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Alex Capus

1. Querfeldein

Querfeldein

Gesprochen von
104

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

555

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

555

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

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  • towonder

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleine historische Episode wird zu einer wunderbar witzigen und rührenden Geschichte

    Der junge Wirt Arnold schafft es mit Disziplin und Glück, dem typischen Hamsterrad von Lohnarbeit zu entkommen und schon mit Anfang Dreißig sein eigener Herr in seinem Gasthaus an der schweizerisch-deutschen Grenze zu sein. In seinem Gasthaus Zur Moskau treffen sich nicht nur die Witzbolde, die maßgeblich zu diesem Namen beigetragen haben, sondern auch allerhand skurrile Gestalten. Und eines Tages reitet auch seine zukünftige Frau Betty an diesem Hof vorbei. Mit viel Humor und Augenzwinkern wird von den folgenden Jahren berichtet, in denen Betty und Arnold acht Kinder bekommen und den Gasthof führen. Im weiteren Verlauf dreht sich der Roman dann, neben anderen feinen Episoden aus dem Dorfleben, um die älteste Tochter Clara, die sich in den Schmuggler Hermann verliebt. Als dieser von Nazi-Schergen entführt wird, begehrt das ganze Dorf auf. Besonders dieser Teil ist eine Zusammenstellung aus historische Fakten und wo diese nicht mehr zu finden sind, meldet sich der Erzähler selbst zu Wort. Er hat ein bestimmtes Ende der (Liebes-) Geschichte im Kopf und auch wenn dieses letztlich doch offen bleibt, ist es stimmig! Dieser offene Ton, das Einmischen des Erzählers, der uns ab und zu an die Hand nimmt, trägt sehr zum Humor des Textes bei, der sich nicht allzu ernst nimmt und in meinen Augen das Ziel hat, den Leser mit einer Geschichte rund um skurrile Gestalten zu erfreuen. Mit dem Fleiß, den Arnold und seine Frau an den Tag legen, und der erfolgreichen Einmischung der kleinen Leute in den politischen Betrieb kann das Buch natürlich auch als Aufforderung zu mehr Engagement und Teilnahme im politischen Heute verstanden werden kann. Auf jeden Fall ist dies ein sehr lesenswerter Roman, der mich gut unterhalten, mir zugleich ein paar historische Zusammenhänge aufgezeigt und vor allem den Glauben an die Kraft der Tat geschenkt hat!

  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte mit Tiefgang

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts eröffnet Arnold auf Schweizer Seite der Grenze zu Deutschland eine Gastwirtschaft, wo sich eine illustre Schar an Gästen aus beiden Ländern trifft.. Er heiratet Betty und sie bekommen acht Kindern. Ihre älteste Tochter Clara bleibt im Elternhaus, dort trifft sie im Jahr 1933 den Schmuggler Hermann und verliebt sich in ihn. Er legt sich jedoch mit den Grenzern auf beiden Seiten an und muss die Konsequenzen tragen. Alex Capus zeigt hier wieder seinen unverkennbaren Schreibstil, der langsam erzählt und in diesem Fall mehrere Jahrzehnte auf eine relativ geringe Seitenanzahl bringt. Mir hat wieder sehr gut gefallen, wie er ungewöhnliche Charaktere erschafft, sie entwickelt, würdevoll altern lässt und dabei nicht vergisst, ihnen eine Persönlichkeit zu geben. Die politischen Gegebenheit fließen unterschwellig mit ein, humorvolle Einschübe kommen fast nebenbei daher. Diese Konstellation von vielen Kleinigkeiten hat mir sehr gut gefallen. Wer gute Literatur mag, sollte dieses Buch von Alex Capus unbedingt lesen.

  • Bewertung

    aus Wilen bei Wollerau

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte aus dem Leben aussergewöhnlicher Menschen

    Alex Capus hat mit diesem Buch eine wunderschöne Geschichte geschaffen. Ich finde seine Bücher immer sehr ansprechend, da die Geschichten aus dem echten Leben erzählen. So auch „Querfeldein“ einfach eine unglaublich spannende Geschichte welche in einer äussert extremen Zeit des Umbruchs spielt.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Geschichte mit historischem Bezug

    'Gasthof zur Moskau' – Einen anderen Namen hätten die Witzbolde des Dorfes wohl nicht mehr akzeptiert. Und weil es in dem kleinen Schweizer Dorf einfacher ist, in der Gunst eben dieser zu stehen, lässt der junge Wirt Arnold kurzerhand diesen Namen über die Eingangstür pinseln, als er sich in dem kleinen Grenzort niederlässt. Als dann kurze Zeit später Betty, hoch zu Ross und nicht auf den Mund gefallen, bei ihm einkehrt, ist schnell klar: Hier haben sich zwei gefunden. Es wird geheiratet, acht Kinder folgen. Das Leben nimmt seinen Lauf. Anton 'kommt an' im Leben, findet seine innere Ruhe und Balance. Bis sich die älteste Tochter Clara in einen Schmuggler verliebt. Das allein genommen wäre nicht einmal so tragisch, schließlich gibt es in dem Ort kaum jemanden, der davon nicht profitiert. Aber wir haben es 1933 und die jungen Nazis auf der anderen Seite der Grenze fangen gerade erst an, sich in ihrer neuen Rolle als Hüter von 'Recht und Ordnung' zu gefallen. Eine historische Geschichte, die vor gut 100 Jahren in der Deutsch-Schweizer Grenzregion für überregionale Schlagzeilen sorgte, ist die Grundidee, auf der Alex Capus seinen neuen Roman aufbaut. Wobei er den Fokus gar nicht so sehr auf diese dramatische Geschichte lenkt, sondern vielmehr auf die Menschen und das Dorf selbst, die die Kulisse hierzu bilden. Und dies ist erzählerisch wunderbar authentisch, feinfühlig und hier und da mit Witz und Ironie erzählt. Da ist etwa der schrullige Eigenbrötler Sepp, der den Gasthof-Namen schreiben soll, die Witzbolde, allesamt unwirsche Söhne reicher Väter oder auch Arnolds Frau Betty, die so herzlich selbstbewusst ist. Herrlich! Und wenngleich in diesem Roman gar nicht so viel passiert, so sind es genau diese Figuren und die dahinplänkelnden Alltagsgeschichten vor grandioser Kulisse, die wunderbar unterhalten, ohne oberflächlich zu wirken.

  • Bewertung

    aus Schweighofen

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich sehr gelungen

    Der Gasthof im Tal des deutsch-schweizerischen Grenzverlaufs mit dem ungewöhnlichen Namen „zur Moskau“ ist der zentrale Schauplatz des Romans. Von seiner Entstehung durch Arnold, als dieser noch Junggeselle war, bis hin zu seinem Schwiegersohn, der sich in politische Schwierigkeiten verwickelt. Was mir an diesem Roman wirklich sehr gut gefallen hat ist der einzigartige Schreibstil des Autors. Mit Witz und Poesie erzählt er die Geschichte um Arnold. Oft gleicht die erzählerische Darstellung geradezu einem Märchen. Auch die sprachlichen Dialoge zwischen den einzelnen Personen sind überaus amüsant. Ebenso sind die Charaktere sehr besonders. Vor allem Betty und die erstgeborene Tochter zeichnen sich durch eine eigenwillige und starke Persönlichkeit aus. Das Cover mit dem Tal und dem Gasthof darin, passt sehr gut zum Inhalt. Farblich ist es sehr harmonisch und dennoch auffallend gestaltet. Für mich war es weniger die Handlung als die sprachliche Kunst und die Charaktere die den Roman zu etwas ganz Besonderem machen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

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    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der kleine Grenzverkehr

    Ein Gasthof an der Grenze wird zur Bühne der Geschichte: Alex Capus erzählt vom jungen Wirt Arnold, der sein Leben lang zusieht, wie die Welt an seinem Stammtisch vorbeizieht — Schmuggler, Passanten, Träumer. Dann kommt Betty auf einem Pferd durch den Schnee, und plötzlich hat Arnolds Leben einen Sinn. Doch es ist die nächste Generation, die Capus' Roman seine Spannung gibt: Die Tochter Clara verliebt sich in einen Schmuggler und zieht damit ein ganzes Dorf in den Widerstand gegen eine Großmacht. Was Capus meisterhaft beherrscht, ist die Kunst, aus historischen Splittern — wahren Begebenheiten, rätselhaften Ortsnamen — große, warmherzige Romane zu weben. Seine Figuren sind unverwüstlich, eigensinnig, lebendig. Die Grenzregion wird nicht zur bloßen Kulisse, sondern zum Mikrokosmos, in dem sich Liebe, Pflicht und Widerstand verflechten. Man sitzt gerne mit am Tisch dieses Gasthofs und teilt die Sorgen und Freuden einer Familie, die Geschichte nicht erleidet, sondern gestaltet. Ein herrliches Lesevergnügen.

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Bewertungen (1)

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