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Jáchymov Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2011

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/13,4/2,8 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710003672613

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2011

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S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/13,4/2,8 cm

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1

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Deutsch

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großartig und tief bewegend - unbedingt lesen

Edith Berger am 03.02.2013

Bewertungsnummer: 387696

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef Haslinger erzählt in diesem Buch die Tragödie des besten Eishockeyspielers seiner Zeit - Bohumil Modrý. .... Anselm Findeis ist Verleger. Er leidet an einer unheilbaren Krankheit seines Bewegungsapparates. Sein Arzt und Freund schickt ihn zur Kur nach Jáchymov, ein für seine Radonquellen bekanntes, etwas heruntergekommenes Heilbad. Dort lernt er eine Tänzerin kennen, die aus einem ganz anderen Grund nach Jáchymov gekommen ist. Für Findeis soll der Aufenthalt Linderung seiner Schmerzen bringen, bei der Tänzein bewirkt er das Gegenteil. In Jáchymov befanden sich früher auch Arbeitslager im Uranbergwerk. Dorthin hat man ihren Vater - Ingenieur Bohumil Modrý, Eishockeytorwart der tschechoslowakischen Nationalmannschaft, deportiert. Ein großartiges Buch, ein wichtiges Buch. Ich wünsche dieser Geschichte soviel mediale Aufmerksamkeit wie möglich (das Buch selbst braucht sie nicht - es ist großartig).

großartig und tief bewegend - unbedingt lesen

Edith Berger am 03.02.2013
Bewertungsnummer: 387696
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef Haslinger erzählt in diesem Buch die Tragödie des besten Eishockeyspielers seiner Zeit - Bohumil Modrý. .... Anselm Findeis ist Verleger. Er leidet an einer unheilbaren Krankheit seines Bewegungsapparates. Sein Arzt und Freund schickt ihn zur Kur nach Jáchymov, ein für seine Radonquellen bekanntes, etwas heruntergekommenes Heilbad. Dort lernt er eine Tänzerin kennen, die aus einem ganz anderen Grund nach Jáchymov gekommen ist. Für Findeis soll der Aufenthalt Linderung seiner Schmerzen bringen, bei der Tänzein bewirkt er das Gegenteil. In Jáchymov befanden sich früher auch Arbeitslager im Uranbergwerk. Dorthin hat man ihren Vater - Ingenieur Bohumil Modrý, Eishockeytorwart der tschechoslowakischen Nationalmannschaft, deportiert. Ein großartiges Buch, ein wichtiges Buch. Ich wünsche dieser Geschichte soviel mediale Aufmerksamkeit wie möglich (das Buch selbst braucht sie nicht - es ist großartig).

Ein Schicksal hinter dem Eisernen Vorhang

Bewertung am 02.09.2012

Bewertungsnummer: 316601

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Seit seinem Thriller „Opernball“ lese ich jedes Buch von Josef Haslinger, doch erst jetzt hat er eins geschrieben, das mich ähnlich fasziniert und bewegt hat. Jachymov erzählt eine wahre und bei uns nahezu vollständig unbekannte Geschichte, ein Drama aus der Zeit des Kalten Krieges. Ein österreichischer Verleger sucht Erholung in einem tschechischen Kurort, und lernt dort eine Frau kennen, die sich auf Spurensuche nach dem Leben ihres Vaters befindet. In den 30er Jahren war Bohumil Modry, der Torwart der Eishockey- Nationalmannschaft ein Volksheld, doch die kommunistischen Machthaber befürchteten, die gesamte Mannschaft könne in den Westen flüchten, und verurteilte die Spieler als Verräter. Nach einer Gefängnisodyssee landete Modry schließlich im Uranbergwerk von Jachymov, was ein als Zwangarbeit getarntes Todesurteil bedeutete. Als er Jahre später unheilbar krank entlassen wird, erlebt die Tochter sein Sterben aus nächster Nähe, und sie versucht aufzuschreiben, was für sie eigentlich unfassbar ist. Haslinger erzählt diese erschütternde Familiengeschichte aus zwei Blickwinkeln, dem des an der Geschichte interessierten Verlegers, und aus dem der Tochter, die für ihn die Tragödie ihres Vaters aufschreibt. Haslinger versteht es perfekt, Fakten und Fiktion so zu vermischen, dass man am Ende einen großartigen Roman gelesen hat, der gleichzeitig die in ihrer Sachlichkeit bewegende Dokumentation eines realen Dramas war, das exemplarisch steht für viele aus einer Zeit in einer Welt, von der wir viel zu wenig wissen.

Ein Schicksal hinter dem Eisernen Vorhang

Bewertung am 02.09.2012
Bewertungsnummer: 316601
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Seit seinem Thriller „Opernball“ lese ich jedes Buch von Josef Haslinger, doch erst jetzt hat er eins geschrieben, das mich ähnlich fasziniert und bewegt hat. Jachymov erzählt eine wahre und bei uns nahezu vollständig unbekannte Geschichte, ein Drama aus der Zeit des Kalten Krieges. Ein österreichischer Verleger sucht Erholung in einem tschechischen Kurort, und lernt dort eine Frau kennen, die sich auf Spurensuche nach dem Leben ihres Vaters befindet. In den 30er Jahren war Bohumil Modry, der Torwart der Eishockey- Nationalmannschaft ein Volksheld, doch die kommunistischen Machthaber befürchteten, die gesamte Mannschaft könne in den Westen flüchten, und verurteilte die Spieler als Verräter. Nach einer Gefängnisodyssee landete Modry schließlich im Uranbergwerk von Jachymov, was ein als Zwangarbeit getarntes Todesurteil bedeutete. Als er Jahre später unheilbar krank entlassen wird, erlebt die Tochter sein Sterben aus nächster Nähe, und sie versucht aufzuschreiben, was für sie eigentlich unfassbar ist. Haslinger erzählt diese erschütternde Familiengeschichte aus zwei Blickwinkeln, dem des an der Geschichte interessierten Verlegers, und aus dem der Tochter, die für ihn die Tragödie ihres Vaters aufschreibt. Haslinger versteht es perfekt, Fakten und Fiktion so zu vermischen, dass man am Ende einen großartigen Roman gelesen hat, der gleichzeitig die in ihrer Sachlichkeit bewegende Dokumentation eines realen Dramas war, das exemplarisch steht für viele aus einer Zeit in einer Welt, von der wir viel zu wenig wissen.

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