Produktbild: Wovon wir träumten
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Wovon wir träumten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2014

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/1,7 cm

Gewicht

151 g

Originaltitel

The Buddha in the Attic

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

2710003749728

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2014

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/1,7 cm

Gewicht

151 g

Originaltitel

The Buddha in the Attic

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

2710003749728

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Aktuelles Thema

Bewertung am 11.09.2025

Bewertungsnummer: 2593066

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben, ich möchte noch auf den aktuellen Bezug hinweisen: Es werden "Fremde" zum Arbeiten ins Land geholt und nachdem jahrelang versäumt wurde, sich mit ihnen, ihrer Kultur auseinanderzusetzen, sie in die für sie neue und fremde Gesellschaft einzubinden, sind sie plötzlich "Feinde". Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das alles noch unbekanntes Terrain, richtig. Aber gelernt haben wir alle nicht daraus, nirgends. "Lager" sind wieder "modern", Menschen auf dem Weg zur Arbeit als Schwerverbrecher zu verhaften wird als Notwendigkeit dargestellt - wie auch in diesem Buch. Im letzten Drittel geht es um die Vorbereitungen der beschriebenen Japanerinnen im Hinblick auf die Internierung während des 2. Weltkrieges. Das Buch "Schnee, der auf Zedern fällt" ist vielen vielleicht noch bekannt, dort wird das Leben "danach" beschrieben, bei "Wovon wir träumten" geht es um die Zeit "davor". Zum Stil: In einer der Rezensionen wird der Stil als negativ wahrgenommen, die Aufzählungen der Erlebnisse hintereinanderweg statt als einzelne Geschichten. Für mich ist es genau der Stil, der das Buch, die Erzählung der Erlebnisse der Frauen, so eindrücklich macht.

Aktuelles Thema

Bewertung am 11.09.2025
Bewertungsnummer: 2593066
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben, ich möchte noch auf den aktuellen Bezug hinweisen: Es werden "Fremde" zum Arbeiten ins Land geholt und nachdem jahrelang versäumt wurde, sich mit ihnen, ihrer Kultur auseinanderzusetzen, sie in die für sie neue und fremde Gesellschaft einzubinden, sind sie plötzlich "Feinde". Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das alles noch unbekanntes Terrain, richtig. Aber gelernt haben wir alle nicht daraus, nirgends. "Lager" sind wieder "modern", Menschen auf dem Weg zur Arbeit als Schwerverbrecher zu verhaften wird als Notwendigkeit dargestellt - wie auch in diesem Buch. Im letzten Drittel geht es um die Vorbereitungen der beschriebenen Japanerinnen im Hinblick auf die Internierung während des 2. Weltkrieges. Das Buch "Schnee, der auf Zedern fällt" ist vielen vielleicht noch bekannt, dort wird das Leben "danach" beschrieben, bei "Wovon wir träumten" geht es um die Zeit "davor". Zum Stil: In einer der Rezensionen wird der Stil als negativ wahrgenommen, die Aufzählungen der Erlebnisse hintereinanderweg statt als einzelne Geschichten. Für mich ist es genau der Stil, der das Buch, die Erzählung der Erlebnisse der Frauen, so eindrücklich macht.

Berührende und ungewöhnlich erzählte Geschichte über japanische Auswanderinnen

Sophia am 03.09.2024

Bewertungsnummer: 2282829

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch basiert auf den wahren Geschichten von jungen Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA geschickt wurden um dort die Männer zu heiraten, die sie vorher auf einem Bild einer Heiratsvermittlung gesehen haben. Es wird der Abschied aus der Heimat, die schwierige Reise und das Leben in die USA beschrieben. Nicht immer bekamen sie dort das, was sie erwartet hatten oder ihnen versprochen wurde. Da dies der erste Roman von Julie Otsuka auf Deutsch ist, war das auch mein erster Roman, den ich von ihr gelesen habe. Das Cover ist sehr ansprechend, man fühlt direkt die Atmosphäre eines Abschieds und verbindet die Kirschblüten direkt mit Japan. Das Besondere für mich ist der Erzählstil und der Aufbau der Geschichte. Es gibt keine Hauptfigur, vielmehr werden die Aussagen der Frauen aus der Wir-Perspektive erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Zustände und Gefühle der Frauen bekommt. Zu der Geschichte, die die Autorin erzählen möchte, passt diese Erzählweise perfekt, reduziert sie doch das Leid der Japanerinnen nicht auf eine einzelne Figur sondern steht stellvertretend für tausende von ihnen. Die Frauen führen in den USA meist ein Leben am Rande der Gesellschaft, als einfache Arbeiterin auf dem Feld beispielsweise. Die Autorin schafft es hervorragend, mit einer Klarheit zu erzählen und dabei nie die Distanz zu den Frauen zu verlieren. Mein einziger Kritikpunkt sind die oft sehr langen Aufzählungen in kurzen Sätzen, die an manchen Stellen das Lesen etwas schwierig gemacht haben. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen zu lesen, weil es ein Thema behandelt, von dem ich persönlich noch kein Buch gelesen habe, das gleichzeitig aber wichtig ist und nicht in Vergessenheit geraten darf. Es berührt, lässt einen nachdenklich zurück und bleibt im Gedächtnis. Es ist ein ungewöhnliches Buch, auf dass man sich jedoch unbedingt einlassen sollte!

Berührende und ungewöhnlich erzählte Geschichte über japanische Auswanderinnen

Sophia am 03.09.2024
Bewertungsnummer: 2282829
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch basiert auf den wahren Geschichten von jungen Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA geschickt wurden um dort die Männer zu heiraten, die sie vorher auf einem Bild einer Heiratsvermittlung gesehen haben. Es wird der Abschied aus der Heimat, die schwierige Reise und das Leben in die USA beschrieben. Nicht immer bekamen sie dort das, was sie erwartet hatten oder ihnen versprochen wurde. Da dies der erste Roman von Julie Otsuka auf Deutsch ist, war das auch mein erster Roman, den ich von ihr gelesen habe. Das Cover ist sehr ansprechend, man fühlt direkt die Atmosphäre eines Abschieds und verbindet die Kirschblüten direkt mit Japan. Das Besondere für mich ist der Erzählstil und der Aufbau der Geschichte. Es gibt keine Hauptfigur, vielmehr werden die Aussagen der Frauen aus der Wir-Perspektive erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Zustände und Gefühle der Frauen bekommt. Zu der Geschichte, die die Autorin erzählen möchte, passt diese Erzählweise perfekt, reduziert sie doch das Leid der Japanerinnen nicht auf eine einzelne Figur sondern steht stellvertretend für tausende von ihnen. Die Frauen führen in den USA meist ein Leben am Rande der Gesellschaft, als einfache Arbeiterin auf dem Feld beispielsweise. Die Autorin schafft es hervorragend, mit einer Klarheit zu erzählen und dabei nie die Distanz zu den Frauen zu verlieren. Mein einziger Kritikpunkt sind die oft sehr langen Aufzählungen in kurzen Sätzen, die an manchen Stellen das Lesen etwas schwierig gemacht haben. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen zu lesen, weil es ein Thema behandelt, von dem ich persönlich noch kein Buch gelesen habe, das gleichzeitig aber wichtig ist und nicht in Vergessenheit geraten darf. Es berührt, lässt einen nachdenklich zurück und bleibt im Gedächtnis. Es ist ein ungewöhnliches Buch, auf dass man sich jedoch unbedingt einlassen sollte!

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Wovon wir träumten

von Julie Otsuka

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