Produktbild: Jagdhunde
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Jagdhunde Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Skandinavischen Krimipreis 20123

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9,88 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2014

Verlag

Grafit

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/3,2 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1

Originaltitel

Jakthundene

Übersetzt von

Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

EAN

2710004038425

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2014

Verlag

Grafit

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/3,2 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1

Originaltitel

Jakthundene

Übersetzt von

Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

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2710004038425

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  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    5/5

    05.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unblutiger, dafür authentische Krimi

    Ein 17 Jahre alter Fall soll wieder aufgerollt werden; Kommissar William Wisting hatte angeblich einen wichtigen Beweis gefälscht. Suspendierung und Einvernahme. Die Zeiten werden ungemütlich für den so rechtschaffenen Kriminalhauptkommissar. Unfassbar die Frage eines Journalisten an den Kommissar: „Stimmen die Verwürfe, wurden Beweise gefälscht?“ Unfassbar deshalb, weil Jørn Lier Horst mit William Wisting eine sehr sympathische Romanfigur geschaffen hat, mit der der Leser „mitleidet“ und natürlich Wisting für unschuldig hält. Ein aktueller Mord, eine 18 Jahre zurückliegende unaufgeklärte Entführung und eine 17 Jahre zurückliegende Entführung, die mit dem Tod des Mädchens endete und der Entlassung eines (vermutlich) zu Unrecht verurteilten Täters. Der suspendierte Wisting inmitten eines „Cold Cases“, einem Wiederaufnahmeverfahrens mit Vernehmung durch die ‚Interne‘ und dem aktuellen Fall, 18 Jahre auseinander, mit der Unterstützung seiner cleveren Tochter, der Journalistin Line. Jørn Lier Horst ist es gelungen, mit Kommissar Wisting eine Romanfigur zu schaffen, in die sich der Leser hineinfühlen kann, gefüllt mit Empathie. Der Leser lässt sich gerne in die hintersten Winkel des Menschen und Polizisten Wisting, beruflich, wie privat führen. Die ruhigen, für norwegische Krimis eher untypisch und doch zielstrebigen viertägigen Ermittlungen lesen sich sehr authentisch, war doch Jørn Lier Horst ein Kommissar der norwegischen Polizei. Er lässt die Fäden sehr geschickt und behutsam zusammenlaufen, hält mit einem angenehmen Schreibstil die Spannung bis zum Finale sehr hoch. Einziger Kritikpunkt: Es gibt keine „fristlose Kündigung“ (Kündigung ist die normale Beendigung eines Dienstverhältnisses, sie ist immer mit einer Frist verbunden), im Roman sollte es heißen: Fristlose Entlassung (Grund zB: Schwerwiegende Dienstverfehlung). Dieser, mein zweiter Wisting Kriminalroman hat alle meine Erwartungen übertroffen, mein dritter Wisting wartet bereits im SUB.

  • Bewertung

    aus Giswil

    5/5

    17.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung pur

    Es ist nicht nötig, in einem Krimi detaillierte Beschreibungen von Gewalt und Gräueln einzuflechten, um Spannung zu erzeugen. Jorn Liers Horst beweist dies in der Geschichte um seinen Protagonisten Wisting , der hier beschuldigt wird, betrogen zu haben, um einen Mordfall zu klären. Auf jeder Seite spürt man, dass Horst genau weiss, über was er schreibt. Schliesslich hat er ausreichende Erfahrung bei der Polizei gewonnen.

  • KimVi

    aus Niedersachsen

    4/5

    28.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hauptkommissar William…

    Hauptkommissar William Wisting muss sich den Vorwürfen stellen, dass bei einem siebzehn Jahre zurückliegenden Fall, bei dem Wisting die Verantwortung trug, Beweise manipuliert wurden. Damals verschwand Cecilia Linde und wurde Tage darauf ermordet aufgefunden. Wisting und sein Team haben damals alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Täter zu finden und für seine Tat vor Gericht zu bringen. Doch nun scheint es so, als ob jemand über das Ziel hinausgeschossen wäre und Beweise manipuliert hat. Wisting wird nun damit konfrontiert. Es kommt nicht nur zu einer riesigen Zeitungskampagne, in dem sein vermeintliches Versagen ausgebreitet wird, sondern auch zu einer internen Untersuchung. Wisting wird suspendiert. Ihm lässt der alte Fall keine Ruhe und deshalb beginnt er ihn noch einmal genauer anzuschauen. Unterstützt wird er dabei von seiner Tochter Line, die fest daran glaubt, dass ihr Vater damals keinen Fehler gemacht hat.... "Jagdhunde" ist bereits der vierte Fall für den Ermittler William Wisting. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann folgen, wenn man bisher keinen Teil der Serie gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der privaten Nebenhandlungen interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Wobei sich die privaten Nebenhandlungen in dieser Serie in Grenzen halten und durch eingestreute Hintergrundinformationen erklärt werden. Deshalb dürfte es keine Schwierigkeiten geben, die Bände unabhängig voneinander zu lesen.  In diesem Teil der Reihe muss William Wisting sich damit auseinandersetzen, selbst im Visier von internen Ermittlungen zu stehen. Er wird suspendiert und recherchiert auf eigene Faust, was es mit den manipulierten Beweisen, die es unter seiner Leitung bei dem damaligen Fall gegeben haben soll, auf sich hat. Der Krimi startet deshalb zunächst gemächlich, kann aber durchaus überzeugen. Denn nicht nur der damalige Fall steht im Zentrum, sondern auch eine aktuelle Ermittlung, in die Wistings Tochter Line, im Zuge ihrer journalistischen Tätigkeit, hineinstolpert.  Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Da die Wechsel häufig an entscheidenden Stellen stattfinden, gerät man schon bald in den Sog der Ereignisse. Man stellt eigene Überlegungen an. Doch da der Autor einige Wendungen einbaut, muss man diese oft überdenken und neu ansetzen. Dadurch stellt sich eine unterschwellige Spannung ein. Man weiß schon bald nicht mehr, was man glauben und wem man vertrauen soll. Die authentisch beschriebene Hintergrundkulisse sorgt außerdem dafür, dass man alles lebhaft vor Augen hat. Deshalb dürften Krimifans hier voll auf ihre Kosten kommen.  Ein eher ruhiger skandinavischer Krimi, der aber durchaus überzeugen kann. 

  • sommerlese

    4/5

    01.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Bei diesem Krimi von Jørn…

    Bei diesem Krimi von Jørn Lier Horst geht es nach gewohnt skandinavischem Strickmuster zu. Es ist Herbst und es regnet häufig. Diese trübe Grundstimmung bildet einen passendenden Hintergrund für die Ermittlungen in der norwegischen Kleinstadt. Der Krimi wirkt dunkel, finster und recht ruhig, es geht ohne Blutvergießen ab. Die Geschichte ist in relativ kurze Kapitel eingeteilt, die Sprache ist nüchtern und dennoch anspruchsvoll, weil wortreich beschreibend und man ist schnell in der Handlung gefangen. Der Hauptfokus liegt auf den akribisch geführten Ermittlungen mit denen der alte Fall erneut untersucht wird. Lag der Fehler auf einer Vorverurteilung des Beklagten und damals verurteilten Täters? Beteiligte und Kontaktpersonen des verurteilten Täters werden nach all den Jahren aufgesucht, um das entscheidende Loch in der Beweiskette zu finden. Wisting wird durch seine Anklage der Pressediffamierung öffentlich ausgesetzt. Diesem Druck muss er standhalten, was ihm zunehmend schwerer fällt. Bei der Ermittlungsarbeit wird Wisting von seiner Tochter Line unterstützt und dank ihrer investigativen Journalistenausbildung kommen sie dem Beweis für Wistings Unschuld auf die Schliche. Bei den Charakteren erleben wir Wisting als einen erfahrenen, gereiften und damit abgeklärten Menschen. Er vertraut auf solide Polizeiarbeit und als aktiven Gegenpart spielt seine Tochter die impulsive und vordergründig agierende Heldin des Krimis. Mit dem verurteilten Täter Rudolf Haglund schauen wir auf eine Figur, bei der lange Zeit nicht klar ist, ob er wirklich schuldig ist. Wisting ist davon überzeugt. Insgesamt erscheinen mir die Charaktere eher etwas zu glatt, blass und zu sachlich beschrieben. Ich mag mehr die besonderen Ermittler. Der Krimi ist gut erzählt, wirkt perfekt konstruiert und bringt mit der Zeit immer mehr Zusammenhänge ans Licht. Es wird deutlich, wie sehr auch Polizisten sich bei ihrer Arbeit von ihrer eigenen Meinung leiten lassen, dann die Beweise zur Untermauerung dieser bestimmten These untersuchen und anderen Indizien nicht genügend Bedeutung beimessen. Wie schnell ist die Vorverurteilung schon bei manchen Ermittlungen gegeben? Die Spannungskurve entwickelt sich gleichzeitig mit den detektivisch ausgeführten Untersuchungen. Hier wird jedes Puzzleteil neu bewertet und bringt damit neue Erkenntnisse und das Zusammenspiel zwischen Vater und Tochter funktioniert einwandfrei. Beide denken logisch und ziehen an einem Strang. Ein gut konstruierter norwegischer Krimi, der den Blick auf realistische Polizeiarbeit lenkt. Mir hat besonders der Schreibstil gut gefallen und ich würde gern weitere Fälle dieses Ermittlungsgespanns von Vater und Tochter lesen.

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