• Produktbild: Scar-Crossed Lovers
  • Produktbild: Scar-Crossed Lovers

Scar-Crossed Lovers Wie oft müsst ihr einander verlieren, bevor du zu dir selbst findest? Tragisch-poetischer New Adult mit Celebrity Loveinterest, New-York-Setting und inspirierender Botschaft

Aus der Reihe Scarred Hearts
2

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2026

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21/13/3 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Rosé / Himbeer

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-73269-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2026

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21/13/3 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Rosé / Himbeer

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-73269-2

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Sommerromanze von der du nicht wusstest, dass du sie brauchst!

    New York, Jeremy Finlay-Johnson, ein Sommer, Poesie und Sophie? Das ist eine Mischung, bei der ich nicht nein sagen konnte, nachdem ich Coming of Rage gelesen habe. Nicht nur Sophies wandelbarer Schreibstil, der bereits sehr viel über die Verfassung der Protagonisten mit trägt, sondern auch die Art, wie sie ein derart wichtiges Thema aufarbeitet und uns als Lesenden serviert, ist beeindruckend und inspirierend zugleich. In Scar-Crossed Lovers begleiten wir Mary nach ihrer Trennung von ihrem langjährigen, älteren und ja schon toxischen Freund. Sie stürzt sich in ihre Arbeit und erlaubt sich nicht zu fühlen, egal wie sehr ihre Freundinnen versuchen sie zu bewegen nach vorn zu schauen bis Jeremy Finlay-Johnson in ihr Leben tritt. Bereits bei einem rein beruflichen Interview bewegt er etwas in ihr, der Mann mit den vielen Masken, der Schauspieler bei dem sie sich nie sicher ist, ob er gerade die echte Version seiner selbst ist oder wieder eine neue erfunden hat. Die Beziehung der beiden entwickelt sich langsam und schnell zugleich, eine Mischung die einen in den Bann zieht. Während sie beide ihre inneren Schlachten kämpfen, versuchen sie zueinander zu finden und zusammen zu bleiben. Hier zeigt Sophie sehr schön und eindrucksvoll, wie unterschiedlich das Innenleben und die Außenwahrnehmung von ein und derselben Person sein kann. Insbesondere im Fall von Jeremy gibt es zwei Versionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Buch überzeugt auch in seiner Botschaft. Zum Ende zeigt Sophie, wie gut und harmonisch ein Ende sein kann, dass nicht der klassischen Happy Ever After Definition entspricht: Denn Liebe kann nicht alles heilen und die Erkenntnis, dass man ohne einander vielleicht besser dran ist, als zu versuchen verzweifelt den anderen zu retten ist genauso valide und kann sogar dafür sorgen, dass man selbst glücklicher ist. Ich finde sogar, dass sich Frauen (oder generell Personen) in Beziehungen erlauben dürfen, nicht aushalten zu müssen, sondern gehen zu dürfen und auf sich selbst zu achten. Ein Happy End ist nicht immer mit der Liebe zu anderen, sondern eben auch mit Selbstliebe verbunden. Ich danke für dieses tolle Buch und freue mich auf weitere tolle Bücher von Sophie!

  • Franci

    aus Ilmenau

    4/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Keine seichte Romance zum Erleben, sondern eine Geschichte mit Tiefgang und Nachklang.

    „Scar-Crossed Lovers“ ist ein poetischer, anspruchsvoller Deep New Adult-Roman von Sophie Edina, der nicht mit Action und Spannung an die Seiten fesselt, sondern mit ruhigen Tönen und Melancholie, mit Zartheit trifft. Vor vielen Jahren sorgte ein tragischer Verlust dafür, dass Mary Susan Hoffman nichts mehr fühlen wollte. Nachdem sie sich nun aus einer ungesunden Beziehung befreit hat, verliert sich die strukturierte, stets ein wenig unterkühlt wirkende Journalistin in ihrer Arbeit, verfällt der Rast- und Schlaflosigkeit. Nur ihre großartigen Kolleginnen/Freundinnen erinnern sie beständig daran, Luft zu holen. Niemand ahnt, welch Leidensdruck wirklich unter Marys Oberfläche pocht, wie sehr sich ihre Seele nach jenen Worten sehnt, die irgendwann verstummten … Doch noch während sie Jeremy Finley-Johnson interviewt, scheint es, als würde sich das Leben der 24-Jährigen komplett neu ausrichten. Der beliebte Newcomer-Soap-Star wird zu einer Quelle der Inspiration, weckt etwas in ihr, das längst vergessen war: eine mutige, kreative Seite, eine, die glaubt – an sich, ihr Talent, die Liebe. Die Poesie sieht, selbst in Schmerz und Melancholie. Die Hoffnung schöpft. Dank ihm. Alles nur dank des Mannes, der trotz seines Status ein unvollständiges Puzzle ist, ein Kabinett aus Masken. Aber wie beständig kann ein Gemeinsam zwischen Rosarot und Dunkelgrau sein? Wie echt, wenn Schweigen so laut ist? „Scar-Crossed Lovers“ wird von Marys Perspektive, ihren Auffassungen und Gedanken dominiert. Wir lernen sie, ihren Alltag kennen – bevor sie auf Jeremy trifft – und können somit ihre inneren Veränderungen, ihr Aufblühen greifen. Interessant: Wenn das Zwischenmenschliche basierend auf den Gefühlen auch nicht in die Kategorie Slow-Burn fällt, schafft es die Autorin aufgrund der Geheimnisse, all des Unausgesprochenen, der herrschenden Distanz, diesen Eindruck zu erwecken und aufrechtzuerhalten. Während wir also vor allem Marys Wachsen verfolgen, ihr Stolpern, Wanken, Innehalten und ihr Vorwärtsschreiten, aktiv Teil von ihr sind, nimmt Jeremy zwar gewissermaßen eine tragende, richtungsweisende Rolle ein, jedoch bleibt seine Sicht eine Rarität, seine Präsenz nebulös. Unberechenbar, diffus. Misstrauisch, besorgt beäugt. Seine Wahrheiten samt seiner als Ahnung mitschwingenden Probleme sind das, was eine subtile Spannung, etwas Bedrohliches generiert. Denn wer ist der Schauspieler, wenn er alle Masken fallen lässt? Dies – der mysteriöse, charmante Loveinterest, der essenzielle Fragen mit klugen Phrasen relativiert, gekonnt von sich abzulenken vermag – funktioniert ohne Frage eine gewisse Zeit hervorragend, wird aber zusehends mit voranschreitendem Verlauf anstrengend. Immerhin reden wir hier von einem über 550 Seiten langen Roman, in dem nur wenig Antworten und halbgare Gespräche warten, dafür inkonsequentes Wissen-wollen und ausweichende Manöver. In plötzlich, gar impulsiv umschwenkenden Reaktionen und Gedanken wird deutlich: Beide Charaktere sind schwierig und komplex gestrickt. Nicht alles konnte ich im Angesicht der jeweiligen Situation nachvollziehen, aber vielleicht muss mensch das auch gar nicht. Wie angegeben handelt es sich um eine Deep-New Adult, deren Fokus nicht auf Drama und Tempo liegt, sondern auf einem bedacht ausgeführten Gefühls- und Gedankenstrom, auf Worten mit nachklingender Kraft, auf Ausdrucksstärke. Die Autorin setzt weder auf Action noch auf Ereignisse, sondern auf die Facetten einzelner Emotionen, auf die individuelle Entwicklung von Mary und die sich vertiefende, gleichzeitig unbeständig bleibende Dynamik zwischen ihr und Jeremy. „Scar-Crossed Lovers“ ist inhaltlich mehr Kunst statt Unterhaltung, mehr Mitfühlen- und leiden als tatsächliches Erleben und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – zwingt uns Edina mit jeder Faser, einzutauchen. Von Anfang an hält Sophie eine bedrückende, schwermütige Stimmung aufrecht, greift zu atmosphärisch geschilderten Kulissen, malerisch festgehaltenen Empfindungen und poetischen Texten. Unterlegt von seelischen Narben, Schuld und Angst, von Traumata, die nie verklingen, wütend bleiben, und von den verschiedenen Versuchen, das Leben zu überleben. Weiterzumachen. Durchzukommen. Obgleich ich die Art der Erzählweise, den bildlichen und intensiven Stil genauso schätze wie die Zurückhaltung und Intention der Story, wie den Schmerz, zieht sich das Geschehen – zwar geht der Plot zeitlich voran, schweift inhaltlich aber des Öfteren in einen monotonen, stockenden Song ab, in ein Zuviel, das alles übertönt. Hier und da lockern Nebenfiguren – wie Denise und Angelina, Kim und Theo – das undurchsichtige Spiel auf, und auch die mehr oder minder unterschwelligen Konflikte und Jays' Promistatus lassen nicht zu, dass das Interesse zur Gänze abflaut. Die Romance selbst ist ein Wechselbad aus heiß und kalt, aus Nähe und Distanz, aus leuchtend und schattig. Sophie bedient sich außerdem des Closed-Door-Tropes – und schafft ohne explizite Spicy-Szenen eine Intimität, die über das Körperliche hinausgeht. Schafft Verlangen und prickelnde Leidenschaft. Nichts anderes würde in die Geschichte von Mary und Jeremy passen. Sanft, zärtlich und in einem Wirbel aus Poesie und Schwermut, aus Wieder- und Neufinden, aus unbändiger Liebe und Verzweiflung, in einem Mix aus Aufregung und kribbelnder Euphorie, bodenloser Hoffnung und erschlagender Enttäuschung, erzählt die Autorin einen Roman über zwei verletzte Charaktere. Zwischen all der Trauer, den wunderschönen Worten und dem schier zerreißenden Wunsch nach einem Gemeinsam versteckt sich so viel Unerwähntes, liegt so viel Tiefe und Menschlichkeit, aber eben auch viel Leerlauf. Anm.: Edina bricht in ihrem New Adult mit der typischen Verklärung von psychischen Erkrankungen, mit der sich eingebürgerten Romantisierung. Denn Hoffnung ist keine Allmacht und Liebe nicht das Mittel, um alles und jede/n zu retten. Die Autorin erinnert daran, dass jede/r anders, nicht immer gesund und vernünftig, mit traumatischen Erlebnissen, der Liebe und dem Leben umgeht – ob durch Resignation, mithilfe wortreicher Eskapaden, mit zu viel Arbeit bei zu wenig Schlaf. Ob durch Alkohol und (Selbst)Verleumdung, durch Flucht und den zum Scheitern verurteilten Versuch, sich neu zu erfinden. Eine neue Identität über die alten Narben zu streifen, eine, die besser passt, weniger weh tut, nicht zwickt. Sophie zeigt – schonungslos und derb, gleichzeitig voller Mitgefühl –, dass manche (Bewältigungs-)Strategien nicht miteinander harmonieren, nicht funktionieren können. Egal, wie vehement, wie hartnäckig das Klammern ist, wie strahlend der Glaube. Denn Liebe allein reicht oft nicht, um einen Menschen von seiner Dunkelheit, von den Dämonen zu befreien. Nein, du bist immer nur dein Held, deine eigene Heldin.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Scar-Crossed Lovers
  • Produktbild: Scar-Crossed Lovers