Produktbild: Tutto bene

Tutto bene »So super, wie es eben super sein kann« — Roman

Gesprochen von
15

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22234

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,3 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0087-3

Beschreibung

Rezension

»ein Debüt, so ehrlich wie die Berliner Schnauze«
Alexandra Pasi und Lena Langecker, MYSELF MAGAZIN
»Ein absoluter Traum, also richtig dicke Empfehlung für dieses Buch.«
Larissa Sobral, BREMEN NEXT
»Ein unterhaltsamer Roman mit viel Charme und einer liebenswerten Hauptfigur«
Angelo Algieri, OSTDEUTSCHE ALLGEMEINE
»Ein amüsantes Vergnügen«
Britta Helmbold, RUHR NACHRICHTEN
»Laura Wagners Debüt glänzt mit starken Charakteren, einer einzigartigen Stimme und einem wundervollen Blick fürs Detail.«
Anna-Lena Weber, STRAUBINGER TAGBLATT
»Emma Anna ist echt in ihrer Verzweiflung und Wut, die sie mit Kraftausdrücken, jugendlicher Sprache und krassen, feindseligen Sprüchen ›rausschreit‹.«
Bettina Gaevert, AACHENER ZEITUNG
»Dieses Cover hat mich total umgehauen, richtig toll.«
Larissa Vassilian, LIES UND DAS Podcast

Produktdetails

Verkaufsrang

22234

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,3 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0087-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensnah, authentisch, liebenswerte Charaktere

    Tutto Bene von Laura Wagner ist ein rasant gut geschriebener, moderner Roman über eine junge Frau in Berlin, die sich mit ihren inneren Dämonen herumschlägt. Emma arbeitet in einem Kreuzberger Späti, eine mit Wein gefüllte Tasse ist immer griffbereit. „Ich komm nicht klar. Warum sonst schütte ich mir täglich so viel Wein rein, Nikotin knockt mich in meinem Rauschen endgültig aus. Wenigstens kann ich auf diese Weise schnell einschlafen. Ich will nicht mehr an früher denken, nicht an Papa, nicht an Oma oder den viel zu schönen Chef von damals.“ (S. 118) Ingrid, 15, macht im Späti ein Schülerpraktikum. Das Mädchen ist der Gegenpol zu Emma, sie kommt aus behüteten Verhältnissen, ihr Weg zum Medizinstudium scheint in Stein gemeißelt. Ingrid interessiert sich für ihre Mitmenschen und lässt auch bei Emma nicht locker. „Ingrid. I. Wie Insel. Weißt du, dass du alles richtig machst? Weil du im Meer schwimmst und nicht untergehst, egal, was oder wer an dir zieht? Ich bin E. Ein Erdbeben. Alles geht immerzu verschütt. Ich gehe verschütt.“ (S. 215) Wir erfahren, dass Emmas Eltern sich vor langer Zeit getrennt haben und ihr Vater sie immer wieder enttäuscht hat, vor Jahren schon hat sie den Kontakt zu ihm abgebrochen. Emmas Liebesleben ist kompliziert. Über eine Dating App lernt sie Leo kennen, den sie Der Matrose nennt. Bevor es mit den beiden ernst wird, lässt sie sich auf ein Treffen mit Ben, dem Jäger, ein. „E.T. will nach Hause telefonieren, aber weiß die Nummer des Matrosen nicht. Der Akku ist leer, und wer will schon im Meer schwimmen, wenn er selbst ein Schwimmbad ist.“ (S. 207) Ingrid wird zu Emmas Rettungsanker, sie rettet sie vor dem totalen Absturz in den Alkoholismus und hilft bei der Kommunikation mit Leo. Wow! Ich bin nur so durch das Buch durchgerast! Ich habe Emma ins Herz geschlossen und mir gewünscht, dass sie ihr Leben ganz ohne Alkohol in den Griff bekommt. Mein absoluter Lieblingscharakter war Ingrid, die Emma in ihrer Weisheit an eine Schildkröte erinnert. Ich habe Tutto Bene unheimlich gern gelesen und möchte euch diesen großartig geschriebenen, modernen Roman ans Herz legen. Ein bisschen hat er mich an Pause von Lena Kupke erinnert.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Highlight!

    „Das Unglücklichsein lohnt nur eine Weile. So lange, bis es anfängt, uninteressant zu sein.“ (S. 15) Emma arbeitet im Späti, trinkt viel lieber Wein als vernünftig zu essen und hat mit Menschen ungefähr so viel am Hut wie ich mit freiwilligem Frühaufstehen. Nähe? Lieber nicht. Gefühle? Bloß keine. Und sie selbst? Tja … mit sich kommt sie eigentlich noch am wenigsten klar. Dann steht plötzlich Ingrid als Praktikantin im Laden und bringt mit ihrer offenen, frechen Art ordentlich Bewegung in Emmas ziemlich überschaubares Leben. Und ausgerechnet der Matrose, der Emma eigentlich viel zu gut gefällt, macht das emotionale Chaos auch nicht gerade kleiner. Ich mochte Emma unglaublich gern. Nicht, weil sie immer sympathisch oder unkompliziert wäre. Nein, eher das Gegenteil war der Fall. Sie ist manchmal sperrig, manchmal anstrengend und vor allem ziemlich gut darin, andere Menschen auf Abstand zu halten. Aber genau dadurch wirkte sie für mich so echt. Hinter ihrer manchmal ruppigen Fassade steckt so viel Unsicherheit und Verletzlichkeit, dass ich sie zwischendurch am liebsten einfach gern in den Arm genommen hätte. Überhaupt habe ich alle Charaktere sehr gemocht. Ingrid, die weise 15-Jährige, Udo, die augenscheinlich verkrachte Existenz und Leo, der Verletzliche. Die Personen und die kleinen Dinge sind es, die das Buch für mich so besonders machen. Keine riesigen Dramen an jeder Ecke, sondern Gespräche, Begegnungen, schräge Situationen und diese ganz normalen Momente, in denen man sich selbst plötzlich ein bisschen wiedererkennt. Der Schreibstil hat mir dabei richtig gut gefallen. Locker, modern, manchmal herrlich trocken und dann wieder so feinfühlig, dass es direkt ins Herz geht. Ich habe mehr als einmal geschmunzelt und mindestens genauso oft gedacht: Oh Emma … bitte mach jetzt nicht schon wieder so einen Quatsch. Und während man Emma dabei begleitet, wie sie ganz langsam aus ihrem Schneckenhaus herauskommt, stellt sich irgendwann diese ziemlich interessante Frage: Was bedeutet eigentlich „normal“? Und warum versuchen wir überhaupt ständig, irgendwo hineinzupassen? Ich habe das Buch wirklich verschlungen und hätte mich problemlos noch ein gutes Stück länger mit Emma, ihren Gedanken und diesem kleinen Späti-Universum beschäftigen können. Das Ende kam leider viel zu schnell, aber trotzdem bin ich glücklich damit. Meiner Meinung nach wäre alles andere unglaubwürdig gewesen. Für mich war diese Geschichte eine richtig schöne Mischung aus Humor, leisen Tönen, etwas Tragik und ganz viel Menschlichkeit. Ein Buch, das mich zum Lachen gebracht, mich gleichzeitig ziemlich berührt hat und bei dem ich am Ende tatsächlich das Gefühl hatte, Emma ein kleines bisschen zu kennen. Mein Fazit: Eine wunderbar eigenwillige Protagonistin, eine Geschichte mit ganz viel Herz und genau der richtigen Portion Humor. Wenn ihr Geschichten mögt, die nicht laut sein müssen, um etwas auszulösen, dann solltet ihr Emma, Ingrid und Leo unbedingt kennenlernen.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Späti, in dem ich sofort Stammgast wäre

    Ich mochte das Buch sofort. Dieses Späti-Setting ist einfach großartig. Am liebsten hätte ich mich hinter einer Zeitschrift versteckt und den ganzen Tag Emma, Ingrid & Co. beim Reden zugehört. Die Dialoge sind herrlich sarkastischen und trocken, sodass ich mehr als einmal schmunzeln musste. Emma trägt ziemlich viele Päckchen mit sich herum. Sie hat ihr Studium abgebrochen, kämpft mit einer Essstörung, versucht ihre Vergangenheit irgendwie auszublenden und hat das Gefühl, Glück gar nicht verdient zu haben. So stejt sie sich leider oft selbst im Weg, obwohl sie Menschen wie Leo, den sie gerade kennengelernt hat, eigentlich längst in ihr Leben lassen möchte. Durch die Rückblicke erfahren wir nach und nach mehr über ihre Beziehung zu ihrem Vater, wodurch vieles von dem, was sie denkt und tut, nachvollziehbarer wird. Ich habe Emma wirklich gern begleitet und ihr von Herzen gewünscht, dass sie ihren Weg findet. Mein Highlight war aber ganz klar Ingrid. Sie ist fünfzehn, sagt immer genau das, was sie denkt, hat auf alles eine Antwort und bringt mit ihrer direkten, leicht besserwisserischen Art alle um sich herum durcheinander. Ich musste so oft über ihre Sprüche lachen. Gleichzeitig hat auch sie es nicht immer leicht. So eine Figur bleibt einfach im Kopf. In der Datstellung der Esstörung habe ich tatsächlich einiges von meinem früheren Ich wiedererkannt. Manche Gedanken mögen von außen irrational wirken, für Betroffene fühlen sie sich aber erschreckend echt an. Das fand ich sehr authentisch beschrieben. Überhaupt schafft es das Buch, ernste Themen mit einer Leichtigkeit zu erzählen, ohne ihnen ihre Bedeutung zu nehmen. Beim "König der Löwen" musste ich direkt grinsen. Das war nämlich auch mein erster Kinofilm. Für mich ein Roman mit tollen Figuren, viel Herz, trockenem Humor und einem Setting, in dem ich sofort wieder Zeit verbringen würde.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Emma arbeitet im Späti. Ihre Tage erträgt sie nur mit viel Wein, da muss man auch nicht so viel essen. Denn das mag Emma auch nicht so gern. Das kann man kontrollieren, das eigentliche Leben nicht ganz so gut. Von anderen Menschen hält sie meistens nicht so viel. Aber eigentlich kann sie sich selbst kaum ertragen. Als Ingrid zum Praktikum im Späti antritt, verändert sich Emma. Mit ihrer frechen und schlagfertigen Art, muss Emma sie einfach mögen. Und dann ist da noch der Matrose, den Emma mehr mag, als ihr lieb ist. Denn plötzlich kommen ganz komische Gefühle in ihr hoch, mit denen sie nun gar nicht umgehen kann. Was für ein großartiger Roman war das bitte? Emma hab ich sofort ins Herz geschlossen. Ich wollte sie einfach nur in den Arm nehmen. Diese verlorene Seele, die niemanden nah an sich heranlässt. Es könnte sie ja jemand sehen und davor hat sie Angst. Der Schreibstil ist modern und auf den Punkt. Ich hätte dieses Buch ewig weiterlesen können. Manchmal komisch, ironisch und so lebensnah. Feinfühlig wurden die Charaktere beschrieben. Emma ist so echt, so tief verletzlich. Das hat mich schon sehr berührt. Diese vielen alltäglichen Momente, Gespräche, Unsicherheiten sind so liebevoll geschrieben. Und genau diese Momente und Gedanken, zeigen dem Leser die Entwicklung von Emma. Ihr großer Wunsch ist es, normal zu sein. Aber was ist das eigentlich? Und so leicht wie es aussieht, ist es auch nicht. Das Ende kam viel zu plötzlich. Und das Buch lässt mich mit einer großen Frage zurück. Gibt es bitte Fortsetzung??? Berührend, komisch, tragisch. Großartig geschrieben, tolle Story. Ich bin großer Fan. Dieses Buch müsst ihr unbedingt lesen.

  • Bewertung

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz großes Kino!!!

    Ich fand das Buch grandios. Die Hauptprotagonistin polarisiert, die Menschen in ihrem Leben sind großes Kino (bis auf Ben) und überhaupt wird es einfach nie langweilig. Die Geschichte ist sehr dialoggetrieben, irre, wie viel permanent passiert, nicht eine Sekunde wird es langweilig. Endlich mal wieder ein Debüt, das sich sehen lässt, frisch, mal was anderes und bei allem Straßenlang auch total poetisch. Ich bin Fan! Freu mich auf mehr von Laura Wagner!

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

2

3

4

2

1

1

0

Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dinah Böhringer

    Dinah Böhringer

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irgendwo zwischen Schildkröten, Matrosen und Jägern

    Emma ist Alkoholikerin und Essen findet sie auch schwierig. Sie arbeitet in dem Späti Ali Baba und hält ihre Schichten nur mit ihrer heimlichen Weintasse unter dem Tresen aus. Dass plötzlich die vorlaute Praktikantin Ingrid im Laden steht und ihr auf den Zahn fühlt, bringt sie gehörig aus der Fassung. Ich musste mir während des Lesens mehrmals ins Gedächtnis rufen, dass Emma suchtkrank ist und ich von ihr deshalb nicht immer gute Entscheidungen erwarten darf. Manchmal wollte ich sie einfach nur an den Schultern packen und schütteln. Ich denke, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist, den inneren Konflikt essgestörter und suchtkranker Menschen zu veranschaulichen. Emma merkt, dass sie krank ist, und doch kann sie nur wenig dagegen tun. Herzerwärmend waren ihre Beziehungen zu Ingrid, die ich anfangs sehr nervig fand und dann immer mehr ins Herz schloss (wie Emma), und dem Matrosen. Für Leser*innen, die gerne Bücher lesen, in denen es weniger um Handlung und mehr um die Beziehungen und Entwicklungen der Charaktere geht, ist das perfekt!

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Tutto bene