Rezension
»Bianca Nawrath zeigt in ›Schöne Scham‹: Aktives Wegschauen ist eine klare Form von Mitschuld. [...] Nawrath zeichnet ein aussagekräftiges Porträt unserer Gesellschaft: auf der einen Seite einige wenige, die Verantwortung nicht scheuen, auf der anderen all jene, die sich das Leben leichter machen, indem sie einfach wegschauen.«
kulturnews
»Die Autorin schafft es, Widersprüche aufzuzeigen und trotz aller Ambivalenz im Dialog zu bleiben. Schwierigkeiten werden als solche anerkannt, ohne sie vorschnell zu lösen. Der Roman überzeugt durch abwechslungsreiche Dialoge, eine ungewöhnliche Sprache und lässt sich sehr schnell lesen. Er lädt dazu ein, Widersprüche auszuhalten und sich gleichzeitig um Verständnis zu bemühen.«
Magazin Rezensöhnchen
»
Schöne Scham
ist ein literarisches Kammerspiel, das mit wenigen Figuren die ganze Spannweite zwischen Anpassung, Scham und Befreiung auslotet.«
@jollybooktime
»Am Roman ›Schöne Scham‹ von Bianca Nawrath hat mir besonders die scharfsinnige Figurenzeichnung gefallen. Die Figuren werden ambivalent und verletzlich dargestellt, was den Roman glaubwürdig und greifbar macht. Viele Szenen bauen sich langsam mithilfe von kleinen Gesten oder unausgesprochenen Worten auf. Die feine Dramaturgie lässt das Unbehagen wachsen. Nawrath zeigt, dass Themen wie Machtstrukturen, Schuld und Scham nicht nur privat sind, sondern sich auch in sozialen Räumen wiederfinden. Ihre Sprache ist klar und schonungslos, der Tonfall bleibt immer sensibel, auch wenn die Situationen eskalieren.«
Hugendubel Cottbus
»Leicht und spannungsgeladen schreibt Nawrath, weibliche Sexualität nimmt sich unaufgeregt und explizit Raum. Sicher fokussiert sie die Widersprüche junger Frauen, die mit voranschreitendem Alter ihre Farben wechseln werden.[...] Merken wir uns Bianca Nawrath, sie hat einen prägnanten Blick, eine pointierte Sprache, da wird noch mehr interessantes kommen.«
@kata____lovic