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Produktbild: Es muß nicht immer Kaviar sein
Gebraucht

Es muß nicht immer Kaviar sein Roman

2

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

86225

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.1963

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,3 cm

Gewicht

805 g

Auflage

76. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003798832

Beschreibung

Rezension

"Was dem unterhaltsam geschriebenen Buch einen Mehrwert verleiht, sind die vielen Rezepte, die einem schon vom Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen." Mitteldeutsche Zeitung 20230317

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

86225

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.1963

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,3 cm

Gewicht

805 g

Auflage

76. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003798832

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Str. 346
80687 München
Deutschland
Email: vertrieb@droemer-knaur.de
Url: www.droemer-knaur.de
Telephone: +49 89 92710

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Simmel Bücher

Bewertung aus Anröchte am 30.05.2014

Bewertungsnummer: 845726

Bewertet: eBook (ePUB)

Bücher von Simmel sind immer was WERT. Super zu lesen, fesselnd, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch wenn man 1 Woche nicht gelesen hat, ist man schnell wieder "drin". Die Bücher machen einfach Spass zu lesen.

Simmel Bücher

Bewertung aus Anröchte am 30.05.2014
Bewertungsnummer: 845726
Bewertet: eBook (ePUB)

Bücher von Simmel sind immer was WERT. Super zu lesen, fesselnd, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch wenn man 1 Woche nicht gelesen hat, ist man schnell wieder "drin". Die Bücher machen einfach Spass zu lesen.

Ein Mann für alle Fälle

Bewertung am 21.03.2024

Bewertungsnummer: 2159482

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GELESEN: Johannes Mario Simmel „Es muss nicht immer Kaviar sein“ Erschienen bei Bertelsmann 1957 607 Seiten Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers am 07. April wurde sein siebter Roman aus dem Jahr 1960, welchen ich zum ersten Mal im Jahr 1974 las, neu aufgelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lesern mochte ich J.M. Simmel immer recht gerne. An Einzelheiten konnte ich mich natürlich nach 50 Jahren nicht mehr erinnern. Heute lese ich dieses Buch mit anderen Augen und erinnere mich, gerade bei den Kochrezepten mit Erstaunen, wie man früher kochte. Butter und Sahne waren bei allen Speisen unerlässlich. Wer brät heute ein Huhn mit Butter? Wer bestreicht einen Toast dick mit Butter, bevor er ihn mit Käse belegt und in die Röhre schiebt? Thomas Lieven, ein Agent Widerwillen, der in Kriegszeiten unterwegs war, eigentlich ganz anders heißt, über viele weitere Namen verfügt, die für seine Aktivitäten unerlässlich sind, hat einen ganz besonderen Humor. Seine Gespräche sind höchst amüsant. Seine mehrmaligen Verhaftungen in diversen Ländern sieht er sportlich. Er hat keine Familie, ist niemandem verpflichtet und betrachtet diese Prozesse als Unterhaltung. Er gehört zu den Guten und weigert sich, Unrecht walten zu lassen. Er ist ein Robin Hood seiner Zeit. Den Buchtitel finden wir, als Thomas Lieven auf Josephine Baker trifft, die zwar fürstlich lebt, aber über einen eher ärmlichen Speisevorrat verfügt. Lieven, der leidenschaftliche Koch, bietet ihr seine Künste an, denn er kann auch mit schmalen Zutaten ein glänzendes Menü zaubern. Josephine Baker, die im Zweiten Weltkrieg in der Resistance kämpfte, gibt ihm zur Antwort: „Es muss nicht immer Kaviar sein.“ Außer den Damen sind die meist neben ihm aufgestellten Personen eher als arme Wichte dargestellt. Mit viel Gewandtheit gelingt es Thomas Lieven diese zu manipulieren, um aus prekären Situationen immer wieder geschickt zu entfliehen. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, bekommt durch viel Ironie harmlosen Charakter, auch wenn wir alle Grausamkeiten des 2. Weltkrieges präsentiert bekommen. Der Roman ist flott geschrieben, bietet viele Augenblicke zum Schmunzeln ob der Findigkeit des Protagonisten. Auch wenn der Titel in aller Munde war, ebenso der mit O.W. Fischer gut besetzte Film, würde ich ihn nicht für den besten halten, den J.M.S. geschrieben hat. Lesenswert ist er allemal und damit eine Empfehlung für neue und alte J.-M.-Simmel-Liebhaber.

Ein Mann für alle Fälle

Bewertung am 21.03.2024
Bewertungsnummer: 2159482
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GELESEN: Johannes Mario Simmel „Es muss nicht immer Kaviar sein“ Erschienen bei Bertelsmann 1957 607 Seiten Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers am 07. April wurde sein siebter Roman aus dem Jahr 1960, welchen ich zum ersten Mal im Jahr 1974 las, neu aufgelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lesern mochte ich J.M. Simmel immer recht gerne. An Einzelheiten konnte ich mich natürlich nach 50 Jahren nicht mehr erinnern. Heute lese ich dieses Buch mit anderen Augen und erinnere mich, gerade bei den Kochrezepten mit Erstaunen, wie man früher kochte. Butter und Sahne waren bei allen Speisen unerlässlich. Wer brät heute ein Huhn mit Butter? Wer bestreicht einen Toast dick mit Butter, bevor er ihn mit Käse belegt und in die Röhre schiebt? Thomas Lieven, ein Agent Widerwillen, der in Kriegszeiten unterwegs war, eigentlich ganz anders heißt, über viele weitere Namen verfügt, die für seine Aktivitäten unerlässlich sind, hat einen ganz besonderen Humor. Seine Gespräche sind höchst amüsant. Seine mehrmaligen Verhaftungen in diversen Ländern sieht er sportlich. Er hat keine Familie, ist niemandem verpflichtet und betrachtet diese Prozesse als Unterhaltung. Er gehört zu den Guten und weigert sich, Unrecht walten zu lassen. Er ist ein Robin Hood seiner Zeit. Den Buchtitel finden wir, als Thomas Lieven auf Josephine Baker trifft, die zwar fürstlich lebt, aber über einen eher ärmlichen Speisevorrat verfügt. Lieven, der leidenschaftliche Koch, bietet ihr seine Künste an, denn er kann auch mit schmalen Zutaten ein glänzendes Menü zaubern. Josephine Baker, die im Zweiten Weltkrieg in der Resistance kämpfte, gibt ihm zur Antwort: „Es muss nicht immer Kaviar sein.“ Außer den Damen sind die meist neben ihm aufgestellten Personen eher als arme Wichte dargestellt. Mit viel Gewandtheit gelingt es Thomas Lieven diese zu manipulieren, um aus prekären Situationen immer wieder geschickt zu entfliehen. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, bekommt durch viel Ironie harmlosen Charakter, auch wenn wir alle Grausamkeiten des 2. Weltkrieges präsentiert bekommen. Der Roman ist flott geschrieben, bietet viele Augenblicke zum Schmunzeln ob der Findigkeit des Protagonisten. Auch wenn der Titel in aller Munde war, ebenso der mit O.W. Fischer gut besetzte Film, würde ich ihn nicht für den besten halten, den J.M.S. geschrieben hat. Lesenswert ist er allemal und damit eine Empfehlung für neue und alte J.-M.-Simmel-Liebhaber.

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Es muß nicht immer Kaviar sein

von Johannes Mario Simmel

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