Portrait
Die Herausgeber: Hans Gebhardt (Jahrgang 1950) hat an der Universität Tübingen studiert und promoviert, er arbeitete anschließend an der Universität zu Köln als wissenschaftlicher Assistent und hat sich dort habilitiert. Im Jahre 1990 wurde er auf eine Professur für Geographie in Tübingen berufen, 1996 auf den Lehrstuhl für Anthropogeographie an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geographie der Verdichtungsräume, der Wirtschaftsgeographie und der Politischen Geographie, regional im Vorderen Orient und in Südostasien. Rüdiger Glaser (Jahrgang 1959) hat an der Universität Würzburg studiert, promoviert und habilitiert. Im Jahr 2001 wurde er auf eine C3-Professur für Physische Geographie an die Universität Heidelberg berufen, seit November 2004 ist er Lehrstuhlinhaber am Institut für Physische Geographie in Freiburg i. Br. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Klimatologie, in der Global-Change-Forschung, der Umweltplanung und im Bereich der digitalen Verfahren sowie regional in Nordamerika. Ulrich Radtke (Jahrgang 1955) hat in Düsseldorf studiert, dort in Geographie 1983 promoviert und 1988 habilitiert. 1992 übernahm er eine Professur für Bodengeographie und Geomorphologie in Karlsruhe und wurde 1993 auf einen Lehrstuhl für Physische Geographie an die Universität zu Köln berufen. Seine Forschungsgebiete sind Küstenmorphologie, Quartärforschung, Geochronologie und Landschaftsökologie; aktuelle regionale Schwerpunkte liegen in Argentinien und Chile, in der Karibik, in Australien und Mitteleuropa. Seit dem Jahr 2008 ist er Rektor der Universität Duisburg-Essen. Paul Reuber (Jahrgang 1958) hat an der Universität Köln studiert und promoviert, er arbeitete anschließend an den Universitäten Heidelberg (Habilitation) und Mainz. Im Jahr 2001 wurde er auf einen Lehrstuhl für Anthropogeographie an die Universität Münster berufen. Seine inhaltlichen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politischen Geographie sowie der Kultur- und Sozialgeographie mit einer regionalen Konzentration auf Europa und Südostasien. Beteiligt sind circa 120 Autoren aus dem deutschsprachigen Raum.