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Das Verschwinden des Dr. Mühe Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003682391

Beschreibung

Rezension

»›Babylon Berlin‹ mit anderen Mitteln. Das Sittenbild einer verkommenen Gesellschaft, einer sich verdüsternden Zeit.« ("Elmar Krekeler in »Die Welt am Sonntag«")
»Oliver Hilmes ist ein rasanter Krimi gelungen, der zugleich ein Stück Zeitgeschichte aus der späten Weimarer Republik erzählt.« ("stern Crime")
»Spannender als Fiction, fantastischer als die nüchterne Realität: ein Rückblick in eine Zeit, die Hilmes mit Akribie wiederauferstehen lässt und dabei für ein unerwartetes Finale sorgt.« ("WDR5 "Scala"")
»Hilmes ist Autor ganz großartiger Biografien. Nun also ein historischer Kriminalroman, bei dem Sie blitzartig mit den ersten Sätzen wie in einen historischen Fahrstuhl gestiegen sind. Wie er das schafft, ist nahezu ein Geheimnis.« ("Annemarie Stoltenberg, NDR "Gemischtes Doppel"")
»Gepaart mit der düsteren Atmosphäre im Berlin der 30er erschafft Hilmes ein spannendes Umfeld für einen raffinierten Krimi, der einen von Beginn bis Ende fesselt.« ("Grazia")
»Historiker Hilmes rekonstruierte einen realen Fall, verbindet Ermittlungsakten mit Fiktion. Düster, sachlich, mitreißend.« ("HÖRZU")

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003682391

Herstelleradresse

Penguin [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de

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Tolles Buch!

Bewertung aus Berlin am 07.09.2023

Bewertungsnummer: 2016769

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein spannendes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Leider kann man weitere Infos unter www.doktormuehe.de nicht finden, sondern stößt nur auf die Homepage eines Zahnarztes.

Tolles Buch!

Bewertung aus Berlin am 07.09.2023
Bewertungsnummer: 2016769
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein spannendes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Leider kann man weitere Infos unter www.doktormuehe.de nicht finden, sondern stößt nur auf die Homepage eines Zahnarztes.

Interessanter Kriminalfall eingebettet in einen Roman

Bewertung am 28.01.2023

Bewertungsnummer: 1868610

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Juni 1932 verschwindet der angesehene Arzt Dr. Erich Mühe eines Nachts spurlos und trotz der Bemühungen der Berliner Polizeikommissare Keller und Schneider mit den damaligen Mitteln und Möglichkeiten blieb der Fall bis heute ungeklärt. Das Cover deutet aufgrund der Farbgebung und der Darstellung bereits auf ein historisches Setting hin und der Untertitel „Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre“ ist passend gewählt, denn genau das erwartet den Leser auf den nächsten 250 Seiten. Oftmals neigen True Crime oder Cold Case Bücher ja dazu, etwas trocken die bloßen Fakten aneinander zu reihen, ohne einen wirklich guten Lesefluss oder Bezug zu den Personen hinzubekommen. Das war hier überhaupt nicht der Fall, man ist als Leser ganz schnell im Berlin der 30er Jahre angekommen und lernt Hauptprotagonisten wie auch sonstige Beteiligte an dem Fall gut kennen. Die kurzen Kapitel mit Zeit- und Personenangaben zeigen natürlich irgendwie protokollartig die Befragungen der Polizisten auf, aber alles was unterhalb der Überschrift passiert, wirkt wie ein richtiger Roman und gar nicht mehr wie ein polizeiliches Befragungsprotokoll. Neben dem Kriminalfall bekommt man außerdem ein gut recherchiertes und authentisches Bild des damaligen Berlin und der politischen Machtkämpfe mit, was im Buch aber nicht zu ausufernd behandelt wird, sondern die ganze Geschichte abrundet und in die damaligen Gegebenheiten einbettet. Positiv überrascht hat mich noch, dass obwohl es sich um einen Cold Case handelt, der Autor den Leser glücklicherweise nicht völlig ratlos zurücklässt, und ich muss sagen, mich hat das (mögliche) Ende tatsächlich zufriedengestellt. Mich persönlich hätte im Nachgang noch interessiert, was davon wirklich auf Dokumenten aus dem Archiv beruht und welche Handlungsstränge der Fantasie des Autors entsprungen sind. Da die am Schluss angegebene Website aber nicht vergeben war und ich auch sonst wenig zu dem Fall gefunden habe, das nicht mit dem Buch in Verbindung stand, war das nicht wirklich möglich. Das ist aber mein persönlicher Geschmack und trägt natürlich nicht zur Gesamtbewertung bei. Oliver Hilmes beleuchtet diesen ungewöhnlichen Fall mit allen Beteiligten wirklich zufriedenstellend und webt um die Fakten des Kriminalfalls einen interessanten, kurzweiligen Roman. Daher gibt es eine Empfehlung von mir für alle Fans von historischen Romanen, True Crime und Krimis.

Interessanter Kriminalfall eingebettet in einen Roman

Bewertung am 28.01.2023
Bewertungsnummer: 1868610
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Juni 1932 verschwindet der angesehene Arzt Dr. Erich Mühe eines Nachts spurlos und trotz der Bemühungen der Berliner Polizeikommissare Keller und Schneider mit den damaligen Mitteln und Möglichkeiten blieb der Fall bis heute ungeklärt. Das Cover deutet aufgrund der Farbgebung und der Darstellung bereits auf ein historisches Setting hin und der Untertitel „Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre“ ist passend gewählt, denn genau das erwartet den Leser auf den nächsten 250 Seiten. Oftmals neigen True Crime oder Cold Case Bücher ja dazu, etwas trocken die bloßen Fakten aneinander zu reihen, ohne einen wirklich guten Lesefluss oder Bezug zu den Personen hinzubekommen. Das war hier überhaupt nicht der Fall, man ist als Leser ganz schnell im Berlin der 30er Jahre angekommen und lernt Hauptprotagonisten wie auch sonstige Beteiligte an dem Fall gut kennen. Die kurzen Kapitel mit Zeit- und Personenangaben zeigen natürlich irgendwie protokollartig die Befragungen der Polizisten auf, aber alles was unterhalb der Überschrift passiert, wirkt wie ein richtiger Roman und gar nicht mehr wie ein polizeiliches Befragungsprotokoll. Neben dem Kriminalfall bekommt man außerdem ein gut recherchiertes und authentisches Bild des damaligen Berlin und der politischen Machtkämpfe mit, was im Buch aber nicht zu ausufernd behandelt wird, sondern die ganze Geschichte abrundet und in die damaligen Gegebenheiten einbettet. Positiv überrascht hat mich noch, dass obwohl es sich um einen Cold Case handelt, der Autor den Leser glücklicherweise nicht völlig ratlos zurücklässt, und ich muss sagen, mich hat das (mögliche) Ende tatsächlich zufriedengestellt. Mich persönlich hätte im Nachgang noch interessiert, was davon wirklich auf Dokumenten aus dem Archiv beruht und welche Handlungsstränge der Fantasie des Autors entsprungen sind. Da die am Schluss angegebene Website aber nicht vergeben war und ich auch sonst wenig zu dem Fall gefunden habe, das nicht mit dem Buch in Verbindung stand, war das nicht wirklich möglich. Das ist aber mein persönlicher Geschmack und trägt natürlich nicht zur Gesamtbewertung bei. Oliver Hilmes beleuchtet diesen ungewöhnlichen Fall mit allen Beteiligten wirklich zufriedenstellend und webt um die Fakten des Kriminalfalls einen interessanten, kurzweiligen Roman. Daher gibt es eine Empfehlung von mir für alle Fans von historischen Romanen, True Crime und Krimis.

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Das Verschwinden des Dr. Mühe

von Oliver Hilmes

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