Produktbild: Die Geschichte des Rassismus in Europa
Gebraucht - 57%

Die Geschichte des Rassismus in Europa

2
57% sparen

10,10 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2006

Abbildungen

mit 13 Abbildungen auf Taf. 19 cm

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

215 g

Auflage

2. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Towards the Final Solution. A History of European Racism

Sprache

Deutsch

EAN

2710003650697

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Mosse hat eine kurze, allgemein verständliche Geschichte des Rassismus vorgelegt, eine Geschichte der ideologischen Wurzeln, der konkurrierenden und verwandten Bewegubngen und Ideen." (American Historical Review)

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2006

Abbildungen

mit 13 Abbildungen auf Taf. 19 cm

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

215 g

Auflage

2. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Towards the Final Solution. A History of European Racism

Sprache

Deutsch

EAN

2710003650697

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    12.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr erkenntisreiche Betrachtung

    Die dt. Übersetzung liest sich komplizierter als nötig, was schade ist, denn der Inhalt ist höchst interessant, wissenschaftlich und erkenntnisreich.

  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    4/5

    08.07.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte mit offenem Ende

    George L. Mosses "Die Geschichte des Rassismus in Europa" ist vielfach neu aufgelegt ein Standardwerk zur Entstehung und Entwicklung jenes modernen Rassismus, dessen Höhepunkt in der Endlösung der Judenfrage gipfelte In Rohformen, war Rassismus schon lange vor der Entstehung der Rassentheorien im 18. Jahrhundert vorhanden, der Autor ortet seine Entstehung allerdings mit der Aufklärung verbunden, wurde ihm im Zuge dieser doch durch Wissenschaften, welche die Herkunft des Menschen klären sollten, seine spätere Prägung verliehen. Wesentlicher Bestandteil des europäischen Rassismus, der auch erfolgreich exportiert wurde, ist der rassische Antisemitismus, welcher durch die Klassifizierung eines eigenen jüdischen Volkes entstand. Die Suche nach dem Ursprung des Menschen, führte dazu dass Anthropologen auch versuchten, die menschlichen Rassen zu katalogisieren und zu erforschen. Doch wie Mosse beschreibt führte diese philosophisch anmutende Suche bald dazu, dass sich auch zahlreiche Laien mit den Wurzeln der Menschheit und Rassentheorien beschäftigten, die sich nicht scheuten der Ästhetik einen fixen Platz in diesem Zusammenhang einzuräumen. Literaten, Musiker, Maler und Philosophen definierten ihr Schönheitsbild anhand griechischer Statuen und errechneten sich den ästhetischen Wert einer Rasse anhand der Abweichungen zu diesen Idealen. Der Rasse kann man nicht entkommen, die bleibt auf ewig Teil eines jeden Menschen, hieß es und somit blieb ein Jude auch auf ewig ein Jude, egal ob assimiliert oder nicht, jene Auswege die ein klerikaler Antisemitismus offen ließ, wurden nun mit pseudowissenschaftlicher Argumentation geschlossen. Juden und Neger sollten die Reinheit der Rasse gefährden, "weiße" Jungfrauen vergewaltigen und sogar Huren halten. So unreal, das klingen mag, aber Rassismus schafft eine eigene Realität, in der genau das eine fundamentale Bedrohung der Rasse ist. Als politisches System ist der Rassismus geschlagen, doch längst noch nicht tot und dient auch heute weiter als politische Waffe zur Wahrung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und medialen Interessen einer selbsternannten Herrenrasse der Alteingesessenen und "Inländer". George L. Mosse konzentriert sich genau auf diese Verquickung von Sexualität und Rassismus und vermittelt ein eindrucksvolles Bild der Vergangenheit, wobei sich diese immer wieder auch als Spiegel der Gegenwart entpuppt. So wie einst die Protokolle der Weisen von Zion als "stichhaltige und unanfechtbare" Beweise für eine Weltverschwörung der Juden und damit als Legitimation des Antisemitismus herhalten mussten, werden auch heute unterschiedliche Statistiken und Analysen publiziert, die Rassismus im 21. Jahrhundert neu definieren sollen. George L. Mosse selbst ist 1999 verstorben und hat den Anbruch des neuen Jahrtausends nicht erlebt, aber sein hervorragend recherchiertes Werk ist nach wie vor eine interessante Lektüre. Im Grunde ist der englische Titel "Towards the Final Solution. A History of European Racism" ehrlich zum Leser, verrät er doch, dass sich der Autor hauptsächlich wirklich auf den Antisemitismus in seiner tödlichsten Variante konzentriert hat. Nichtsdestotrotz gelingt es dem Buch seinem Anspruch auf eine geschichtliche Darstellung des Rassismus in Europa gerecht zu werden, denn man erfährt weit mehr über die theoretische Entwicklung von Rassismus. Fazit: Hervorragend recherchiert und eine lesenswerte Darstellung der historischen Entwicklung des modernen Rassismus in Europa.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

  • Produktbild: Die Geschichte des Rassismus in Europa