Urien gibt sich die Schuld am Tod seiner Familie und an dem der Dorfbewohner von Warenfell. Als nach zehn Jahren der Magier Astegon seine Hütte betritt, glaubt er zunächst, dass dieser gekommen ist, um ihn zu richten. Doch das ist ein Irrtum. Astegon braucht Uriens Hilfe, um ein Artefakt, das der Seelenstein genannt wird, zu finden, mit dem die Anhänger des Todeskults den Hexer Belphegor wieder erwecken wollen. Belphegor war die rechte Hand eines mächtigen Halbdämons, der nur ein Ziel hatte: Azhturions Vernichtung. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die Todeskultisten sind ihnen dicht auf den Fersen. Doch es naht unerwartete Hilfe …
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5.0/5.0
Bewertung
5/5
19.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Packender 1 Band einer High Fantasy Triologie. Begleitet Urien auf seinem Weg. ❤️
Mit „Der Seelenstein“ gelingt Thomas Anslinger ein beeindruckender Auftakt seiner Trilogie rund um die Welt Azhturion.
Der Einstieg in die Geschichte erfolgt unmittelbar und intensiv: Ohne lange Vorrede wird man in Uriens Welt gezogen und erlebt bereits auf den ersten Seiten eine emotionale Tiefe, die mich persönlich sehr berührt hat. Die Vielzahl an Eindrücken und Gefühlen – insbesondere zu Beginn – ist bemerkenswert und sorgt dafür, dass die Geschichte sofort unter die Haut geht.
Besonders hervorzuheben sind die vielschichtigen Charaktere. Urien hat sich schnell als mein persönlicher Favorit etabliert, doch auch Beliala ist eine äußerst faszinierende Figur, die der Handlung zusätzliche Spannung verleiht.
Die Welt von Azhturion wirkt durchdacht, lebendig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Man merkt deutlich, wie viel Herzblut in den Aufbau dieses Universums geflossen ist.
Ein weiterer Punkt, der erwähnt werden sollte: Das Buch enthält einen gewissen „Spice“-Anteil. Dieser ist jedoch stets sinnvoll in die Handlung eingebunden, passt zu den Charakteren und driftet nie in plumpen oder übermäßigen Smut ab. Stattdessen ergänzt er die Geschichte auf stimmige Weise.
Gerade die letzten Kapitel haben mich besonders gefesselt und emotional stark mitgenommen. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, und ich habe bewusst versucht, es langsamer zu lesen, um länger in dieser Welt bleiben zu können.
Fazit:
Ein intensiver, emotionaler und sehr gelungener Auftakt einer vielversprechenden High-Fantasy-Trilogie mit starken Charakteren und einer eindrucksvoll gestalteten Welt. Klare Leseempfehlung.
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