Für die Liebe gibt es kein Rezept ...Die Restaurantkritikerin Tilda Kaufmann schreibt unter dem Pseudonym "Emil Fürst" gern gefürchtete Verrisse. Doch dieses Mal ist sie zu weit gegangen. Die Besitzerin des Grazer Sternelokals "Wolf" wehrt sich via Anwalt gegen Tildas Schmähkritik. Außerdem stellt ihr Chefredakteur Tildas Kündigung in den Raum. Doch die 29-Jährige bekommt eine zweite Chance. Um sich zu rehabilitieren, erklärt sie sich bereit, zwei Monate "undercover" in der Küche des bekannten Spitzenkochs Magnus Lehner zu arbeiten. Genau in dem Lokal, das sie brutal verrissen hat. Magnus ahnt natürlich nicht, wer Tilda wirklich ist - und erfährt erst dann von ihrem Geheimnis, als es längst zu spät ist: Die beiden haben sich ineinander verliebt.Küchengeflüster: Diese charmante Liebesgeschichte in einem Grazer Sternerestaurant bietet perfekte Sommer-Unterhaltung!Silvia Trippolt weiß, wovon sie schreibt: Sie erhielt als Kulinarik-Journalistin zahlreiche Preise; alle ihre Kochbücher wurden zu Bestsellern.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Graz
5/5
11.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Liebesgeschichte zum Genießen
Mit „Küchengeflüster – Die verborgene Zutat der Liebe“ hat Silvia Trippolt einen Roman geschaffen, der sich anfühlt wie ein perfektes Menü: mitreißend, überraschend, emotional und mit einer Extraportion Herz.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in die Welt der Grazer Sternegastronomie eingetaucht. Die Autorin schreibt so lebendig und authentisch, dass man die Hektik in der Küche spürt, die Köstlichkeiten förmlich riechen kann und am liebsten selbst einen Tisch im
Restaurant „Wolf“ reservieren würde. Kein Wunder! Silvia Trippolt führt selbst ein Haubenrestaurant (als Fan muss ich dort hin) und weiß ganz genau, worüber sie schreibt.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Protagonistin Tilda. Schlagfertig, mutig und wunderbar unperfekt stolpert sie in eine Situation, die für jede Menge Turbulenzen sorgt. Die Dynamik zwischen ihr und Starkoch Magnus ist einfach großartig: voller knisternder Momente, Missverständnisse, Wortgefechte und ganz großer Gefühle. Ich habe gelacht, mitgefiebert und an den emotionalen Stellen sogar die eine oder andere Träne verdrückt.
Doch dieses Buch ist weit mehr als eine romantische Liebesgeschichte. Es erzählt von zweiten Chancen, vom Loslassen, vom Mut, zu sich selbst zu stehen, und davon, dass Ehrlichkeit manchmal die wichtigste Zutat für das Glück ist. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und verleihen der Geschichte zusätzliche Wärme und Tiefe.
Silvia Trippolts Schreibstil ist dabei ein absoluter Genuss: flott, bildhaft, humorvoll und gleichzeitig voller Emotionen. Sie schafft es mühelos, Wohlfühlmomente mit Tiefgang zu verbinden.
„Küchengeflüster“ ist ein Roman, der glücklich macht, Appetit auf mehr hinterlässt und noch lange nach dem Zuklappen nachhallt. Für mich ein echtes Highlight und eine absolute Leseempfehlung.
5 Sterne – und die Hoffnung, dass Silvia Trippolt noch viele weitere Geschichten mit dieser besonderen Mischung aus Herz und Humor serviert! ⭐⭐⭐⭐⭐
Bewertung
5/5
06.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Macht Appetit auf mehr!
Wir wissen, wenn etwas besonders leicht und locker daherkommt, steckt am allermeisten dahinter. So ist es auch in Silvia Trippolts Wohlfühlroman „Küchengeflüster.“ Sie selbst ist Kulinarikjournalistin und führt ein 3-Hauben-Restaurant. Das merkt man. Allein, wie sie die Abläufe in der Sterneküche und im Restaurant beschreibt, sowie ihr Zugang zu den Gerichten, lässt darauf schließen, dass sie ein Profi ist.
Ihr Schreibstil ist unendlich sympathisch, ebenso wie Plot, Figuren und Setting. Ich habe abwechselnd gelacht und geheult. Das passiert mir sonst nur bei Büchern von Sophie Kinsella, Emily Henry und Mhairi McFarlane. Romantik, mit viel Humor, das ist das absolute Ding der Silvia Trippolt.
Zum Inhalt. Es geht um die Restaurantkritikerin Tilda Kaufmann, die undercover in einem Sternerestaurant arbeitet. Allerdings nicht freiwillig, sondern weil sie eine Kritik total versemmelt hat und ihren Job retten will. Dort lernt sie den Starkoch Magnus kennen und lieben. Der weiß allerdings nichts von ihrem Geheimnis und als er es herausfindet, wird die Küche zum Pulverfass. Denn auch Magnus hat sich in Tilda verliebt. Die ganze Zeit zitterte ich beim Lesen mit: Sag es ihm doch, Tilda, sag es ihm! Manchmal möchte man der Protagonistin sogar einen Schubs in die richtige Richtung geben.
Was mir aufgefallen ist, wie wichtig der Autorin die Tiefe der Nebencharaktere sind. So wie Mascha, die queere Kioskbesitzerin, die ständig Thomas Bernhard zitiert. Oder die selbstlose Enzi, die beste Freundin der Protagonistin, die gerne in Pfützen springt. Oder Luisa, die sanfte Seele – mein Herzensmensch im Restaurant Wolf. Es ist auch schön zu sehen, wie Tildas Bruder Johannes sein Leben in den Griff bekommt.
Zwischenmenschlich passiert in Trippolts Roman ganz viel. Sprachlosigkeit wird überwunden, Schubladen werden geöffnet. Es geht um Loslassen, im Sinne von Es-Sein-Lassen. Alles in allem: eine Geschichte mit Charme und Substanz und ich bin dankbar, dass es in Zeiten wie diesen solche Bücher gibt.
Wenn es eine neue Art der Healing Fiction gibt, dann ist dieser Roman ein Prototyp dafür.
Mein Fazit: Ich habe eine neue Lieblingsautorin entdeckt.
Bewertung
5/5
29.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein 5-Sterne-Buch
„Küchengeflüster“ wurde schon nach ein paar Seiten zu einem Herzensbuch. Ich habe gelacht, geweint, mitgefühlt und wieder gelacht.
Ein großes Danke an die wunderbare Autorin für die köstlichen Stunden mit diesem Buch!
Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Roman von Silvia Trippolt.
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