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In Zeiten des abnehmenden Lichts Roman einer Familie

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

106065

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2011

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

13,3/20,7/3,6 cm

Gewicht

532 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004019721

Beschreibung

Rezension

Die Bögen wie von Thomas Mann, aber sehr viel komischer. ("The Sunday Telegraph")
Ein pulsierendes, vibrierendes, aufregend lebendiges Werk von enormer gestalterischer Phantasie, außergewöhnlich mitfühlend und vor allem von scharfem und erhellendem Witz … Es zeigt uns, dass aus den Trümmern des Ostblocks etwas erwachsen ist, das die Kraft hat zu überdauern: die Kunst dieses Buchs, das die Mauer eingerissen hat zwischen dem russischen Epos und dem großen amerikanischen Roman. ("The New York Times")
Der große DDR-Buddenbrooks-Roman. ("Die Zeit")
Eine grandiose Familienchronik. ("Der Morgen")
Unprätentiös, präzise und glaubhaft, mit einem unverwechselbar subtilen Humor. ("El País")
Ein einzigartiger und beschwörender Roman. ("The Boston Globe")
So gut, so komisch, so zupackend, so grausam wirklichkeitsnah ist Ruges politisch-unpolitischer, herzzerreißender Realismus, der Thomas Mann mit den Simpsons kurzschließt unter dem Zähneknirschen ganzer Generationen. Seine Aufrichtigkeit ist trügerisch sanft, noch das lauteste Gelächter ist durchdrungen von stiller Trauer - ein sehr lustiges, sehr ernsthaftes und außergewöhnliches Debüt. ("The Irish Times")
Ein großes Buch. ("Le Figaro")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

106065

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2011

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

13,3/20,7/3,6 cm

Gewicht

532 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004019721

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

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    aus Dresden

    5/5

    07.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert!

    Geschichtsträchtig, kurzweilig, oft mit einem Schmunzeln zu lesen. Sehr ehrlich, wenn man in der DDR aufgewachsen ist, erinnert man sich an so Manches. Toll die detaillert beschriebenen Kochrezepte zum Weihnachtsfest. Die einzelnen Personen und Charaktere gut beschrieben und wiedererkennbar. Nicht zuletzt eine Familiengeschichte, in der man sich zum Teil selbst wiederfindet.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr literarische Auseinandersetzung...

    Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiografisch gefärbter Familienroman,...

    Autobiografisch gefärbter Familienroman, dessen Oberhaupt als DDR-Funktionär voll und ganz das System unterstützt, während seine Familie mehr und minder dessen Schwächen entdecken.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer deutschen Familie...

    Porträt einer deutschen Familie über vier Generationen. Politik und Privates in folgenreicher Verschränkung. Emigration, Krieg, DDR und Wende. Sehr gut erzählt.

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    25.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Generationen im 20.…

    Drei Generationen im 20. Jahrhundert: Während Charlotte und Wilhelm nach dem zweiten Weltkrieg nach Mexiko fliehen und von dort auf eine Möglichkeit warten, in der neu gegründeten DDR die Zukunft mitzubestimmen, lebt ihr Sohn Kurt in Verbannung hinter dem Ural in der Sowjetunion und heiratet die Russin Irina. Später kehren alle zurück nach Deutschland, in die DDR und versuchen dort Fuß zu fassen. Kurts Sohn Alexander wächst bereits in der DDR auf und muss versuchen, sich in die Realität einzufügen. Drei Generationen - und drei Sichtweisen auf ein politisches System im Verfall. Eugen Ruge ist ein generationsübergreifender Familienroman gelungen, der sich besonders durch das anachronische Erzählen der Ereignisse auszeichnet, die alle im wieder zu einem Punkt zurückkehren, dem 90. Geburtstag von Wilhelm. Dadurch gelingt es Eugen Ruge besondere Verbindungslinien in den Perspektiven der Figuren und ihren Beziehungen aufzuzeigen, ohne sie Wort für Wort formulieren zu müssen. Die Charaktere entbehren nicht einer gewissen traurigen Komik, wie sie an einem am Boden liegenden System festhalten oder sich an den anderen Familienmitgliedern reiben. Jeder scheint sich in der Realität seine eigene Welt gebaut zu haben, die nur stückweise in das wirkliche Leben passt. Der Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wurde von der ZEIT-Redakteurin Iris Radisch als „Der große DDR-Buddenbrooks-Roman“ bezeichnet. Diese Beschreibung passt nicht nur großartig wegen der groß angelegten generationenübergreifenden Erzählung, sondern besonders wegen des Untertitels, den Thomas Mann seinem Werk gab. Bei ihm heißt es „Verfall einer Familie“ und beschreibt den Untergang einer Kaufmannsfamilie, die sich selbst in den Abgrund stürzt und einem Wandel der Zeit nicht gewachsen scheint. Auch bei der Familie Umnitzer scheint ein Verfall der Familie zusammen mit dem Verfall des politischen Systems der DDR stattzufinden, alle sind gezeichnet von Alter, Alkoholismus, Krankheit und enttäuschten Träumen. Einen Hoffnungsschimmer lässt Eugen Ruge seinen Lesern dennoch, indem der letzte existierende Nachkomme der Familie, Markus, in dem Buch nur als Kind kurz Erwähnung findet. Wie sein Weg in der deutschen Einheit aussieht, bleibt letztlich dem Leser überlassen. So bleibt der Verfall der Familie doch nicht so abgeschlossen, wie es auf den ersten Blick scheint, während der Verfall des politischen Systems mit der Einheit seinen Abschluss gefunden hat. Eugen Ruge ist mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ein großartiger und stark autobiographisch fundierter Familienroman vor politischer Kulisse gelungen, der 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

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    Ingrid Abeln

    OSIANDER Tübingen

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persönlich und mit viel Humor erzählt Eugen Ruge die Geschichte der DDR, von den Anfängen bis ins Jahr 2001. Die Großeltern kehren 1953 als überzeugte Kommunisten aus dem mexikanischen Exil zurück. Ihr linientreuer Sohn Kurt war im Arbeitslager in Sibirien und lebt nun mit seiner russischen Frau und Schwiegermutter im gleichen Haus. Am 1. Oktober 1989 kurz vor dem Mauerfall wird  der  90. Geburtstag des Großvaters offiziell gefeiert. Ausgerechnet da setzt sich der Enkel in den Westen ab. Die Brüchigkeit des Systems spiegelt sich gekonnt in dem ganz alltäglichen Familiendrama wider. Ein würdiger Buchpreisträger.

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