Produktbild: Lotta Wundertüte
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Lotta Wundertüte Unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2013

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22/14,8/2,5 cm

Gewicht

448 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003905254

Beschreibung

Rezension

»Mit ihrem Buch Lotta Wundertüte leistet Sandra Roth einen wichtigen Beitrag zur Debatte um die Pränataldiagnostik und Inklusion.« ("WDR Westart")
» Lotta Wundertüte ist genau wie Lottas Leben: Aufregend, belastend, teilweise lacht man bis die Tränen kommen [...]. Sandra Roths Offenheit und Ehrlichkeit sind überwältigend.« ("stadtmagazin.com")
» Lotta Wundertüte liest sich ehrlich, emotional und humorvoll.« ("lebenshilfe.de")
»Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch schwierigen Momenten im Leben mit Offenheit und Humor zu begegnen.« ("Diakonie Magazin")
»Ein ehrliches Buch, das nichts beschönigt.« ("Emma")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2013

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22/14,8/2,5 cm

Gewicht

448 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003905254

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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  • eskimo81

    Book Circle Community

    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zum lachen muss man nicht laufen können

    Bei einer Routinen Schwangerschaftsuntersuchung im 9. Monat wird festgestellt, dass das Hirn von Lotta nicht richtig durchblutet wird. Frau Roth wird sofort ins Krankenhaus überwiesen, wo man leider etwas überfordert ist. Nachdem sie einige Zeit im Krankenhaus lag hat man sie dann nach Duisburg überwiesen. Leider waren die Ärzte nicht nur eine Hilfe, einer erzählt das, der andere jenes und schlussendlich waren sie nur noch verunsichert. Soll sie wirklich im 9. Monat noch abtreiben ohne zu wissen, wie ausgeprägt die Schädigungen wirklich sind? Sie entscheiden sich für Lotta, ein Sonnenschein, leider zeigt sich sehr schnell, dass die Schäden im Hirn schlimmer sind als angenommen, die Sehkraft ist nicht vorhanden, Epileptische Anfälle beginnen auf einmal… Sandra Roth kommt an ihre Grenzen, ihr Mann versucht sie zu unterstützen wo er kann, Ihre Familie und die treue Babysitterin sind auch zu jeder Zeit für sie da. Nichts desto trotz ist das ganze eine riesen Belastung welches die Familie mit Bravour meistert. Jeder weitere Schicksalsschlag nehmen sie an und beginnen zu kämpfen, für Lotta für ihre Liebe… Lotta Wundertüte, ein Buch das das Herz tief berührt. Sandra Roht zeigt mit diesem Buch sehr viel Mut. Sie steht auf und schreibt ein Buch über ein Tabu-Thema und das nicht als aussenstehende oder nur mit negativen Punkten. Nein, es ist ihr Kind, es ihre Geschichte und es zeigt positives wie auch negatives auf. Hut ab vor dieser Courage. Ein Buch, das wirklich zum Denken anregt und zur Pflichtlektüre werden sollte. Als ich las, dass schätzungsweise 90%!! der Down-Syndrom-Verdachtsfälle abgetrieben werden, wurde ich das erste Mal nachdenklich. Sandra Roth beschreibt sehr genau die Gefühle die sie und ihr Mann hatten. Wie kann man über ein Lebewesen einfach entscheiden ob es leben soll oder nicht. Kann man beurteilen, ob das Kind glücklich wird oder nicht. Ob das Kind nicht auch mit einer Behinderung glücklich sein kann? Viele Fragen werden in dem Buch einfach geschrieben, das fand ich aber richtig und gut. Schliesslich gibt es in einer solchen Situation immer Fragen die nicht beantwortet werden können. Auch, dass darüber geschrieben wird, weshalb sie es getroffen hat, und nicht die rauchende Schwangere nebenan… Das Buch ist sehr real geschrieben, enthält alles, was in der Zeit passieren kann und auch passierte, man merkt, dass nichts verschönert worden ist, aber genau aus diesem Grunde regt es ja so zum denken an. Auch die Bürokratie, Anträge die einfach verschwinden, Anträge bei denen man einfach mal nicht zuständig sein möchte, Anträge die man einfach ablehnt weil es vermutlich gerade einfacher war… Die ganzen Arzt Termine, die Verzweiflung, zwei Schritte voran und drei zurück. Das Buch ist sehr tiefgreifend geschrieben. Man leidet mit der Familie mit, man freut sich aber auch über jeden kleinsten Schritt den Lotta macht, jedes Lächeln… Man lernt wirklich das Leben wieder einmal in einem anderen Licht zu sehen. Man sollte öfters den Kontakt suchen, auch ein Kind mit einer Behinderung ist ein Kind das viel geben kann. Ich hoffe, dass Sandra Roth ein weiteres Buch schreiben wird, man möchte einfach mehr erfahren, wie es Lotta in den weiteren Jahren ergeht…

  • Andersleser

    5/5

    04.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Lotta Wundertüte ist ein sehr…

    Lotta Wundertüte ist ein sehr empfehlenswertes Buch. Die Autorin schreibt nicht nur toll, sondern schafft es sehr gut ihr Leben mir ihrer Familie auch bildlich gut rüber zu bringen. Wie läuft was? Wie war es, als feststand, dass Lotta behindert sein wird? Wie geht ihr Bruder damit um, wie die anderen Kinder oder die Kita? Was löst es bei ihr als Mutter aus, wenn es irgendeine Krise gibt, und was bei dem Bruder? Wie verhalten sich eigentlich andere Menschen Lotta und der Familie gegenüber? Für Menschen die neu mit dem Thema konfrontiert sind, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen, weil es sie und ihre Familie plötzlich selbst betrifft, oder weil sie es einfach interessant finden, ist dieses Buch eine Empfehlung von mir. Sandra Roth beschönigt nichts, aber sie "jammert" auch nicht. Trotzdem wird deutlich, dass es nicht immer einfach ist, dass es auch mal blöd ist, aber eben auch, dass Lottas Leben lebenswert ist und dass Lotta gut so ist wie sie ist, dass es machbar ist. Ein schönes Buch über das Familienleben mit behindertem Kind. Ehrlich, sympathisch und informativ. Ich glaube, dass dieses Buch durchaus hilfreich sein kann, sei es auch nur, damit andere Eltern in dieser Situation ihre eigene besser akzeptieren können und sich vielleicht auch bestärkt fühlen. Hier kann man einfach einen Lebensweg sehen. Sehen, dass es funktionieren kann. Dass es auch ein Leben sein kann. Ich bin selbst behindert und finde es immer toll, wenn betroffene und Familien Bücher darüber schreiben.

  • Book-addicted

    aus www.book-addicted.blogspot.com

    5/5

    15.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Lotta Wundertüte" ist ein…

    "Lotta Wundertüte" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch zuging. Ich, die jeden Tag mit schwerbetroffenen Kindern und Erwachsenen arbeitet, lese auch in meiner Freizeit ein Buch zu dieser Thematik? Wie tief geht dieses Buch, wie sehr berührt es, wie sehr wird es mich belasten? Schon die ersten Seiten flogen nur so dahin und wir tauchen ein, in das Leben der hochschwangeren Sandra Roth. Sandra ist im 9. Monat schwanger, als ihrer Gynäkologin etwas merkwürdiges im Ultraschall auffällt. Ruckzuck landet sie n der Klinik und schnell ist klar: ihre ungeborene Tochter leidet unter einer Vena Galeni Malformation: einer Fehlbildung der Hirngefäße, die dafür sorgt, dass das sauerstoffreiche, venöse, Blut nicht ins Gehirn fließt, sondern direkt in die Arterie. Das Gehirn wird also ausgespart und dementsprechend nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Vom einen Moment auf den anderen steht die 32-jährige vor einer Entscheidung: will sie ihr Kind jetzt noch abtreiben? Sandra und ihr Mann Harry entscheiden sich für das Baby und für jede Menge Herausforderungen: viele Operationen, Epilepsie, Blaulicht, Diazepam und dem allerschlimmsten Feind eines jeden, der "anders" ist: die Gesellschaft. Die Autorin beschreibt nicht nur das Leben mit einem behinderten Kind im Alltag, sondern auch die vielen verschiedenen Reaktionen der Gesellschaft, auf solch ein betroffenes Kind. Sie bringt Emotionen mit und als Leser saugt man diese nicht nur regelrecht auf, sondern fühlt mit und möchte so manchem merkwürdigen Spießgesellen eines auf die Mütze geben, für sein Verhalten. Für mich als (Physio)Therapeutin war dieses Buch sehr aufschlussreich und es ließ mich einmal ins Leben und die Gefühlswelt derer blicken, mit denen ich tagtäglich zu tun habe: den Angehörigen. Was geht in deren Köpfen vor, was erleben diese Menschen Tag für Tag? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen und wie schaffen sie es, in den schlimmsten Situationen immer stark zu bleiben? Zu Beginn des Buches fragte ich mich, wie es sich auf mich auswirken würde, ob es mich belasten würde, oder ob ich damit gut zurechtkommen und es weitestgehend "unfallfrei" lesen könnte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich an so manch schlechtem Tag ein wenig mehr Probleme hatte, denn Sandras Gefühle gingen mir stellenweise sehr nah. Im großen und ganzen fiel es mir jedoch leicht, denn sie meistert jede noch so schwierige Situation - egal wie. "Lotta Wundertüte" ist ein ganz zauberhaftes Buch über Stärke, den Kampf um Akzeptanz, Inklusion und einer Familie, die sich nichts mehr wünscht, als ihrer Lotta ein möglichst barrierefreies Leben zu ermöglichen. Die Geschichte um Lotta entspricht der Realität, auch wenn die ein oder andere Person hinzugedichtet und etwas verändert wurde, um deren Identität zu schützen. Die Namen der Kinder wurden ebenfalls verändert. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Emotionen sind absolut spürbar. -> Gesamt: Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, weil Sandra Roth einen ganz wunderbaren Schreibstil hat, der nicht nur Emotionen, sondern auch Fakten lebhaft wiedergeben kann, sondern weil die Geschichte berührt. Lottas Leben berührt und man will unbedingt wissen, was sie und ihre Familie erleben, wie es weitergeht und was für Hindernisse das Mädchen zu bewältigen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Lotta Schultüte" und kann abschließend nur sagen: absolut lesenswert!

  • Angela

    aus Lahntal

    5/5

    31.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein "Mut mach Buch" für…

    Ein "Mut mach Buch" für Eltern, Großeltern und Freunde von Familien mit behinderten KIndern. Anschaulich und emotional geschrieben, man ist immer wieder mittendrin im Geschehen und fühlt sich als Omi einer behinderten Enkeltochter verstanden. Es sind die behinderten Kinder, die einem immer wieder zeigen, wie stark sie sein können, wie mutig und wie gerne sie leben.

  • HK1951/trucks

    5/5

    22.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Lotta ist eine tolle Wundertüte !

    Sandra Roth erfährt erst im neunten Monat, das mit ihrer Tochter Lotta etwas nicht in Ordnung ist. Das Gehirn der Kleinen wird nicht mit genügend Sauerstoff versorgt und die Ärzte sagen ihr, dass ihr Kind eine Art "Wundertüte" ist, weil man eben nicht wisse, was dabei herauskommt, wie schwer sie behindert sein wird. Denn dass sie behindert sein wird, das steht fest... So ganz ohne Vorbereitungszeit quasi mit einer solchen Nachricht konfrontiert zu werden, muss unfassbar hart sein. Doch Sandra Roth meistert diesen vermeintlichen Schicksalsschlag zusammen mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn Ben ganz meisterlich, wie ich finde. Sie vergräbt sich nicht in Selbstmitleid, sondern freut sich auf ihr kleines Wunder. Ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben findet den Rollstuhl ganz toll, weil man dann nicht selbst laufen muss. Kinder... Aber ist nicht gerade diese Leichtigkeit genau der richtige Umgang mit Menschen, die nicht so gesund sind wie wir vielleicht selbst ?! Ich fand Ben´s Sprüche zum Schmunzeln und ich denke, dass er noch da war, machte den Eltern auch den Umgang mit Lotta einfacher. Wenn sie verzweifelten, war Ben da und gab ihnen eine andere Sichtweise auf den ganzen Alltag. Hochachtung vor der Familie Roth, ein Hoch auf die kleine Lotta, die ein solch fröhlicher kleiner Schlawiner ist, dass es eine reine Wonne war, zu lesen, wie schön sie sich entwickelt. Man wünscht ihr nur das Allerallerbeste !! Mich hat das Buch vor allem eines gelehrt: man sollte nicht immer jammern, was man alles nicht hat und was alles nicht geht: Lotta zeigt einem, was alles geht, selbst wenn man nicht so gesund ist wie Andere und das nötigt mir den größten Respekt vor diesem kleinen Mädchen ab und ihrer liebevollen Familie. Mich hat das Buch sehr berührt und sehr nachdenklich gemacht. Wie oft hat man vielleicht schon selbst jemanden im Rollstuhl nachgesehen und gedacht: "Der Arme..." Ich sehe das jetzt differenzierter. Nicht ganz gesund, aber arm.. nein ! Lotta hat eine tolle Familie, ist gewitzt und sehr drollig - wir können viel von ihr und ihrer Mutter lernen, die uns freundlicherweise an drei Jahren mit Lotta teilhaben ließ, die nicht immer einfach waren, aber die eins ganz klar zeigten: eine Wundertüte wartet mit besonderen Überraschungen auf und manchmal sind diese unbezahlbar..!

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