Produktbild: Der Prinz
Band 2

Der Prinz

Aus der Reihe Berlin-Trilogie
4

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

23146

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Polente Verlag

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

6834 KB

Übersetzt von

Lothar Quinkenstein + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783903634053

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

23146

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Polente Verlag

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

6834 KB

Übersetzt von

  • Lothar Quinkenstein
  • Hans Gregor Njemz

Sprache

Deutsch

EAN

9783903634053

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefe Wurzeln

    Im Berliner Dom wird die übel zugerichtet Leiche eines Pfarrers gefunden. In Verbindung mit einem Brand in einer Wohnsiedlung wird hier ein politisches Motiv vermutet. Die Bundeskanzlerin setzt ihren besten Mann Paul Chagall darauf an. Als Geheimagent hat er die Aufgabe die Bundeskanzlerin zu beschützen. Schnell ist klar wer hinter den Anschlägen steckt. Der Prinz versucht die Regierung zu destabilisieren und einen Umbruch herbeizuführen. Gejagt wird er vom Polizeipräsident Tschapieski und dessen Team. Dieser Politthriller ist unglaublich vielschichtig und berührt auf unterschiedlichste Arten. Der Lesende wird nicht nur in einen spannenden Krimi gesogen, sondern erfährt durch den perfiden Plan des Prinzen vom D‘Annunzios Flume-Experiments. Darin geht es um die Abspaltung Bayerns und Sachsens zur Erschaffung des Imperium Germanicum. Die Wurzeln des Übels führen zurück bis in den deutschen Nationalsozialismus. Und wenn man glaubt man weiß schon alles, wird man doch wieder eines Besseren belehrt. Die Kapitel des Buches beginnen mit Abbildungen berühmter Gemälde die als verschollen, gestohlen oder zerstört gelten. Dies schafft im Buch eine besonders bedrückende Atmosphäre. Die Story selbst ist sehr tempo- und ereignisreich. Hier geht es nicht ums Miträtseln, sondern um die Verstrickungen und Bedrohungen. Unbedingt erwähnenswert ist die sehr gelungene Übersetzung aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein und Hans Gregor Njemz. Hier sind mir wunderschöne Worte begegnet, die immer mehr aus dem deutschen Wortschatz zu verschwinden scheinen wie z.B. entsinnen. Das Buch ist der zweite Teil der Berlin Trilogie von Magdalena Parys. Es kann jedoch auch ohne Probleme ohne den Vorgänger gelesen werden. Ich war jedoch so begeistert von diesem Buch und der ganzen Erzählweise der Autorin, dass ich mir gleich den ersten Teil gekauft habe und mich schon sehr darauf freue. Für mich war die Autorin eine großartige Neuentdeckung.

  • Detlef Knut

    5/5

    01.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Schattenarmee in Deutschland

    Dieser Thriller von Magdalena Parys ist der zweite Roman der Berlin-Trilogie dieser Autorin nach »Der Magier«. Der Roman der in Berlin lebenden Schriftstellerin erschien bereits 2020 in Polen. Der Wiener Polente Verlag hat ihn nun in deutscher Sprache für den deutschsprachigen Buchmarkt herausgebracht. Es beginnt alles recht unkompliziert. Im Berliner Dom entdeckt man die Leiche eines gekreuzigten Priesters. Bald wird klar, dass es an einem anderen Ort bereits einen ähnlichen Fall gab und dass die Öffentlichkeit sowie die Medien nicht von diesen Leichnamen erfahren dürfen. Der Berliner Polizeipräsident erhält von einer einflussreichen Person den Auftrag, die Morde zu untersuchen und gleichzeitig die Informationen vor der Presse zu verbergen. Nahezu zeitgleich mit der Entdeckung der Leiche kommt es unter rätselhaften Umständen zu einem Feuer in einer Unterkunft für Migranten. Aber nicht nur an diesem Ort, auch in anderen Bundesländern nehmen separatistische Tendenzen zu, und ein schädlicher Nationalismus scheint sich erneut zu etablieren. Ein erheblicher Teil der Bundeswehr wird dabei als einflussreich angesehen. Aber wem nützen diese scheinbar willkürlichen Ereignisse wirklich? Einem rücksichtslosen Individuum, das sich selbst als Prinz tituliert und inspiriert von Gabriele D’Annunzios Experiment in Fiume, das Imperium Germanum neu erwecken möchte? Einer geheimen Organisation, die sich der demokratischen Aufsicht entzieht? Oder etwa Regierungsvertretern, die um die höchste Position im Staat ringen? Der Polizeipräsident von Berlin, Tschapieski, die Fernsehreporterin Dagmara Bosch und Kommissar Kowalski gehen tief in die Komplexität dieses Falls, bei dem auch die Zukunft des Staates auf dem Spiel steht. Als ich vor dem Erscheinen des Romans »Der Prinz« den Klappentext gelesen hatte, empfand ich eine gewisse Ähnlichkeit zu einem weitaus bekannteren Werk der Literatur: »Die Akte Odessa« von Fredrick Forsyth. Und tatsächlich wird zwischen Widmung und erstem Kapitel darauf hingewisen, dass beide Romane dieselbe Wurzel an Informationen als Ausgangspunkt nutzen. Die geheime Gründung einer Armee nach dem zweiten Weltkrieg durch Wehrmacht- und SS-Veteranen, die nicht einsehen wollten, dass Deutschland den Krieg verloren hatte. Mit dieser Information machte mir der Roman sofort mehr Spaß und ich fand es auch klasse, dass die Autorin mit einem kurzen Statement innerhalb des Textes hierauf eingeht. Darüberhinaus steht sie dem großen britischen Schriftsteller nicht nach. Ähnlich wie der nutzt auch sie die Möglichkeit, weiteres Detailwissen oder fiktive Lebensläufe in die Handlung einzuflechten. Sehr vielschichtig ist die Handlung von »Der Prinz« in verschiedene Stränge aufgebaut, die sich an einzelnen Figuren festmachen. Es braucht viele Seiten, bis man gut und böse voneinander getrennt hat und weiß dennoch nicht, ob diese Einschätzung auch am Ende so bleibt, oder ob nicht doch noch eine Überraschung wartet. So viel sei verraten: Es gibt mehr als eine Überraschung! Die Figuren werden sehr umfangreich beschrieben. Dafür halten nicht einfach nur Personenbeschreibungen her, sondern ganze separate Handlungsstränge und Szenen befassen sich mit Teilen aus dem Leben der jeweiligen Figur. Damit werden sie vielschichtig, nahbar, liebens- oder hassenswürdig. Ihre Motive für ihr Verhalten während der Haupthandlung werden offenbar und das Verhalten selbst als plausibel. Nicht nur die vielseitige Spannung in »Der Prinz« rund um eine Verschwörungstheorie und die mit bedacht gestalteten Figuren haben mir sehr gefallen. Auch die Geschaltung des Buches hat mir gefallen. So wird jedes Kapitel durch ein Gemälde aus sogenannten „Beutekunst“ eingeleitet. Neben der Abbildung der Gemälde wird deren Namen und Herkunft genannt und zusätzlich mit der Information beschrieben, wo sich das Bild einmal befunden hat und wohin es im oder nach dem zweiten Weltkrieg gekommen war. Außerdem gibt es in jedem Kapitel einen sehr interessanten Bibelspruch, ein Zitat, welches sich durchaus auf die Handlung bezieht. Der Roman ist top-empfehlenswert für Leser, die gerne Thriller im Dunst von Verschwörungstheorien, Neo-Nazis und Geheimdiensten lesen. Fans von Frederick Forsyth werden auch diesen Roman lieben. © Detlef Knut, Düsseldorf 2026

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fast erschreckend realitätsnaher Politthriller

    REZENSION – Schon die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist überraschend: Die seit über 40 Jahren in Berlin lebende polnische Autorin Magdalena Parys (55) veröffentlichte ihren überwiegend in der deutschen Hauptstadt spielenden zeitgenössischen Roman „Der Prinz“ zunächst 2020 in Polen. Erst sechs Jahre später erschien nun im März in einem österreichischen Kleinverlag, dem auf polnische Spannungsliteratur spezialisierten Polente Verlag, die von Lothar Quinkenstein und Hans Gregor Njemz ins Deutsche übertragene Ausgabe. Überraschend ist auch das lieblich anmutende pinkfarbene Cover-Layout, lässt es doch in Verbindung mit dem Titel „Der Prinz“ auf den ersten Blick auf einen seichten Romance-Roman schließen. Doch weit gefehlt: Es handelt sich um einen knallharten, stellenweise sogar brutalen Politthriller, der eine fast beängstigende Realitätsnähe aufweist, so dass dem Verlag die abschließende Versicherung notwendig erscheint: „Die im Buch beschriebene Geschichte hat sich von Anfang bis Ende in der Fantasie der Autorin abgespielt.“ Auch in diesem zweiten Band der Berlin-Trilogie von Magdalena Parys gehören der schon aus dem ersten Band „Der Magier“ (2025) bekannte Kommissar Tomasz Kowalski, Sohn eines polnischen Vaters und einer deutschen Mutter, sowie seine frühere Geliebte, die als Kind aus Breslau in die Bundesrepublik übergesiedelte Investigativ-Journalistin und Talkshow-Moderatorin Dagmara Bosch, zum kleinen Team des seine baldige Pensionierung erwartenden Berliner Polizeipräsidenten Tschapieski. Er soll den Mord eines im Berliner Dom gekreuzigten Priesters, den Brand in einer Brandenburger Migrantensiedlung, die Entführung einer Politiker-Ehefrau sowie den Autounfall des Verteidungsministers aufklären. Auftraggeber ist Paul Chagall, Leiter einer in den 1970er Jahren von dem durch RAF-Terrorismus gefährdeten Kanzler Helmut Schmidt gegründeten geheimen Task Force, von deren Existenz außer der jetzigen Kanzlerin niemand weiß und die absolut weisungsunabhängig handelt – zum Schutz des Landes und seiner Regierungschefin. Paul Chagall, Geheimagent mit der Lizenz zum Töten, dessen Existenz und Identität nur der Kanzlerin bekannt ist, erkennt entgegen der öffentlichen Wahrnehmung direkte Zusammenhänge zwischen diesen Fällen. Als Drahtzieher vermutet er den „Prinzen“, den ihm noch unbekannten Anführer einer Terrorgruppe, die ihre aktiven Mitglieder und weiteren Anhänger aus rechten Kreisen der Bundeswehr und der deutschen Wirtschaft sowie über eine in Bayern gegründete rechtsextreme Partei und eine in Sachsen aufgebaute Jugendorganisation rekrutiert. Die Autorin erzählt eine beklemmende und atmosphärisch dichte Geschichte um Manipulation von Menschen, unzeitgemäßes Elite-Denken, gezielte politische Einflussnahme und Machtstreben, deren Ursachen bis in die Nachkriegsjahre mit der vor den Alliierten geheim gehaltenen Gründung einer Schattenarmee zurückreichen. Parys zeigt auf eher unterschwellig spannende Weise, wie politische Zusammenhänge damals wie heute durch enge persönliche Beziehungen beeinflusst und gezielt inszeniert werden. „Der Prinz“ ist weit mehr als eine leicht zu lesende Spannungslektüre. Die Autorin zwingt uns vor allem durch nüchternen Stil ohne jede künstliche Dramatik, dafür aber durch kontrollierten Aufbau ihrer Geschichte zum konzentrierten Mitdenken. Die Spannung des Romans liegt nicht in einer actionreichen Handlung, sondern vielmehr im Aufdecken von Zusammenhängen. Auch deshalb sollte man das Lesen dieses packenden, politisch interessanten Romans möglichst selten unterbrechen. Nur so lässt sich mit dem rasanten Tempo und schnellen, überraschenden Wendungen der Handlung Schritt halten und nicht der Überblick verlieren.

  • Bibabuch

    aus Lüneburg

    4/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein vielschichtiger Politkrimi

    „Der Prinz“ ist der zweite Teil der Berlin-Trilogie und lässt sich als vielschichtiger Politkrimi einordnen. Der Roman überzeugt vor allem durch interessante Ansätze und Denkmuster, die zum Nachdenken anregen und einen Einblick in komplexe politische Zusammenhänge geben. Trotz dieser Stärken bleibt die Spannung stellenweise etwas hinter den Erwartungen zurück, was den Lesefluss gelegentlich leicht bremst. Dennoch bietet das Buch insgesamt solide Unterhaltung auf einem anspruchsvolleren Niveau. Auch ohne den ersten Band zu kennen, lässt sich der Roman gut lesen, da die Handlung verständlich bleibt und eigenständig funktioniert. Fazit: Ein interessanter Ausflug in die polnische Literatur, der sich besonders für politisch interessierte Leserinnen und Leser lohnt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (4)

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