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Produktbild: Die Kartographie der Hölle
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Die Kartographie der Hölle Roman

9

6,49 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2020

Verlag

Insel

Seitenzahl

555

Maße (L/B/H)

21,5/13,6/4 cm

Gewicht

578 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Kort over Paradis

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710003791956

Beschreibung

Rezension

»Ein Vergnügen, wie die Lust an der Sprache das Düstere und das Wunde überwindet.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Diese Erzählung einer existentiellen Verirrung ist unglaublich beeindruckend. Knud sitzt bis zum Hals im Dreck. Aber Romer weiß, wie man davon erzählt.« ("Jyllands-Posten")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2020

Verlag

Insel

Seitenzahl

555

Maße (L/B/H)

21,5/13,6/4 cm

Gewicht

578 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Kort over Paradis

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710003791956

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.insel-verlag.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Unvergleichlich

Bewertung aus Freiburg am 28.04.2020

Bewertungsnummer: 1321519

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die Kartographie der Hölle" hat Knud Romer nun seinen zweiten, unabhängig vom ersten lesbaren, Roman geschrieben, in welchem er seine Familiengeschichte nach "Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod" weitererzählt. Er berichtet hier von seiner einsamen und doch behüteten und glücklichen Kindheit, nach der er sich für ein Studium der Literaturwissenschaften entscheidet. Doch das Studentenleben wirft ihn in einen tiefen Abgrund, er wird zum ziellosen Langzeitstudenten und versinkt immer mehr in einem Sumpf aus Alkohol und Drogen. Da erschafft er sich einen "Freund", genannt M, dessen sehr spannende Lebensgeschichte nun ebenfalls erzählt wird. Während Knud immer depressiver wird, und auch nachdem er das Studium hinschmeißt und als Werbefachmann arbeitet nicht die Finger von Alkohol und Drogen lassen kann, zieht M mit seinen Eltern quer durch die Welt. Doch diese Geschehnisse bilden nur den Rahmen für den wahren Star dieser Romanbiografie: Knud Romers unvergleichlich poetische Sprache. Denn wie der Autor hier mit Worten jongliert, welch beeindruckende Sprachbilder er hier erschafft um sowohl Glück als auch Elend zu beschreiben, das habe ich so bisher nur selten lesen dürfen. Knud Romers Sprache berauscht und mit jeder Seite verlor ich mich mehr in seiner Erzählung. Die eigentliche Handlung trat - obwohl stets sowohl emotional (bei Knud) als auch spannend (bei M) - mehr und mehr in den Hintergrund und ich hätte noch ewig weiterlesen können, egal was Knud Romer nun erzählt. Denn WIE er es erzählt muss man einfach gelesen haben. Ein Buch, dass ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen und sicher noch ein zweites (und drittes, und viertes...) Mal lesen werde.

Unvergleichlich

Bewertung aus Freiburg am 28.04.2020
Bewertungsnummer: 1321519
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die Kartographie der Hölle" hat Knud Romer nun seinen zweiten, unabhängig vom ersten lesbaren, Roman geschrieben, in welchem er seine Familiengeschichte nach "Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod" weitererzählt. Er berichtet hier von seiner einsamen und doch behüteten und glücklichen Kindheit, nach der er sich für ein Studium der Literaturwissenschaften entscheidet. Doch das Studentenleben wirft ihn in einen tiefen Abgrund, er wird zum ziellosen Langzeitstudenten und versinkt immer mehr in einem Sumpf aus Alkohol und Drogen. Da erschafft er sich einen "Freund", genannt M, dessen sehr spannende Lebensgeschichte nun ebenfalls erzählt wird. Während Knud immer depressiver wird, und auch nachdem er das Studium hinschmeißt und als Werbefachmann arbeitet nicht die Finger von Alkohol und Drogen lassen kann, zieht M mit seinen Eltern quer durch die Welt. Doch diese Geschehnisse bilden nur den Rahmen für den wahren Star dieser Romanbiografie: Knud Romers unvergleichlich poetische Sprache. Denn wie der Autor hier mit Worten jongliert, welch beeindruckende Sprachbilder er hier erschafft um sowohl Glück als auch Elend zu beschreiben, das habe ich so bisher nur selten lesen dürfen. Knud Romers Sprache berauscht und mit jeder Seite verlor ich mich mehr in seiner Erzählung. Die eigentliche Handlung trat - obwohl stets sowohl emotional (bei Knud) als auch spannend (bei M) - mehr und mehr in den Hintergrund und ich hätte noch ewig weiterlesen können, egal was Knud Romer nun erzählt. Denn WIE er es erzählt muss man einfach gelesen haben. Ein Buch, dass ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen und sicher noch ein zweites (und drittes, und viertes...) Mal lesen werde.

Sprachgewaltige Kartographie des eigenen Lebensweges

Bewertung aus Kirchberg am 27.04.2020

Bewertungsnummer: 1321134

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Knud Romer kartographiert in herausfordernder und einmaliger Sprachgestalt sein eigenes Leben. Aufgewachsen in Nykobing mit einer Landkarte vom Paradies über dem Bett, entwickelt Knud bei Besuchen seiner Oma in Deutschland die Liebe zur Literatur und den Traum, im Inselverlag ein Buch zu veröffentlichen. Einer einsamem Kindheit, ohne wirkliche Beziehung zu Vater und Mutter, folgt das Literaturstudium in Kopenhagen. Knud verliert währenddessen sein Gefühl für Raum und Zeit, versinkt in Alkohol und Drogen, während die Semester vergehen und seine Gedanken immer verwirrender werden. Seinen literarischen Kenntnissen und seiner Liebe zur Literatur tun die Drogen keinen Abbruch, denn immer wieder fließen Zitate aus Büchern, Verweise auf sie ein, auch wenn seine studiumstechnischen Aufsätze immer kurioser werden. Parallel zu Knuds Geschichte verfolgen wir das Leben von M, Knuds (halluziniertem Freund) durch den Nahen Osten. Mit M tauchen die Leser ein in die Kultur des Nahen Ostens, in die Zeit des kalten Krieges, eine farbige und spannende, einfühlsame Darstellung des Sohnes eines CIA-Agenten. Sprachgewaltig, herausfordernd, kritisch, originell, sarkastisch und spannend geschrieben berührt dieses Buch seine Leser. Der Sprachstil und die verworrene Geschichte, die Zeit und Raum durcheinander wirft, fordern heraus, schnelle Abfolge von Bildern, Geschichten, Metaphern lassen den Leser nicht abschweifen und fordern seine volle Aufmerksamkeit. Eine Empfehlung für jeden und jede, der/die, sprachliche hohe Literatur sucht und gleichzeitig über Politik und Geschichte, über Lebenswege und Irrwege lesen möchte.

Sprachgewaltige Kartographie des eigenen Lebensweges

Bewertung aus Kirchberg am 27.04.2020
Bewertungsnummer: 1321134
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Knud Romer kartographiert in herausfordernder und einmaliger Sprachgestalt sein eigenes Leben. Aufgewachsen in Nykobing mit einer Landkarte vom Paradies über dem Bett, entwickelt Knud bei Besuchen seiner Oma in Deutschland die Liebe zur Literatur und den Traum, im Inselverlag ein Buch zu veröffentlichen. Einer einsamem Kindheit, ohne wirkliche Beziehung zu Vater und Mutter, folgt das Literaturstudium in Kopenhagen. Knud verliert währenddessen sein Gefühl für Raum und Zeit, versinkt in Alkohol und Drogen, während die Semester vergehen und seine Gedanken immer verwirrender werden. Seinen literarischen Kenntnissen und seiner Liebe zur Literatur tun die Drogen keinen Abbruch, denn immer wieder fließen Zitate aus Büchern, Verweise auf sie ein, auch wenn seine studiumstechnischen Aufsätze immer kurioser werden. Parallel zu Knuds Geschichte verfolgen wir das Leben von M, Knuds (halluziniertem Freund) durch den Nahen Osten. Mit M tauchen die Leser ein in die Kultur des Nahen Ostens, in die Zeit des kalten Krieges, eine farbige und spannende, einfühlsame Darstellung des Sohnes eines CIA-Agenten. Sprachgewaltig, herausfordernd, kritisch, originell, sarkastisch und spannend geschrieben berührt dieses Buch seine Leser. Der Sprachstil und die verworrene Geschichte, die Zeit und Raum durcheinander wirft, fordern heraus, schnelle Abfolge von Bildern, Geschichten, Metaphern lassen den Leser nicht abschweifen und fordern seine volle Aufmerksamkeit. Eine Empfehlung für jeden und jede, der/die, sprachliche hohe Literatur sucht und gleichzeitig über Politik und Geschichte, über Lebenswege und Irrwege lesen möchte.

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Die Kartographie der Hölle

von Knud Romer

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