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Swing Time Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/4,5 cm

Gewicht

744 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

2710003580536

Beschreibung

Rezension

»Ein zärtlicher Abgesang auf das Wir. Ein Buch zur richtigen Zeit: Während sich politische Debatten aufheizen, zeigt Zadie Smiths neuer Roman Swing Time, wie mannigfaltig Gender, Race und Klasse verwoben sind. « ("spiegel.de")
» Swing Time ist ein klug komponierter Freundinnen-Bildungsroman, der erzählt, wie viel Kraft es braucht, zum Akteur des eigenen Lebens zu werden.« ("Brigitte Woman")
»Die Bestsellerautorin Zadie Smith hat [...] einen großartigen Roman geschrieben, in warmer, klarer Sprache.« ("Cosmopolitan")
»[...] man kann ein Melodrama triefend und dröge erzählen oder schlau und chic. Zadie Smith gehört definitiv zu den großen Könnern der Schlau-und-Chick-Fraktion[...].« ("Berliner Zeitung")
»eine grossartig komponierte, autobiografisch grundierte Geschichte zweier schwarzer Mädchen in London – Freundinnen, deren Wege sich verschlingen, trennen, konterkarieren.« ("Tages-Anzeiger, Schweiz")
»Viele große Themen – in den besten Händen bei Zadie Smith, einer der besten Erzählerinnen der Welt, die in ihren Romanen bedeutende Gegenwartsfragen in lebensnahe und vielschichtige Geschichten einwebt. Dass es dabei immer wieder auch witzig zugeht, liegt schlichtweg am Wahnsinn der Welt.« ("radio eins")
»Zadie Smith' neuer Roman Swing Time hat die gleiche überbordende Lebendigkeit wie ihr großer Debüterfolg Zähne zeigen und noch mehr Gewicht.« ("Der Spiegel LiteraturSpiegel")
»Kluger Zeitgeist-Roman. Authentisch und mit eleganter Sprache entfaltet Swing Time eine Sogwirkung!« ("Freundin")
»[Zadie Smith] seziert die von Herkunft und Schicht bestimmten Machtverhältnisse der britischen Gesellschaft. Klug und lustig!« ("stern")
»Politik und Popstardasein, Erwachsenwerden und Ethnoclash: Zadie Smith steckt all dies in ihren belletristischen Mixer und drückt in sprachlicher und erzählerischer Brillanz auf den Knopf.« ("MDR Kultur")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/4,5 cm

Gewicht

744 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

2710003580536

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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Die Geschichte einer jungen…

Obelix aus Lutetia am 15.05.2020

Bewertungsnummer: 2993158

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte einer jungen Londonerin, aus der ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau - deren Namen man nie erfährt - wächst als Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters in einer Sozialsiedlung auf. Dort lernt sie auch ihre Kinderfreundin Tracey kennen, die beiden Mädchen verbindet die gleiche "gemischte" Herkunft und die Liebe zum Tanz. Während Tracey versucht, aus der Leidenschaft einen Beruf zu machen (wobei sie am Ende scheitert), studiert die Erzählerin planlos vor sich hin und bekommt schließlich einen Job als Assistentin eines Mega-Popstars, der erkennbar Madonna (vielleicht mit ein paar aktivistischen Anteilen von Angelina Jolie) nachgebildet ist. Hier muss sie sich auch besonders um ein Schulprojekt in Westafrika kümmern, das der Popstar ins Leben gerufen hat. Die Menschen, die sie hier kennenlernt, sind bestimmend für ihr weiteres Leben. Ein Grundthema des Romans ist - neben Tanz und Rhythmus natürlich - die Frage nach Zugehörigkeit. Wem schuldet sie Loyalität: Ihren Eltern, den Dorfbewohnern, den Entwicklungshelfern, dem Popstar? Oder gar Tracey, die ihr und ihrer Mutter nur noch mit Hass begegnet? Ein sprachlich leichtfüßiger Roman, der schwere Themen unterhaltsam und klug abhandelt.

Die Geschichte einer jungen…

Obelix aus Lutetia am 15.05.2020
Bewertungsnummer: 2993158
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte einer jungen Londonerin, aus der ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau - deren Namen man nie erfährt - wächst als Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters in einer Sozialsiedlung auf. Dort lernt sie auch ihre Kinderfreundin Tracey kennen, die beiden Mädchen verbindet die gleiche "gemischte" Herkunft und die Liebe zum Tanz. Während Tracey versucht, aus der Leidenschaft einen Beruf zu machen (wobei sie am Ende scheitert), studiert die Erzählerin planlos vor sich hin und bekommt schließlich einen Job als Assistentin eines Mega-Popstars, der erkennbar Madonna (vielleicht mit ein paar aktivistischen Anteilen von Angelina Jolie) nachgebildet ist. Hier muss sie sich auch besonders um ein Schulprojekt in Westafrika kümmern, das der Popstar ins Leben gerufen hat. Die Menschen, die sie hier kennenlernt, sind bestimmend für ihr weiteres Leben. Ein Grundthema des Romans ist - neben Tanz und Rhythmus natürlich - die Frage nach Zugehörigkeit. Wem schuldet sie Loyalität: Ihren Eltern, den Dorfbewohnern, den Entwicklungshelfern, dem Popstar? Oder gar Tracey, die ihr und ihrer Mutter nur noch mit Hass begegnet? Ein sprachlich leichtfüßiger Roman, der schwere Themen unterhaltsam und klug abhandelt.

Zwei Mädchen – ein Traum: aus…

Bewertung aus Mainz am 23.07.2017

Bewertungsnummer: 2988559

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zwei Mädchen – ein Traum: aus den ärmlichen Verhältnissen ihrer Familien hinaus auf die großen Bühnen, tanzen und singen. Aber nur Tracey ist talentiert genug, eine Tanzschule zu besuchen, wohingegen die Erzählerin von ihrer Mutter gezwungen wird, eine normale Schule mit weißen Mädchen zu besuchen. Bildung ist wichtiger als ein Spleen. Die Wege der Freundinnen trennen sich und einige Jahre später ist die Erzählerin persönliche Assistentin eines Weltstars, die andere kämpft im Alltag ums Überleben: ohne Karriere, dafür mit Kindern. Ihre Wege kreuzen sich wieder und die Fragen, wer im Leben etwas erreicht hat und wer glücklich ist, steht für beide im Raum. Die Freundschaft der Mädchen und ihre jeweilige Entwicklung ist für mich der zentrale Aspekt des Romans, wobei Zadie Smith noch sehr viel mehr hineingepackt hat. Als erstes, wie können sich zwei Mädchen mit ähnlichen Startvoraussetzungen so unterschiedlich entwickeln? Sie sind Freundinnen, teilen die Idole und unterscheiden sich nur durch Talent. Ihr Familienhintergrund macht sie zu Außenseitern, sie wissen sich in der Welt der Mittelschicht nicht zu verhalten, sie kennen die erforderlichen Codes nicht. So machen sie Erfahrungen, die die weißen Mädchen nie machen werden, was jene als Missbrauch bezeichnen würden, ist für Tracey und die namenlose Erzählerin normal. Sie sind jedoch nicht nur durch ihr respektives Talent in ihren Chancen verschieden. Die Mutter der Erzählerin ist ein typisches Beispiel für eine Frau, die die vorherrschende soziale Ordnung nicht hinnehmen möchte und für ihre Tochter auf ein besseres Leben hofft. Durch ihren Kampf vergisst sie jedoch das Kind und ihre Mutterrolle. Liebe scheint es zwischen den beiden nicht zu geben. Sie meint es gut, ist streng, aber niemals liebevoll. Eine weitere interessante Beziehung ist die zwischen der Erzählerin und ihrer Chefin Aimee, einer erfolgreichen Sängerin. Fälschlicherweise glaubt sie, dass so etwas wie Freundschaft entstanden wäre, wohingegen Aimee nur sieht, dass sie jemanden bezahlt und derjenige seinen Job zu erfüllen hat. Die Erzählerin reist um die Welt, trifft berühmte Menschen – aber was hat sie selbst erreicht? In diesem Zusammenhang kommt eine weitere Thematik ins Spiel: der Umgang der Engländer mit Bewohnern ehemaliger Kolonien wurde bereits in der Kindheit der Mädchen thematisiert, nun aber wird eine Berühmtheit in ein afrikanisches Dorf gebracht, um dort „etwas Gutes“ zu tun. Schöne Bilder entstehen, aber welchen Nutzen für die Menschen hat es vor Ort? Es ließe sich noch vieles mehr im Roman thematisieren, die narrative Struktur, die bewusst gewählte Perspektive, die einseitig bleibt und vieles im Dunkeln lässt. Zadie Smith hat mit „Swing Time“ ihren meiner Meinung nach bisher tiefgründigsten Roman vorgelegt.

Zwei Mädchen – ein Traum: aus…

Bewertung aus Mainz am 23.07.2017
Bewertungsnummer: 2988559
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zwei Mädchen – ein Traum: aus den ärmlichen Verhältnissen ihrer Familien hinaus auf die großen Bühnen, tanzen und singen. Aber nur Tracey ist talentiert genug, eine Tanzschule zu besuchen, wohingegen die Erzählerin von ihrer Mutter gezwungen wird, eine normale Schule mit weißen Mädchen zu besuchen. Bildung ist wichtiger als ein Spleen. Die Wege der Freundinnen trennen sich und einige Jahre später ist die Erzählerin persönliche Assistentin eines Weltstars, die andere kämpft im Alltag ums Überleben: ohne Karriere, dafür mit Kindern. Ihre Wege kreuzen sich wieder und die Fragen, wer im Leben etwas erreicht hat und wer glücklich ist, steht für beide im Raum. Die Freundschaft der Mädchen und ihre jeweilige Entwicklung ist für mich der zentrale Aspekt des Romans, wobei Zadie Smith noch sehr viel mehr hineingepackt hat. Als erstes, wie können sich zwei Mädchen mit ähnlichen Startvoraussetzungen so unterschiedlich entwickeln? Sie sind Freundinnen, teilen die Idole und unterscheiden sich nur durch Talent. Ihr Familienhintergrund macht sie zu Außenseitern, sie wissen sich in der Welt der Mittelschicht nicht zu verhalten, sie kennen die erforderlichen Codes nicht. So machen sie Erfahrungen, die die weißen Mädchen nie machen werden, was jene als Missbrauch bezeichnen würden, ist für Tracey und die namenlose Erzählerin normal. Sie sind jedoch nicht nur durch ihr respektives Talent in ihren Chancen verschieden. Die Mutter der Erzählerin ist ein typisches Beispiel für eine Frau, die die vorherrschende soziale Ordnung nicht hinnehmen möchte und für ihre Tochter auf ein besseres Leben hofft. Durch ihren Kampf vergisst sie jedoch das Kind und ihre Mutterrolle. Liebe scheint es zwischen den beiden nicht zu geben. Sie meint es gut, ist streng, aber niemals liebevoll. Eine weitere interessante Beziehung ist die zwischen der Erzählerin und ihrer Chefin Aimee, einer erfolgreichen Sängerin. Fälschlicherweise glaubt sie, dass so etwas wie Freundschaft entstanden wäre, wohingegen Aimee nur sieht, dass sie jemanden bezahlt und derjenige seinen Job zu erfüllen hat. Die Erzählerin reist um die Welt, trifft berühmte Menschen – aber was hat sie selbst erreicht? In diesem Zusammenhang kommt eine weitere Thematik ins Spiel: der Umgang der Engländer mit Bewohnern ehemaliger Kolonien wurde bereits in der Kindheit der Mädchen thematisiert, nun aber wird eine Berühmtheit in ein afrikanisches Dorf gebracht, um dort „etwas Gutes“ zu tun. Schöne Bilder entstehen, aber welchen Nutzen für die Menschen hat es vor Ort? Es ließe sich noch vieles mehr im Roman thematisieren, die narrative Struktur, die bewusst gewählte Perspektive, die einseitig bleibt und vieles im Dunkeln lässt. Zadie Smith hat mit „Swing Time“ ihren meiner Meinung nach bisher tiefgründigsten Roman vorgelegt.

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