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Loyalitäten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

18119

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Les loyautés‹

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710003848728

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

18119

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Les loyautés‹

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710003848728

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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Ein Gefühl und ein Werk bis an die Substanz

Bewertung am 18.05.2023

Bewertungsnummer: 1943824

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alkohol ist eine Droge, doch sie unterscheidet sich von den anderen Substanzen, sie ist nicht nur legal, sie ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sie wird kaum hinterfragt. In Delphine de Vigans Roman „Loyalitäten“ geht es im Grunde genommen um vier Figuren aus deren Sicht die einzelnen Kapitel geschildert werden. Den 12jährigen Theo, der bereits als Alkoholiker zu charakterisieren ist und dessen einziges Ziel darin besteht „eines Tages das Bewusstsein zu verlieren“, sein bester Freund Mathis, der zu Anfang mit ihm trinkt, doch nach Theos erstem Absturz Zweifel hegt, Cecile, Mathis Mutter, die als erste Figur wahrnimmt, dass Mathis trinkt, aber mit weiteren familiären Problemen konfrontiert wird und Helene, die engagierte Lehrerin von Theo, die versucht Theos Problemen auf den Grund zu gehen, dabei jedoch kläglich scheitert. „Loyalitäten“ ist ein schockierend realistisches Werk, das einen zu Herzen rührt und zeigt, dass Loyalität auch manchmal zu weit gehen kann.

Ein Gefühl und ein Werk bis an die Substanz

Bewertung am 18.05.2023
Bewertungsnummer: 1943824
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alkohol ist eine Droge, doch sie unterscheidet sich von den anderen Substanzen, sie ist nicht nur legal, sie ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sie wird kaum hinterfragt. In Delphine de Vigans Roman „Loyalitäten“ geht es im Grunde genommen um vier Figuren aus deren Sicht die einzelnen Kapitel geschildert werden. Den 12jährigen Theo, der bereits als Alkoholiker zu charakterisieren ist und dessen einziges Ziel darin besteht „eines Tages das Bewusstsein zu verlieren“, sein bester Freund Mathis, der zu Anfang mit ihm trinkt, doch nach Theos erstem Absturz Zweifel hegt, Cecile, Mathis Mutter, die als erste Figur wahrnimmt, dass Mathis trinkt, aber mit weiteren familiären Problemen konfrontiert wird und Helene, die engagierte Lehrerin von Theo, die versucht Theos Problemen auf den Grund zu gehen, dabei jedoch kläglich scheitert. „Loyalitäten“ ist ein schockierend realistisches Werk, das einen zu Herzen rührt und zeigt, dass Loyalität auch manchmal zu weit gehen kann.

Freund

Kaffeeelse am 20.05.2022

Bewertungsnummer: 1715575

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Und wieder gelingt Delphine de Vigan ein absolut berührendes, ein richtig intensives und ein psychologisch dichtes Buch! Ein trauriges und erschütterndes Buch! Denn Delphine de Vigan gelingt es wie kaum einer anderen Autorin in ihren wunderbaren Büchern Menschen so authentisch, so lebendig und auch so intensiv zu zeichnen. Und auch ihr besonderes Augenmerk auf menschliche Dramen und ihre sehr eindringliche Zeichnung von menschlichen Höllen ist einzigartig. Delphine de Vigan ist eine Autorin, die sich in mein Herz schreibt, deren Bücher die wichtigsten Plätze in meinen heiligen Bücherhallen erhalten und Delphine de Vigan ist eine Lieblingsautorin geworden. Schon mit "Das Lächeln meiner Mutter" hat sich die französische Autorin in mein Herz geschrieben und auch die weiteren Romane von ihr treffen mich tief. 5 Bücher kenne ich bisher von ihr und alle 5 Bücher sind 5-Sterne-Bücher für mich. Was eine deutliche Ansage ist! Hier in diesem Buch widmet sich Delphine de Vigan dem 12-jährigen Théo, einem Scheidungskind. Durch die Trennung der Eltern und dem folgenden Verhalten der beiden Elternteile, dem kalten und herzlosen Verhalten der traumatisierten und verletzten Mutter und dem Verfall des Vaters ist das dazwischenstehende Kind ebenso schwer traumatisiert. Das Kind sieht in seinem hoffnungslosen Leben keinen Anker, keine Liebe und möchte am liebsten verschwinden, nichts mehr spüren, sucht Hilfe beim Tröster Alkohol. Nach außen versucht der Junge den Schein zu wahren und das gelingt ihm gut. Nur sein Freund Mathis weiß von dem Alkohol und bemerkt teilweise den familiären Hintergrund. Nur ist Mathis ein Kind und schlägt auch aus einer Kameradschaft zu Théo keinen Alarm, ist loyal. Wie auch Théo loyal zu seinem Vater und seiner Mutter ist. Eine zerstörerische Loyalität! Nur die Lehrerin Hélène schöpft Verdacht, irgendetwas stimmt in ihren Augen hier nicht, sie fühlt sich an eigenen Traumata erinnert und sie ruht trotz Misserfolgen nicht, sie versucht zu helfen. In diesem doch recht kurzen Buch eröffnet sich der Leserschaft ein immenses Grauen, von dem man hofft, dass es unreal ist! Aber wer mit offenen Augen durch seine Umgebung geht, wird bemerken, dass es überall unglückliche Familienkonstellationen gibt und oft zufriedenstellende Hilfestellungen aus den verschiedensten Gründen fehlen. Ein Buch mit einer schwerwiegenden Gesellschaftskritik! Ob dieses Buch etwas ändert? Wer weiß!

Freund

Kaffeeelse am 20.05.2022
Bewertungsnummer: 1715575
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Und wieder gelingt Delphine de Vigan ein absolut berührendes, ein richtig intensives und ein psychologisch dichtes Buch! Ein trauriges und erschütterndes Buch! Denn Delphine de Vigan gelingt es wie kaum einer anderen Autorin in ihren wunderbaren Büchern Menschen so authentisch, so lebendig und auch so intensiv zu zeichnen. Und auch ihr besonderes Augenmerk auf menschliche Dramen und ihre sehr eindringliche Zeichnung von menschlichen Höllen ist einzigartig. Delphine de Vigan ist eine Autorin, die sich in mein Herz schreibt, deren Bücher die wichtigsten Plätze in meinen heiligen Bücherhallen erhalten und Delphine de Vigan ist eine Lieblingsautorin geworden. Schon mit "Das Lächeln meiner Mutter" hat sich die französische Autorin in mein Herz geschrieben und auch die weiteren Romane von ihr treffen mich tief. 5 Bücher kenne ich bisher von ihr und alle 5 Bücher sind 5-Sterne-Bücher für mich. Was eine deutliche Ansage ist! Hier in diesem Buch widmet sich Delphine de Vigan dem 12-jährigen Théo, einem Scheidungskind. Durch die Trennung der Eltern und dem folgenden Verhalten der beiden Elternteile, dem kalten und herzlosen Verhalten der traumatisierten und verletzten Mutter und dem Verfall des Vaters ist das dazwischenstehende Kind ebenso schwer traumatisiert. Das Kind sieht in seinem hoffnungslosen Leben keinen Anker, keine Liebe und möchte am liebsten verschwinden, nichts mehr spüren, sucht Hilfe beim Tröster Alkohol. Nach außen versucht der Junge den Schein zu wahren und das gelingt ihm gut. Nur sein Freund Mathis weiß von dem Alkohol und bemerkt teilweise den familiären Hintergrund. Nur ist Mathis ein Kind und schlägt auch aus einer Kameradschaft zu Théo keinen Alarm, ist loyal. Wie auch Théo loyal zu seinem Vater und seiner Mutter ist. Eine zerstörerische Loyalität! Nur die Lehrerin Hélène schöpft Verdacht, irgendetwas stimmt in ihren Augen hier nicht, sie fühlt sich an eigenen Traumata erinnert und sie ruht trotz Misserfolgen nicht, sie versucht zu helfen. In diesem doch recht kurzen Buch eröffnet sich der Leserschaft ein immenses Grauen, von dem man hofft, dass es unreal ist! Aber wer mit offenen Augen durch seine Umgebung geht, wird bemerken, dass es überall unglückliche Familienkonstellationen gibt und oft zufriedenstellende Hilfestellungen aus den verschiedensten Gründen fehlen. Ein Buch mit einer schwerwiegenden Gesellschaftskritik! Ob dieses Buch etwas ändert? Wer weiß!

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Loyalitäten

von Delphine Vigan

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