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Produktbild: Morenga
Gebraucht

Morenga Roman

2

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

143045

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2001

Verlag

dtv

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,1/3 cm

Gewicht

373 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003789922

Beschreibung

Rezension

"Ich habe das Buch mit zunehmender Bewunderung gelesen. Dass man sich so viel Stoff aneignen und dann so produktiv damit umgehen kann, hatte ich nicht für möglich gehalten." (Martin Walser)

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

143045

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2001

Verlag

dtv

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,1/3 cm

Gewicht

373 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003789922

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Ganz in Ordnung

Bewertung aus Falkenstein am 10.10.2020

Bewertungsnummer: 1387723

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch an sich ist ganz in Ordnung, jedoch fehlt schon irgendwas. Der Sympathieträger? Ein richtiges Ende? Es fesselt einfach nicht, ist eher informativ als unterhaltsam. Zudem kam mir der im Buchtitel genannte viel zu kurz, über ihn wollte ich eigentlich mehr lesen. Es ist irgendwie eine Mischung aus Bericht, Geschichte(n) und Roman, wobei die Hauptstory um Gottschalk meiner Meinung nach das schlechteste von den dreien ist, was eigentlich aber der große Aufhänger sein soll. Im Grunde eine weitere x-beliebige Wandlung eines Charakters. Die Berichte der Deutschen Truppen In Südwest Afrika und die Geschichten, wie z. B. das große Fass und die Sardinen, geben mehr Aufschluss. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, kann gerne zugreifen, demjenigen kann ich aber auch „Der Weltensammler“ vom Ilija Trojanow empfehlen.

Ganz in Ordnung

Bewertung aus Falkenstein am 10.10.2020
Bewertungsnummer: 1387723
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch an sich ist ganz in Ordnung, jedoch fehlt schon irgendwas. Der Sympathieträger? Ein richtiges Ende? Es fesselt einfach nicht, ist eher informativ als unterhaltsam. Zudem kam mir der im Buchtitel genannte viel zu kurz, über ihn wollte ich eigentlich mehr lesen. Es ist irgendwie eine Mischung aus Bericht, Geschichte(n) und Roman, wobei die Hauptstory um Gottschalk meiner Meinung nach das schlechteste von den dreien ist, was eigentlich aber der große Aufhänger sein soll. Im Grunde eine weitere x-beliebige Wandlung eines Charakters. Die Berichte der Deutschen Truppen In Südwest Afrika und die Geschichten, wie z. B. das große Fass und die Sardinen, geben mehr Aufschluss. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, kann gerne zugreifen, demjenigen kann ich aber auch „Der Weltensammler“ vom Ilija Trojanow empfehlen.

Kolonialismus

Kaffeeelse am 24.06.2020

Bewertungsnummer: 1344040

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder, der sich die Frage stellt, was Kolonialismus für die Kolonisierten bedeutet, sollte dieses Buch lesen. Wobei man hier aber auch erwähnen sollte, dass das ganze Grauen nur angekratzt wird. Wobei das hier Erwähnte aber dennoch ausreicht. Ich habe dieses Buch in einer Leserunde erkunden und genießen dürfen und dies war eine sehr gute Entscheidung. Bedeutet doch eine anschließende Diskussion über ein monströses Geschehen ein noch erweitertes Begreifen dieser entsetzlichen Begebenheiten. Uwe Timm schafft es auch noch besagtes Buch nicht zu unterkühlt zu formulieren, was mir sehr gefallen hat. Ist dies doch etwas, was mich immer wieder bei der Lektüre manch deutschen Autos ereilt und auch abstößt. Leider! Dieses Buch ist ein interessanter und berührender Blick auf das Treiben deutscher Kolonisatoren und ebenso ein humanistischer Blick eines bewundernswerten Deutschen und seinem persönlichen Dilemma und ebenso ein Blick auf die Fähigkeiten eines besonderen Führers der Khoin und Herero. Gerade auch der Aufbau des Buches hat etwas für sich, diese Mischung aus Tatsachenbericht/geschichtlichen Fakten und romanhaftem Geschehen und ebenso auch die Mischung aus realen Personen und fiktiven Charakteren. Viel Nachschauen und Suchen im Netz lohnt sich hier. Uwe Timms Schreibe hat mir sehr gefallen, gerade weil seine Schreibe etwas empathischer und auch etwas gefühlvoller rüberkommt, nicht so kühl und kalt wie die Schreibe vieler anderer deutscher Autoren ist. Ein weiterer Punkt der mich begeistert hat, war der Zynismus des Autors, ich finde auf manches Geschehen kann man nur noch zynisch schauen, weil es so unbegreifbar und auch so abscheulich ist. Der Hauptcharakter des Buches wäre, nicht wie der Titel vermuten lassen würde, vor allem Gottschalk, ein Veterinär der deutschen Kolonialarmee, der sich durch sein humanistisches Gedankengut auszeichnet und die Taten der Deutschen in Deutsch-Südwestafrika betrachtet und verurteilt, der aber letztendlich aus seiner Misere nicht heraus findet, weil es vielleicht manchmal wirklich schwer ist sich richtig zu entscheiden. Der titelgebende Morenga, ein Führer der Khoin und auch einiger Herero, hätte durch seine Bildung und auch durch seine Herkunft (der Vater: ein Herero und die Mutter: eine Nama) ein wirklich bedeutender Kämpfer und Vereiniger der einheimischen Bevölkerung des südlichen Afrika gegen die Kolonisatoren werden können, tritt eigentlich erst im letzten Drittel des Buches auf. Das Hauptthema von Timms Morenga ist das Treiben der Kolonisatoren in Namibia und das Hadern eines Gottschalk. Ein wirklich gutes Buch. Und ein Buch, welches mir sehr gefallen hat.

Kolonialismus

Kaffeeelse am 24.06.2020
Bewertungsnummer: 1344040
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder, der sich die Frage stellt, was Kolonialismus für die Kolonisierten bedeutet, sollte dieses Buch lesen. Wobei man hier aber auch erwähnen sollte, dass das ganze Grauen nur angekratzt wird. Wobei das hier Erwähnte aber dennoch ausreicht. Ich habe dieses Buch in einer Leserunde erkunden und genießen dürfen und dies war eine sehr gute Entscheidung. Bedeutet doch eine anschließende Diskussion über ein monströses Geschehen ein noch erweitertes Begreifen dieser entsetzlichen Begebenheiten. Uwe Timm schafft es auch noch besagtes Buch nicht zu unterkühlt zu formulieren, was mir sehr gefallen hat. Ist dies doch etwas, was mich immer wieder bei der Lektüre manch deutschen Autos ereilt und auch abstößt. Leider! Dieses Buch ist ein interessanter und berührender Blick auf das Treiben deutscher Kolonisatoren und ebenso ein humanistischer Blick eines bewundernswerten Deutschen und seinem persönlichen Dilemma und ebenso ein Blick auf die Fähigkeiten eines besonderen Führers der Khoin und Herero. Gerade auch der Aufbau des Buches hat etwas für sich, diese Mischung aus Tatsachenbericht/geschichtlichen Fakten und romanhaftem Geschehen und ebenso auch die Mischung aus realen Personen und fiktiven Charakteren. Viel Nachschauen und Suchen im Netz lohnt sich hier. Uwe Timms Schreibe hat mir sehr gefallen, gerade weil seine Schreibe etwas empathischer und auch etwas gefühlvoller rüberkommt, nicht so kühl und kalt wie die Schreibe vieler anderer deutscher Autoren ist. Ein weiterer Punkt der mich begeistert hat, war der Zynismus des Autors, ich finde auf manches Geschehen kann man nur noch zynisch schauen, weil es so unbegreifbar und auch so abscheulich ist. Der Hauptcharakter des Buches wäre, nicht wie der Titel vermuten lassen würde, vor allem Gottschalk, ein Veterinär der deutschen Kolonialarmee, der sich durch sein humanistisches Gedankengut auszeichnet und die Taten der Deutschen in Deutsch-Südwestafrika betrachtet und verurteilt, der aber letztendlich aus seiner Misere nicht heraus findet, weil es vielleicht manchmal wirklich schwer ist sich richtig zu entscheiden. Der titelgebende Morenga, ein Führer der Khoin und auch einiger Herero, hätte durch seine Bildung und auch durch seine Herkunft (der Vater: ein Herero und die Mutter: eine Nama) ein wirklich bedeutender Kämpfer und Vereiniger der einheimischen Bevölkerung des südlichen Afrika gegen die Kolonisatoren werden können, tritt eigentlich erst im letzten Drittel des Buches auf. Das Hauptthema von Timms Morenga ist das Treiben der Kolonisatoren in Namibia und das Hadern eines Gottschalk. Ein wirklich gutes Buch. Und ein Buch, welches mir sehr gefallen hat.

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Morenga

von Uwe Timm

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