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Bell

1

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.03.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,7 cm

Gewicht

270 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-9759-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.03.2026

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,7 cm

Gewicht

270 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-9759-9

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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Zwischen Märchen, Melancholie und Hoffnung

Anja R. am 08.05.2026

Bewertungsnummer: 3132952

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Bell ist Jeliper Morie ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der sich nur schwer in eine einzelne Schublade stecken lässt. Die Geschichte verbindet eine zarte, beinahe melancholische Rahmenhandlung mit mehreren fantasievollen Erzählungen unterschiedlicher Genres und erschafft daraus ein poetisches Gesamtbild über Hoffnung, Verlust und Menschlichkeit. Im Mittelpunkt steht Jari, der in einer Klinik auf das geheimnisvolle Mädchen mit dem Libellenanhänger trifft. Zwischen den beiden entsteht eine leise, berührende Freundschaft, die der Geschichte von Beginn an eine besondere Wärme verleiht. In einer schlaflosen Nacht erzählt Jari drei unterschiedliche Geschichten - mal Urban Fantasy, mal Zauberinternat, mal dystopisches Endzeitszenario. Anfangs wirken diese Erzählungen fast lose miteinander verbunden und springen scheinbar willkürlich durch Zeit und Raum. Doch genau darin liegt ein großer Reiz des Buches: Nach und nach verweben sich die einzelnen Fäden zu einem gemeinsamen Ganzen, bis sich am Ende ein überraschend stimmiger Erzählfluss ergibt. Besonders gelungen sind die Figuren. Sowohl die beiden Hauptcharaktere als auch viele Nebenfiguren wirken liebevoll ausgearbeitet und emotional greifbar. Es fällt leicht, mit ihnen mitzufühlen und sich auf ihre kleinen und großen Sorgen einzulassen. Dabei erzählt das Buch nie laut oder dramatisch, sondern mit einer ruhigen, fast märchenhaften Sanftheit. Atmosphärisch erinnerte mich die Welt stellenweise stark an Die unendliche Geschichte oder auch an Alice im Wunderland. Die Handlung bewegt sich irgendwo zwischen Realität und Fantasie, zwischen Symbolik, Mystik und Traumlogik. Viele Szenen wirken wie weichgezeichnete Erinnerungen oder moderne Märchenbilder. Gerade diese poetische Erzählweise macht den Roman besonders. Auch optisch ist das Buch ein kleines Highlight: Die enthaltenen Illustrationen fangen die Stimmung der Geschichte wunderschön ein und unterstreichen den verträumten Ton perfekt. Trotz aller Fantasie behandelt der Roman auch schwere Themen wie Einsamkeit, Verlust und Tod. Dabei gelingt ihm etwas Schwieriges: Er spricht diese Themen kindgerecht und behutsam an, ohne jemals belehrend zu wirken. Die Botschaft bleibt stets unterschwellig, lebensbejahend und hoffnungsvoll. Bell ist damit ein Buch für alle, die tiefgründige Fantasy mit märchenhaftem Charakter lieben. Besonders Fans poetischer Geschichten voller Symbolik und leiser Emotionen werden hier viel entdecken. Ein Roman, der zwar für jüngere Leser geschrieben wurde, aber auch Erwachsenen Trost, Mut und ein kleines Stück Zuflucht schenken kann.

Zwischen Märchen, Melancholie und Hoffnung

Anja R. am 08.05.2026
Bewertungsnummer: 3132952
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Bell ist Jeliper Morie ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der sich nur schwer in eine einzelne Schublade stecken lässt. Die Geschichte verbindet eine zarte, beinahe melancholische Rahmenhandlung mit mehreren fantasievollen Erzählungen unterschiedlicher Genres und erschafft daraus ein poetisches Gesamtbild über Hoffnung, Verlust und Menschlichkeit. Im Mittelpunkt steht Jari, der in einer Klinik auf das geheimnisvolle Mädchen mit dem Libellenanhänger trifft. Zwischen den beiden entsteht eine leise, berührende Freundschaft, die der Geschichte von Beginn an eine besondere Wärme verleiht. In einer schlaflosen Nacht erzählt Jari drei unterschiedliche Geschichten - mal Urban Fantasy, mal Zauberinternat, mal dystopisches Endzeitszenario. Anfangs wirken diese Erzählungen fast lose miteinander verbunden und springen scheinbar willkürlich durch Zeit und Raum. Doch genau darin liegt ein großer Reiz des Buches: Nach und nach verweben sich die einzelnen Fäden zu einem gemeinsamen Ganzen, bis sich am Ende ein überraschend stimmiger Erzählfluss ergibt. Besonders gelungen sind die Figuren. Sowohl die beiden Hauptcharaktere als auch viele Nebenfiguren wirken liebevoll ausgearbeitet und emotional greifbar. Es fällt leicht, mit ihnen mitzufühlen und sich auf ihre kleinen und großen Sorgen einzulassen. Dabei erzählt das Buch nie laut oder dramatisch, sondern mit einer ruhigen, fast märchenhaften Sanftheit. Atmosphärisch erinnerte mich die Welt stellenweise stark an Die unendliche Geschichte oder auch an Alice im Wunderland. Die Handlung bewegt sich irgendwo zwischen Realität und Fantasie, zwischen Symbolik, Mystik und Traumlogik. Viele Szenen wirken wie weichgezeichnete Erinnerungen oder moderne Märchenbilder. Gerade diese poetische Erzählweise macht den Roman besonders. Auch optisch ist das Buch ein kleines Highlight: Die enthaltenen Illustrationen fangen die Stimmung der Geschichte wunderschön ein und unterstreichen den verträumten Ton perfekt. Trotz aller Fantasie behandelt der Roman auch schwere Themen wie Einsamkeit, Verlust und Tod. Dabei gelingt ihm etwas Schwieriges: Er spricht diese Themen kindgerecht und behutsam an, ohne jemals belehrend zu wirken. Die Botschaft bleibt stets unterschwellig, lebensbejahend und hoffnungsvoll. Bell ist damit ein Buch für alle, die tiefgründige Fantasy mit märchenhaftem Charakter lieben. Besonders Fans poetischer Geschichten voller Symbolik und leiser Emotionen werden hier viel entdecken. Ein Roman, der zwar für jüngere Leser geschrieben wurde, aber auch Erwachsenen Trost, Mut und ein kleines Stück Zuflucht schenken kann.

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