Produktbild: Botanik des Wahnsinns
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Botanik des Wahnsinns Roman | »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« Siri Hustvedt

188

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1363

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1 Auflage Erstmals im Taschenbuch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0582-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1363

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1 Auflage Erstmals im Taschenbuch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0582-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • TontoM

    aus Luxemburg

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war ein weiter Weg hinaus aus der Sprachlosigkeit

    Mir gefällt, wie der Erzähler Leon seine Familiengeschichte psychisch Kranker mit der Geschichte von Psychiatrie und Psychoanalyse verknüpft. Die Handlung spielt deshalb hauptsächlich in München (Kraepelin - Wegbereiter der Psychiatrie) und Wien. Leon möchte dem Schicksal seiner Familie entgehen, um nicht in der Psychiatrie zu landen. Er arbeitet dort als Psychologe und lernt die verschiedenen psychischen Erkrankungen kennen. Wie in der Botanik reicht die Klassifizierung in der Psychologie bis ins 18. Jh. zurück. Nur der Erzähler Leon, seine Freundin Ellen und die Großmutter Lotte werden im Roman namentlich genannt. Leon stammt aus einer Arbeiterfamilie und diese hat weder eine Sprache für das Erlebte noch eine Geschichte. Spannend finde ich, wie Leon der Frage nachgeht, warum es seiner Großmutter und seiner Mutter trotz mutiger Versuche nicht gelang, mit der Familientradition zu brechen. Die Männer der Familie wirken eher schwach. Symptomatisch erreicht Leon immer noch im letzten Moment Bus und Bahn, sodass er den Anschluss ans Leben nicht verpasst. Das eher triste Leben wurde in seiner Familie gelebt, nicht besprochen. Leon rettet sich, indem er seine Familiengeschichte aufschreibt und dadurch die Sprachlosigkeit verlässt. Ihm gelingt ein beeindruckende Befreiungsschlag!

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    25.04.2026

    eBook (ePUB)

    mit Empathie & Humor

    Eine Geschichte über psychische Erkrankungen, die von einem wunderbar trockenem Humor begleitet wird, wodurch sie trotz herausfordernder Thematik irgendwie heiter bleibt. Verschiedene Gefühle finden zwischen diesen 200 Seiten Platz und ebenso ihren Weg zu Leserin und Leser. Dieses Buch enthält so viel Empathie, Liebe und Verständnis und ist dennoch frei von Kitsch und Drama. Und dann noch soooo gut geschrieben. Würde ich direkt nochmal lesen und allen verschenken. Überrascht nicht, dass es zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gewählt wurde!

  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Wahnsinn und Wahrheit – ein Buch, das mehr ist als ein Roman

    Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt – und ehrlich gesagt auch überrascht. Ich habe es als Hörbuch erlebt und war von Anfang an gefangen in dieser Mischung aus Tiefe, kluger Beobachtung und einer Sprache, die gleichzeitig zart und schonungslos ist. Im Kern ist es eine Familiengeschichte – aber keine „normale“. Es ist eher eine Art Spurensuche durch Generationen, geprägt von psychischen Erkrankungen, Brüchen und der großen Frage: Was nehmen wir eigentlich aus unserer Herkunft mit? Und genau das macht dieses Buch so besonders: Es bleibt nicht bei einer Geschichte stehen, sondern öffnet immer wieder neue Ebenen – persönliche Erinnerungen, psychologische Einordnungen, fast schon kleine Exkurse in die Welt der Psychiatrie. Und genau hier liegt für mich auch der kleine Wermutstropfen – allerdings wirklich nur auf ganz persönlicher Ebene: Ich hätte dieses Buch unglaublich gern gelesen statt gehört. Es ist eines dieser Bücher, in denen so viele Gedanken, Sätze und Denkanstöße stecken, die man eigentlich markieren, nachlesen, weiterdenken möchte. Denn man spürt auf jeder Seite dieses fundierte Wissen – fast, als würde in diesem Roman auch ein kleines Sachbuch mitschwingen. Beim Hören geht einem da zwangsläufig etwas verloren. Aber: Das ändert nichts daran, wie gut dieses Hörbuch gemacht ist. Die Stimme trägt die Geschichte unglaublich angenehm, schafft genau die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe und lässt einen tief eintauchen in diese oft schwere, aber nie hoffnungslose Welt. Was mich besonders beeindruckt hat, ist diese ständige Gratwanderung: zwischen Tragik und leiser Ironie, zwischen Schwere und einem fast tröstlichen Blick auf das Menschsein. Es geht um Angst – vor Vererbung, vor dem eigenen „Abgleiten“, vor dem, was in einem selbst steckt. Und gleichzeitig auch um Verständnis. Für sich selbst. Für die eigene Familie. Für all das, was uns geprägt hat. Dieses Buch ist kein klassischer Roman, den man einfach so „wegliest“. Es fordert. Es regt zum Nachdenken an. Und es bleibt. Und genau deshalb werde ich es ganz sicher nochmal lesen – diesmal mit Stift in der Hand.

  • V

    aus München

    5/5

    31.03.2026

    Hörbuch (Downloaddatei)

    Unterhaltsames, skurriles Buch

    Der große Gau: Bei der Wohnungsentrümplung wird der falsche Haufen entsorgt, es bleibt nur der eigentlich aussortierte Rest übrig. Allerdings fügt sich dieser Unfall auch gut in die Familiengeschichte ein - fast jeder hat und hatte mit mentalen Krankheiten und Suchterkrankungen zu kämpfen. Der Erzähler blickt auf die Familiengeschichte und sein eigenes Leben zurück, dabei ist das Buch unterhaltsam und spannend eingelesen.

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar gutes, reflektiertes, lehrreiches, Fesselndes Buch

    fühlte sich fasst wie Therapie an, habe den podcast auf Spotify gehört und wusste garnicht das dieses Buch inzwischen bestseller ist! Kein Wunder! Als Junges Mädchen das sich viele Fragen zu Familie, Schicksal, psychologie und abhängigkeit stellt, ein sehr heilendes auch wenn schmerzendes buch wo man abunzu schmunzeln muss, wie das Leben..❤️‍

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Bewertungen (188)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Desiree Lumbreras-Roth

    Desiree Lumbreras-Roth

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.02.2026

    eBook (ePUB)

    Schwieriges Thema grandios umgesetzt

    Leon Englers Roman "Botanik des Wahnsinns" konnte ich immer nur in kleinen Portionen lesen. Trotz des bedrückenden Themas möchte ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach großartig und neben der Schwere voller Zartheit und Liebe.
  • Zum Bewerterprofil von Dominik Biselli

    Dominik Biselli

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine etwas andere Familiengeschichte

    "Botanik des Wahnsinns" ist ein stellenweise lustiges, ernstes und wirklich verrücktes Buch über eine Familie in der wirklich jeder irgendeine psychische Krankheit hatte und auch mindestens einen Psychiatrie Aufenthalt erlebte. So auch unser Erzähler, aber nicht als Patient sondern als Psychiater. Ein großartiges Buch über eine Familie, die ihr ganzes Leben mit Problemen zu kämpfen hatte und eine Empfehlung an alle die etwas Ungewöhnliches lesen möchten.
  • Zum Bewerterprofil von Yvette Petri

    Yvette Petri

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Suche nach "Normalität" im Chaos

    Woran erkennt man die Verwandtschaft zwischen Botanik und Psychologie? Finden Sie es heraus! Leon Engler zeichnet das Porträt einer Familie, in der psychische Krankheiten viele Generationen prägen. Eine Geschichte berührend, erschütternd und nachdenklich machend zugleich. Vielleicht kann Literatur Türen öffnen, die Therapien allein nicht schaffen.
  • Zum Bewerterprofil von Jana König

    Jana König

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarisches Trendthema Psychische Gesundheit

    Wenn man fürchtet, wahnsinnig zu werden, weil der ganze Familienbaum aus Diagnosen besteht, bleibt nur noch eines: Psychologe werden! So ergeht es zumindest dem Protagonisten in Leon Englers "Botanik des Wahnsinns". Als stationärer Psychologe in einer Klinik erhält er tiefgehende Einblicke in die menschliche Psyche - und beginnt sich zu fragen, ob nicht jeder von uns ein bisschen wahnsinnig ist. Spannend an diesem Roman war die Mischung aus sprachlichem / erzählerischem Können und ein großes Wissen des Autors über die Thematik. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr junge Autor*innen Themen wie mentale Gesundheit aufgreifen und enttabuisieren.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Sättele

    Alex Sättele

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahnsinnige Familiengeschichte

    Schizophrenie, Selbstmordversuche, Alkoholismus, Depression – die Familiengeschichte des Erzählers liest sich wie ein Lexikon der psychischen Krankheit. Doch leidende Menschen kann man nicht so gut klassifizieren wie etwa Pflanzen. Sein Leben ist von der Angst geprägt, selbst den Verstand zu verlieren, und schließlich landet er nach einem Psychologiestudium in der Nervenheilanstalt – als Therapeut. Dort beginnt er, seine Patient*innen, seine Familie und sich selbst besser zu verstehen. Der Roman zeichnet sich durch einen einfühlsamen und respektvollen Umgang mit psychischen Erkrankungen sowie dem Leiden der Betroffenen aus. Trotz seines vergleichsweise kurzen Umfangs bietet das Buch nicht nur eine bewegende Familiengeschichte, sondern gewährt auch tiefgehende Einblicke in die Psychologie, therapeutische Praktiken und den menschlichen Verstand. Der Text schwankt zwischen einem wunderschön leichten Ton, ernsthaften Themen, sensibler Empathie und der existenziellen Angst vor dem eigenen Verstand. Leon Engler lässt einige autobiographische Elemente miteinfließen, die eben diese Gefühle authentisch erscheinen lassen. Für alle, die die existenzielle Angst vor dem Verlust des Verstandes verkraften können, dürfte diese Lektüre nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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