

658 g

Auflage

3. Auflage 2017

Originaltitel

The Essex Serpent

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003564178

Beschreibung

Rezension

"Wenn Sie Jane Austens Bücher mögen, dann werden Sie auch Sarah Perrys Roman nicht widerstehen können." WDR "Sarah Perry [...] ist eine ganz besondere Geschichte gelungen, in der Aberglaube wilde Blüten treibt und dich die Liebe, das zarte Pflänzchen, am Ende doch noch gegen alle Widerstände den Weg ins Licht bahnt." Brigitte, 25.10.2017 "Ein Buch über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, niedergeschrieben in schönstmöglicher Art. Jane Austen lässt grüßen." Oberösterreichische Nachrichten, 18.11.2017

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Enemies To Lovers
  • Academic Rivals
  • Forbidden Love/Romance

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2017

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/4 cm

Gewicht

658 g

Auflage

3. Auflage 2017

Originaltitel

The Essex Serpent

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003564178

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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Ein literarisches Juwel

Bewertung am 29.04.2023

Bewertungsnummer: 1932118

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warum entwickeln wir zu manchen Menschen eine innigere Bindung als zu anderen? Was schweißt uns zusammen, egal ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften oder Familien? Diese Fragen stehen für mich im Kern dieser Geschichte, genau wie der Aspekt der Vereinbarkeit von Glaube und Wissenschaft. Wir schreiben das Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Cora von London in einen kleinen Küstenort in England. Dieser wird zunehmend von Vorfällen geplagt, die auf eine Rückkehr des mythischen Lindwurms hindeuten. Cora und der verheiratete Pfarrer William sind sich nicht nur über die Deutung jener Gerüchte uneinig, sondern unterscheiden sich in ihren Weltansichten fundamental - und begegnen sich doch in intellektueller Hinsicht auf Augenhöhe, was dafür sorgt, dass sie sich immer mehr zueinander hingezogen fühlen. Begeistert hat mich die Vielfalt der Charaktere, denn neben Cora und Will bereichern noch weitere Figuren das Ensemble und so entsteht ein Geflecht von Geschichten und Empfindungen, das einen sofort in einen Bann zieht und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Sarah Perrys Schreibstil ist dabei so poetisch, ungewöhnlich und gleichzeitig flüssig zu lesen, dass man allein schon aufgrund der großartigen Sprache des Öfteren innehalten muss. Dieser der Autorin so eigene Stil wurde hier großartig übersetzt von Eva Bonné. Eine ganz große Leseempfehlung, dieses Buch wird eines Ihrer Lieblinge werden!

Ein literarisches Juwel

Bewertung am 29.04.2023
Bewertungsnummer: 1932118
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warum entwickeln wir zu manchen Menschen eine innigere Bindung als zu anderen? Was schweißt uns zusammen, egal ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften oder Familien? Diese Fragen stehen für mich im Kern dieser Geschichte, genau wie der Aspekt der Vereinbarkeit von Glaube und Wissenschaft. Wir schreiben das Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Cora von London in einen kleinen Küstenort in England. Dieser wird zunehmend von Vorfällen geplagt, die auf eine Rückkehr des mythischen Lindwurms hindeuten. Cora und der verheiratete Pfarrer William sind sich nicht nur über die Deutung jener Gerüchte uneinig, sondern unterscheiden sich in ihren Weltansichten fundamental - und begegnen sich doch in intellektueller Hinsicht auf Augenhöhe, was dafür sorgt, dass sie sich immer mehr zueinander hingezogen fühlen. Begeistert hat mich die Vielfalt der Charaktere, denn neben Cora und Will bereichern noch weitere Figuren das Ensemble und so entsteht ein Geflecht von Geschichten und Empfindungen, das einen sofort in einen Bann zieht und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Sarah Perrys Schreibstil ist dabei so poetisch, ungewöhnlich und gleichzeitig flüssig zu lesen, dass man allein schon aufgrund der großartigen Sprache des Öfteren innehalten muss. Dieser der Autorin so eigene Stil wurde hier großartig übersetzt von Eva Bonné. Eine ganz große Leseempfehlung, dieses Buch wird eines Ihrer Lieblinge werden!

Nicht einmal die Wissenschaft kann die Welt entzaubern

Bewertung am 28.01.2020

Bewertungsnummer: 328762

Bewertet: eBook (ePUB)

Warum nur hat dieses Buch hierzulande nicht den gleichen durchschlagenden Erfolg gehabt wie in England? Dort wurde es ein Bestseller und 2016 zum “Waterstones Book of the Year” gekrönt. Und es ist einfach wunderbar – wie eine zeitgemäße Mischung aus Jane Austen und Charles Dickens. Es erfüllt alle Kriterien, es ist klug, stimmig, spannend, lehrreich, literarisch, mit feinem Humor und feinem Sinn für das viktorianische Zeitalter mitsamt der fast schon wieder vertraut klingenden Londoner Wohnungsnot und allerlei wissenschaftlichen und medizinischen Experimenten, mit einem perfekten Ensemble an komplexen Figuren. Tolle Naturbeschreibungen runden das Bild ab, wenn beispielsweise "Essex ein Brautkleid trägt" oder Krähen auf dem Baum wie "schwarze fedrige Früchte aussehen" und dann "wie schwarze Ascheflocken über einem Feuer" aufsteigen./// Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass der fehlende Erfolg vielleicht an der Übersetzung liegen könnte und habe mich nicht getraut, die deutsche Version zu lesen. Nachdem mich “Das Geheimnis von Shadowbrook” (in fast identischer Ausstattung) eher enttäuscht hatte, wollte ich es doch wissen. Die stilsichere Übersetzung der "Schlange" ist fantastisch, genau wie es sein soll, denn sie lässt sich nicht anmerken, dass es eine ist. Kudos an Eva Bonné!/// Zufällig kam die Autorin am Anfang dieses Monats im “Guardian” zu Wort, als sie darüber berichten sollte, wie sie das Buch geschrieben hat. Sie hat sich offenbar endlos die Haare darüber gerauft und war akut von Armut bedroht. “The Essex Serpent was written to give joy as much as to provoke thought, and I still believe that novelists needn’t (indeed generally shouldn’t) choose between the two. At no point did I think the book would be a particular success. But I’d done what I’d set out to do: written about faith and superstition and friendship and desire and my poor beloved Essex – and I was as happy and content as I’ve ever been.” (Sarah Perry im “Guardian”, 4. Januar 2020) Welch ein Glück, dass sie es geschrieben hat! It made me happy and content, too.

Nicht einmal die Wissenschaft kann die Welt entzaubern

Bewertung am 28.01.2020
Bewertungsnummer: 328762
Bewertet: eBook (ePUB)

Warum nur hat dieses Buch hierzulande nicht den gleichen durchschlagenden Erfolg gehabt wie in England? Dort wurde es ein Bestseller und 2016 zum “Waterstones Book of the Year” gekrönt. Und es ist einfach wunderbar – wie eine zeitgemäße Mischung aus Jane Austen und Charles Dickens. Es erfüllt alle Kriterien, es ist klug, stimmig, spannend, lehrreich, literarisch, mit feinem Humor und feinem Sinn für das viktorianische Zeitalter mitsamt der fast schon wieder vertraut klingenden Londoner Wohnungsnot und allerlei wissenschaftlichen und medizinischen Experimenten, mit einem perfekten Ensemble an komplexen Figuren. Tolle Naturbeschreibungen runden das Bild ab, wenn beispielsweise "Essex ein Brautkleid trägt" oder Krähen auf dem Baum wie "schwarze fedrige Früchte aussehen" und dann "wie schwarze Ascheflocken über einem Feuer" aufsteigen./// Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass der fehlende Erfolg vielleicht an der Übersetzung liegen könnte und habe mich nicht getraut, die deutsche Version zu lesen. Nachdem mich “Das Geheimnis von Shadowbrook” (in fast identischer Ausstattung) eher enttäuscht hatte, wollte ich es doch wissen. Die stilsichere Übersetzung der "Schlange" ist fantastisch, genau wie es sein soll, denn sie lässt sich nicht anmerken, dass es eine ist. Kudos an Eva Bonné!/// Zufällig kam die Autorin am Anfang dieses Monats im “Guardian” zu Wort, als sie darüber berichten sollte, wie sie das Buch geschrieben hat. Sie hat sich offenbar endlos die Haare darüber gerauft und war akut von Armut bedroht. “The Essex Serpent was written to give joy as much as to provoke thought, and I still believe that novelists needn’t (indeed generally shouldn’t) choose between the two. At no point did I think the book would be a particular success. But I’d done what I’d set out to do: written about faith and superstition and friendship and desire and my poor beloved Essex – and I was as happy and content as I’ve ever been.” (Sarah Perry im “Guardian”, 4. Januar 2020) Welch ein Glück, dass sie es geschrieben hat! It made me happy and content, too.

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Die Schlange von Essex

von Sarah Perry

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Herad Pfeuffer

OSIANDER Speyer

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cora ist eine Frau, die nicht in das viktorianische Zeitalter passt. Witwe ohne Trauer, da ihr Mann gewalttätig ihr gegenüber war, mehr an Naturwissenschaft, als an ihrer Garderobe interessiert. Sie reist nach Essex, weil es dort ein "Ungeheuer" geben soll und lernt William, den Dorfpfarrer kennen. Zwischen beiden erwickelt sich, trotz unterschiedlichster Ansichten, eine Freundschaft. Ich fühlte mich beim Lesen sehr an Jane Austen erinnert. Das Hauptmerk liegt bei den Dialogen und Charakterisierungen der Personen, bei Frauen, die sich weiterentwickeln und eigene Entscheidungen treffen wollen und an Männer, die bereit sind, dies zu akzeptieren.
  • Herad Pfeuffer
  • Buchhändler/-in

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cora ist eine Frau, die nicht in das viktorianische Zeitalter passt. Witwe ohne Trauer, da ihr Mann gewalttätig ihr gegenüber war, mehr an Naturwissenschaft, als an ihrer Garderobe interessiert. Sie reist nach Essex, weil es dort ein "Ungeheuer" geben soll und lernt William, den Dorfpfarrer kennen. Zwischen beiden erwickelt sich, trotz unterschiedlichster Ansichten, eine Freundschaft. Ich fühlte mich beim Lesen sehr an Jane Austen erinnert. Das Hauptmerk liegt bei den Dialogen und Charakterisierungen der Personen, bei Frauen, die sich weiterentwickeln und eigene Entscheidungen treffen wollen und an Männer, die bereit sind, dies zu akzeptieren.

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge, verwitwete Cora Seaborn reist mit ihrem Sohn Francis von London zum Küstenort Aldwinter. Dort soll der sagenumwobene Lindwurm von Essex wieder aufgetaucht sein. Sie ist Anhängerin der Thesen Charles Darwins und trifft dort auf Pfarrer William Ransome, der Mühe hat, die Bevölkerung vom Aberglauben an die Schlange abzubringen. In den beiden treffen tiefer Glaube und Naturwissenschaft aufeinander, was sie aber nicht hindert, sich ineinander zu verlieben. Ein gut komponierter Roman über Glaube, Aberglaube, tief sitzende Ängste, wissenschaftlichen Fortschritt und gesellschaftliche Ungleichheit. Ein Lesevergnügen für dunkle Winterabende.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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Die junge, verwitwete Cora Seaborn reist mit ihrem Sohn Francis von London zum Küstenort Aldwinter. Dort soll der sagenumwobene Lindwurm von Essex wieder aufgetaucht sein. Sie ist Anhängerin der Thesen Charles Darwins und trifft dort auf Pfarrer William Ransome, der Mühe hat, die Bevölkerung vom Aberglauben an die Schlange abzubringen. In den beiden treffen tiefer Glaube und Naturwissenschaft aufeinander, was sie aber nicht hindert, sich ineinander zu verlieben. Ein gut komponierter Roman über Glaube, Aberglaube, tief sitzende Ängste, wissenschaftlichen Fortschritt und gesellschaftliche Ungleichheit. Ein Lesevergnügen für dunkle Winterabende.

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