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Unerhörte Stimmen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

98365

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/12,2/3,2 cm

Gewicht

430 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

10 Minutes 38 Seconds in this Strange World

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003796371

Beschreibung

Rezension

»Der Autorin gelingt es, mit diesem Roman die vielen Facetten der Türkei aufzuzeigen. Ein hochaktueller, brillant geschriebener Roman.« Zürcher Unterländer, 14. Februar 2020 ("Zürcher Unterländer")
»Ein berührendes Buch, das den Menschen am Rand der Gesellschaft eine Stimme gibt und ein poetisches, kraftvolles Plädoyer für Solidarität im Alltag und für Freundschaften ist.« ("St. Galler Tagblatt")
»[Das Buch] hat eine Leichtigkeit und ist in kurzen, klaren Sätzen geschrieben, oft wie beiläufig und trotzdem liebevoll formuliert. Spannend, mit immer neuen Wendungen.« Marion Theis, SWR1 Sonntagmorgen, 22. Dezember 2019 ("SWR1 Sonntagmorgen")
»Ein wunderbares Buch über Menschen, die besonders tiefe Freundschaften schließen, ein Buch über Istanbul mit seinen vielen Gesichtern und dem ewigen Kampf zwischen religiöser Tradition und westlich geprägter Weltoffenheit.« Aachener Nachrichten, 24. September 2019 ("Aachener Nachrichten")
»Dieser Roman beschert ein unterhaltsames, anregenden und spannendes Leseerlebnis.« Ulla Bein, Amnesty, August 2019 ("Amnesty")
»Die Stärken von Elif Shafaks Erzählen liegen (...) in der Vielfalt der Themen, Stimmungen und Perspektiven, vor allem aber in der stets spürbaren Entschlossenheit, gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten mit literarischen Mitteln entgegenzutreten. Dadurch wird die türkische Passionsgeschichte einer Frau, die in diesem Roman erzählt wird, zu einem Leseerlebnis, das in Erinnerung bleibt.« Eberhard Falcke, Deutschlandfunk, 25. Juli 2019 ("Deutschlandfunk")
»Unerhörte Stimmen ist eine anrührende Geschichte für mehr Menschlichkeit - ein Denkmal für Randständige und ein Mahnmal gegen die politischen Zustände in der Türkei.« ("Sonntags Blick")
»Ein unbequemes, notwendiges Buch.« Eberhard Falke, SWR 2, 3. Juli 2019 ("SWR2")
»Eine warme, spannende Geschichte über den Wert von Frauen in einer männerdominierten Gesellschaft.« Stern, 6. Juni 2019 ("stern")
»Elif Shafak erzählt ein Frauenleben und trotz allen Elends strahlt ihr Roman voller Wärme. 'Unerhörte Stimmen' ist unerhört unterhaltsam und berührend.« Brigitte, 22. Mai 2019 ("Brigitte")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

98365

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/12,2/3,2 cm

Gewicht

430 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

10 Minutes 38 Seconds in this Strange World

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003796371

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstr. 52
8004 Zürich
Schweiz
Email: info@keinundaber.ch
Url: www.keinundaber.ch
Telephone: +41 44 2971233
Fax: +41 44 2971230

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Eine Geschichte über Freundschaft, die bleibt.

xxholidayxx am 07.08.2025

Bewertungsnummer: 2560923

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bleibt, wenn der Tod nur der Anfang ist? So beginnt dieser außergewöhnliche Roman – mit dem Ende. Denn Tequila Leila ist tot. Ermordet. Und während ihr Körper in einer Mülltonne liegt, rauschen die letzten Minuten ihrer Hirnaktivität durch ein ganzes Leben: Erinnerungen an Kindheit, Trauma, Gewürzduft und große Liebe. „So sehr Leila es auch dreht und wendet: Sie wurde ermordet.“ – Schon dieser Satz lässt ahnen, wie eindrucksvoll Elif Shafak sich dem Thema Feminizid nähert. Aber sie bleibt nicht bei der Gewalt stehen. Sie gibt Leila – und mit ihr all jenen, die in unserer Gesellschaft übersehen, vergessen, zum Schweigen gebracht werden – ihre Stimme zurück. In „Unerhörte Stimmen“ entfaltet sich eine zutiefst berührende, melancholisch-schöne und zugleich schmerzhafte Geschichte, die zwischen Istanbul, Kindheitserinnerungen, religiösen Riten und patriarchalen Systemen pendelt. Es geht um Freundschaft, Prostitution, Macht, Gewalt, Liebe, Geschlechterrollen – aber vor allem geht es darum, wie Menschen am Rande der Gesellschaft überleben. Und was es heißt, gesehen zu werden. „Sie konnte noch nicht wissen, dass das Ende der Kindheit nicht mit den körperlichen Veränderungen während der Pubertät einherging, sondern mit der plötzlich einsetzenden Fähigkeit, das eigene Leben mit den Augen eines Außenstehenden zu betrachten.“ (S. 69) Auch stilistisch ist der Roman ein Erlebnis: voller Sinnlichkeit, voller Kontraste. Der Geschmack von Ziegeneintopf, der Geruch von Kardamomkaffee, das Flirren zwischen Tod und Leben – Shafaks Sprache ist atmosphärisch dicht und poetisch, ohne je überladen zu wirken. Zugleich scheut sie sich nicht, Gewalt und Machtmissbrauch zu zeigen – aber nie voyeuristisch, nie sensationsheischend. Und immer mit Empathie. Für Leila. Für ihre Freund:innen. Für jene, die an den Rändern leben. „Ich bin oft mit dem Körper eines Mannes in Berührung gekommen. Oder ist der Onkel kein Mann?“ (S. 154) 5 Gründe, warum dieses Buch gelesen werden muss: Weil Elif Shafak es schafft, Marginalisierten eine Stimme zu geben – und das voller Würde. Weil die Freundschaft zwischen Leila und ihren Weggefährt:innen zeigt, dass Familie nicht immer Blutsverwandtschaft braucht. Weil die Geschichte Istanbul nicht als exotisches Klischee malt, sondern als pulsierenden Ort voller Widersprüche. Weil Literatur uns dazu bringen kann, anders hinzusehen – tiefer, mitfühlender. Weil es keine Stimme gibt, die „zu klein“ ist, um gehört zu werden. Fazit Unerhörte Stimmen ist mehr als ein Roman – es ist ein Mahnmal für jene, die zu früh gegangen sind, deren Leben ausgelöscht wurde, deren Geschichten verdrängt wurden. Und es ist ein zutiefst menschliches, eindrucksvolles Buch über das, was bleibt: Erinnerung. Liebe. Würde. Ein Buch, das wehtut – und genau deshalb gelesen werden sollte. Danke, Elif Shafak, für diese Stimme.

Eine Geschichte über Freundschaft, die bleibt.

xxholidayxx am 07.08.2025
Bewertungsnummer: 2560923
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bleibt, wenn der Tod nur der Anfang ist? So beginnt dieser außergewöhnliche Roman – mit dem Ende. Denn Tequila Leila ist tot. Ermordet. Und während ihr Körper in einer Mülltonne liegt, rauschen die letzten Minuten ihrer Hirnaktivität durch ein ganzes Leben: Erinnerungen an Kindheit, Trauma, Gewürzduft und große Liebe. „So sehr Leila es auch dreht und wendet: Sie wurde ermordet.“ – Schon dieser Satz lässt ahnen, wie eindrucksvoll Elif Shafak sich dem Thema Feminizid nähert. Aber sie bleibt nicht bei der Gewalt stehen. Sie gibt Leila – und mit ihr all jenen, die in unserer Gesellschaft übersehen, vergessen, zum Schweigen gebracht werden – ihre Stimme zurück. In „Unerhörte Stimmen“ entfaltet sich eine zutiefst berührende, melancholisch-schöne und zugleich schmerzhafte Geschichte, die zwischen Istanbul, Kindheitserinnerungen, religiösen Riten und patriarchalen Systemen pendelt. Es geht um Freundschaft, Prostitution, Macht, Gewalt, Liebe, Geschlechterrollen – aber vor allem geht es darum, wie Menschen am Rande der Gesellschaft überleben. Und was es heißt, gesehen zu werden. „Sie konnte noch nicht wissen, dass das Ende der Kindheit nicht mit den körperlichen Veränderungen während der Pubertät einherging, sondern mit der plötzlich einsetzenden Fähigkeit, das eigene Leben mit den Augen eines Außenstehenden zu betrachten.“ (S. 69) Auch stilistisch ist der Roman ein Erlebnis: voller Sinnlichkeit, voller Kontraste. Der Geschmack von Ziegeneintopf, der Geruch von Kardamomkaffee, das Flirren zwischen Tod und Leben – Shafaks Sprache ist atmosphärisch dicht und poetisch, ohne je überladen zu wirken. Zugleich scheut sie sich nicht, Gewalt und Machtmissbrauch zu zeigen – aber nie voyeuristisch, nie sensationsheischend. Und immer mit Empathie. Für Leila. Für ihre Freund:innen. Für jene, die an den Rändern leben. „Ich bin oft mit dem Körper eines Mannes in Berührung gekommen. Oder ist der Onkel kein Mann?“ (S. 154) 5 Gründe, warum dieses Buch gelesen werden muss: Weil Elif Shafak es schafft, Marginalisierten eine Stimme zu geben – und das voller Würde. Weil die Freundschaft zwischen Leila und ihren Weggefährt:innen zeigt, dass Familie nicht immer Blutsverwandtschaft braucht. Weil die Geschichte Istanbul nicht als exotisches Klischee malt, sondern als pulsierenden Ort voller Widersprüche. Weil Literatur uns dazu bringen kann, anders hinzusehen – tiefer, mitfühlender. Weil es keine Stimme gibt, die „zu klein“ ist, um gehört zu werden. Fazit Unerhörte Stimmen ist mehr als ein Roman – es ist ein Mahnmal für jene, die zu früh gegangen sind, deren Leben ausgelöscht wurde, deren Geschichten verdrängt wurden. Und es ist ein zutiefst menschliches, eindrucksvolles Buch über das, was bleibt: Erinnerung. Liebe. Würde. Ein Buch, das wehtut – und genau deshalb gelesen werden sollte. Danke, Elif Shafak, für diese Stimme.

hinreißende, wahre Geschichte

S.DK aus Wiesbaden am 11.04.2021

Bewertungsnummer: 1476598

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ehrlich gesagt fand ich die ersten 3 kurze Kapiteln sehr irritierend und schwer zu verstehen. Jedoch hat sich das dann gelegt und die Geschichte nahm einen sehr emotionalen und spannenden Lauf. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen! Und konnte am Ende meine Tränen nicht unterdrücken! Kann ich nur empfehlen!!

hinreißende, wahre Geschichte

S.DK aus Wiesbaden am 11.04.2021
Bewertungsnummer: 1476598
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ehrlich gesagt fand ich die ersten 3 kurze Kapiteln sehr irritierend und schwer zu verstehen. Jedoch hat sich das dann gelegt und die Geschichte nahm einen sehr emotionalen und spannenden Lauf. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen! Und konnte am Ende meine Tränen nicht unterdrücken! Kann ich nur empfehlen!!

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Unerhörte Stimmen

von Elif Shafak

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Martina Kraus

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5/5

Unerhörte Stimmen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch muss man lesen!!
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