Produktbild: Schließfach 1974
Band 1

Schließfach 1974 Der einzige Beweis

Aus der Reihe Kraft & Weber
7

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,5 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-7065-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,5 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-7065-3

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • Susi Aly

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein leichter Kriminalfall hinter einer Kulisse die alles verändert. Unbedingt lesen

    “Schließfach 1974. Der einzige Beweis “ von Silja Rima ist ein emotionaler, aber auch sehr tiefgründiger Spannungsroman über eine längst vergangene Zeit, die ihre Schatten in die Gegenwart wirft. Denn auch wenn viele diese Zeit lieber vergessen wollen, so ist es doch bei manchen Menschen aus gewissen Gründen überhaupt nicht möglich. Denn wie soll man etwas vergessen, dass dein Leben so systematisch aus den Angeln gehoben hat. Ich liebe dieses Buch von ganzem Herzen, weil es eben zeigt, dass es mehr als Opfer und Täter gibt. Denn eins sollten wir nie im Leben vergessen. Erstens gibt es eine Geschichte vor der Geschichte. Ein Mensch ist nur so weit ein Mensch, wie es ihm erlaubt wird, einer zu sein. Begegne den Menschen immer mit Respekt, du weißt nie, was er mit sich herumträgt. In dieser Geschichte geht es um Anna, um Kathrin und um Susanne. Es geht um Menschen, um Namen. Um Geschehnisse, die kaum brutaler und zerstörerischer sein könnten. Anna und auch Kathrin gewähren uns einen Blick in ihr Innerstes. Und das ist so heftig. Es lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Qual, Leid und Ungerechtigkeit. Ja, vielleicht trifft es das etwas. Wir erfahren dabei unterschiedliche Perspektiven, was uns die Möglichkeit gibt, den Raum noch weiter zu öffnen, um ein besseres Gespür für alles zu bekommen. Wir tauchen sowohl in die Gegenwart, als auch in die Vergangenheit ein. Es wird nicht alles bis ins kleinste Detail erörtert. Aber manchmal muss es das auch gar nicht. Die Gräben voller Angst und Verzweiflung sind auch so spürbar genug. Denn die Autorin befasst sich hier auf sehr feinfühlige, aber auch schonungslose und direkte Art und Weise mit einer Thematik, über die lieber geschwiegen wird. Und allein dafür hat sie meinen Respekt. Und daneben bekommen wir es mit dem Ermittler-Duo Lara Kraft und Martin Weber zu tun. Und ich liebe sie einfach. Weil sie das Herz am rechten Fleck haben und trotzdem mit Feingefühl, Empathie, Professionalität und Humor agieren. Ja, ich geb zu, vieles hab ich kommen sehen. Aber es waren in meinen Augen nicht so schlimm. Weil die Spannung durchweg vorhanden war und ich einfach mitgefiebert habe. Auch die psychologischen Aspekte sind hier großartig ausgearbeitet. Aber ganz besonders muss ich Ari erwähnen, es wäre gelogen, zu sagen, dass er mein Herz nicht im Sturm erobert hätte. Ein leichter Kriminalfall hinter einer Kulisse, die alles verändert. Nicht nur für die Beteiligten. Sondern auch für die, die damit in Berührung kommen. Nichtsdestotrotz sind mir am Ende die Tränen gekommen. Und jeder, der dieses Buch gelesen hat, wird verstehen warum. Ein Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Ich freu mich definitiv schon sehr auf den nächsten Fall für Martin und Lara.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman mit Sogkraft

    Meine Meinung zum Buch ⤵️ Dieser Roman entfaltet seine Wirkung leise und trifft dabei umso tiefer. Silja Rima gelingt es, Vergangenheit und Gegenwart so miteinander zu verweben, dass man sich dem Sog der Geschichte kaum entziehen kann. Was als Spurensuche beginnt, entwickelt sich schnell zu einem beklemmenden Blick in die Abgründe der DDR-Vergangenheit, in Erlebnisse, über die lange geschwiegen wurde. Statt auf laute Dramatik oder schockierende Effekte zu setzen, baut die Autorin eine dichte, fast greifbare Atmosphäre auf. Die Spannung entsteht nicht durch äußere Eskalation, sondern durch das, was unter der Oberfläche brodelt. Verdrängte Erinnerungen, unausgesprochene Wahrheiten und die Frage, was passiert, wenn man beginnt, an ihnen zu rühren. Besonders eindrucksvoll ist, wie die Ereignisse der 1970er Jahre in der DDR mit einem heutigen Handlungsstrang verknüpft werden. Die Vergangenheit wirkt nach. Spürbar, schmerzhaft und auch unausweichlich. Die Figuren tragen ihre Geschichte mit sich, und genau das macht ihre Schicksale so glaubwürdig und berührend. Dieses Buch ist nichts für nebenbei. Es fordert Aufmerksamkeit, Mitgefühl und die Bereitschaft, sich auf eine Geschichte einzulassen, die lange nachhallt. Ein eindringlicher, kluger Roman, der unter die Haut geht und dort bleibt. Besonders beeindruckend empfand ich das NACHWORT. Bitte unbedingt lesen. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall für Lara Kraft und Martin Weber "Die Tote in Schwarzbach". Das Buch erscheint Ende 2026.

  • Gaby R.

    Book Circle Community

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schliessfach 1974 – Der einzige Beweis

    Vorneweg: Diese hochspannenden, fast 500 Seiten gehen bei mir nicht als «ROMAN» sondern als «KRIMI» durch. Im Mittelpunkt Anna und Katrin – zwei Frauen, die sich in den 70er Jahren in der DDR kennenlernen. Einige Jahre später treffen sie sich in Düsseldorf zufällig wieder. Die Vergangenheit kommt hoch und schlussendlich wird eine der beiden Frauen ermordet. Schwierige Ermittlungen für die Polizei, die tief in die verstörenden Machenschaften der damaligen Staatssicherheit (Stasi) eintauchen muss. Uralte Akten beweisen Dinge – die für immer im Dunkeln bleiben sollten. Mit unsäglicher Wucht prallen Geheimnisse und Enthüllungen wie gezündeter Sprengstoff in die Gegenwart. Geschickt legt die Autorin Spuren, die sich kreuzen, aber nicht verwirren. Fazit: Ein Staat verschwindet für immer – doch die Menschen sind geblieben.

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr bewegender Roman

    Anna sieht im Supermarkt Katrin und dieses Wiedersehen nimmt einen dramatischen Verlauf. Beide Frauen stammen aus der DDR und haben die schmerzhaften Erfahrungen des damaligen Regimes durchlebt. Ein Beweis dafür befindet sich in einem Schließfach, und jemand tut alles, um zu verhindern, dass dieser ans Licht kommt. Der Tod einer der beiden Frauen ist für die Kommissare Lara Kraft und Martin Weber zunächst ein Rätsel. Zwei Frauen begegnen sich und es wird nach und nach sichtbar, was sie in der Zeit der Stasi durchstehen mussten. Die allgegenwärtige Angst, ständige Bedrohungen und das Gefühl, jederzeit beobachtet zu werden, ziehen sich durch die Geschichte. Vertrauen existiert kaum und das macht das Buch so beklemmend. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Anna und Katrin geschildert, was mich tief berührt hat. Gleichzeitig tragen die Ermittlungen der Kommissare zur Spannung bei. Sie verfolgen unterschiedliche Spuren. Nichts wirkt übertrieben. Im Gegenteil, es wird deutlich, dass die Wirklichkeit oft noch schlimmer war. Die Erzählung macht ebenfalls klar, dass die Aufarbeitung dieser Zeit bis heute nicht abgeschlossen ist. Fazit: Das Buch ist durchgehend spannend und zugleich sehr bewegend. Die Schicksale gehen unter die Haut und lassen mich nicht los. Es ist erschreckend, was Menschen damals erleben mussten und wie tief diese Erfahrungen bis in die Gegenwart hinein wirken. Es handelt sich um einen packenden und realitätsnahen Roman, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Schmökerwelten

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Leseempfehlung!

    Silja Rima gelingt ein äußerst geschickter Einstieg in ihren Roman. Zunächst bleibt vieles vage, nur kleine Andeutungen zeichnen ein erstes Bild und genau diese Ungewissheit weckt eine enorme Neugier. Ohne genau zu wissen, wohin die Reise geht, wird man sofort in die Geschichte hineingezogen und vom ersten Moment an gefesselt. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen: Anna und Katrin, beide in der DDR geboren. Ihre Lebenswege könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch untrennbar miteinander verbunden. Die Handlung bewegt sich auf zwei Zeitebenen: in der DDR-Vergangenheit mit Rückblicken in die 1970er sowie in der Gegenwart in Düsseldorf. Anna Hoffmann arbeitet als Krankenschwester auf der Entbindungsstation einer Dresdner Klinik. Dort begegnet sie Katrin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Oliver aufgrund ihrer politischen Haltung ins Visier der Staatssicherheit geraten ist. Sie gelten als Staatsfeinde. Eine Situation mit weitreichenden Konsequenzen. Als Katrin schwanger in der Geburtsklinik auf Anna trifft, setzt das eine Kette von Ereignissen in Gang, die Jahrzehnte später, im Jahr 2015, durch eine zufällige Begegnung erneut ins Rollen kommt. Die Geschichte ist unglaublich spannend und gleichzeitig tief bewegend. Besonders das Thema der Zwangsadoptionen wird eindrucksvoll und erschütternd aufgegriffen. Der Roman beleuchtet sowohl Täter- als auch Opferperspektiven und überzeugt durch eine enorme emotionale Tiefe. Durch wechselnde Handlungsstränge und Zeitebenen werden nach und nach verdrängte Wahrheiten ans Licht gebracht, wie Puzzleteile, die sich erst langsam zu einem Gesamtbild fügen. Was zunächst wie ein Roman erscheint, entwickelt sich schnell zu weit mehr. Es ist ein intensives Familiendrama mit deutlichen Krimi- und Thriller-Elementen. Silja Rima versteht es dabei fantastisch, die Spannung ins kaum Erträgliche zu steigern. Besonders eindrücklich ist die Darstellung der psychischen Folgen für die Betroffenen. Der Leidensweg, die Traumata und die Auswirkungen, die noch nach Jahrzehnten bis in die Gegenwart reichen, werden sensibel und authentisch geschildert. Es wird deutlich, wie viele Leben zerstört wurden. Ein Schicksal, das viele Frauen in der ehemaligen DDR teilen mussten. Die Figuren sind authentisch und wunderbar gezeichnet. Dabei vielschichtig und weit entfernt von "gut" oder "böse" oder "schwarz" oder "weiß". Silja Rima beschreibt die inneren Konflikte ihrer Protagonisten sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar. „Lesesog“ beschreibt mein Empfinden während des Lesens wohl am besten. Eine absolute Leseempfehlung und hochverdiente fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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