Produktbild: Das Marillenmädchen
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Das Marillenmädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2016

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,3/14,4/2,7 cm

Gewicht

441 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004188038

Beschreibung

Rezension

"ein berührendes Buch" Berliner Zeitung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2016

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,3/14,4/2,7 cm

Gewicht

441 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004188038

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  • Bewertung

    aus Leonding

    5/5

    06.02.2020

    eBook (ePUB)

    Das Marillenmädchen

    Hat mir sehr gut gefallen. Regt zum Nachdenken an. Man denkt viel zu wenig über die Konsequenzen des Holocaust nach. Wie es den Überlebenden ergangen ist.

  • Bewertung

    5/5

    10.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der Marillenbaum und das Mädchen

    Eigentlich dachte ich, ich müsste die Regensburger Autorin Beate Teresa Hanika durch einen Roman bereits kennen. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor. Aber da habe ich mich getäuscht. Die 1976 geborene Autorin hat bisher einige Jugendbücher geschrieben, aber für Erwachsene ist der Roman „Das Marillenmädchen“ ihr Erstling. Ihr Jugendbuch „Rotkäppchen muss weinen“ (Fischer Taschenbuch) hat u.a. den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis gewonnen und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Bei dem aktuellen Buch haben mich zuerst das schöne Cover und der Klappentext angesprochen. Ich dachte, es sei ein relativ sinnlicher Familienroman, in dem es sehr viel um Gerüche und Geschmack geht. Aber da habe ich mich gehörig getäuscht. Es ist ein ganz zarter, feiner Roman, der sich mit den Erinnerungen einer alten Frau beschäftigt. Und diese alte Frau ist Elisabetta Shapiro. Elisabetta ist das jüngste Kind von Baruch und Sarah-Jaris Shapiro. Sie wurde in Wien geboren. Ihr Vater war ein angesehener Arzt in einem Krankenhaus, ihre Mutter eine große Opernsängerin. Neben Elisabetta gehörten noch die beide älteren Schwestern Rahel und Judith zur Familie. Die Familie hat fast den ganzen 2. Weltkrieg einigermaßen unbeschadet überstanden. Doch kurz vor Ende wurde die Familie noch verschleppt und in Dachau ermordet. Nur Elisabetta blieb durch einen Zufall davon verschont. Sie bleibt in ihrem Elternhaus fast ganz alleine. Nur eine Schildkröte, die ihr Vater einmal gefunden und auf den Namen Hitler getauft hatte, leistet ihr Gesellschaft. Irgendwann einmal hat Elisabetta begonnen, Untermieterinnen aufzunehmen. Zumeist sind dies Balletttänzerinnen. Im Moment ist dies eine Deutsche. Die Geschichte von Elisabetta wird nun aber nicht chronologisch erzählt. Sondern es sind die Erinnerungen, die ihr kommen. Sie geht kaum noch aus dem Haus und scheint in der Gegenwart auch keine Freunde oder Bekannten zu haben. Sie lebt ganz allein in ihrer Welt und unterhält sich mit den Geistern ihrer verstorbenen Schwestern. Gerade ihre älteste Schwester Rahel macht ihr große Vorwürfe, dass sie ein deutsches Mädchen aufgenommen hat. Doch irgendwie hat dieses Mädchen es ihr angetan, denn auch sie umgibt eine Aura von Traurigkeit und Einsamkeit. Eingebettet in die Geschichte wird allerdings noch die Geschichte von Pola und Rahel, zwei jungen Frauen, die sich kennen- und lieben lernen. Am Anfang habe ich mich gefragt, was es mit der Geschichte von Pola und Rahel auf sich hat. Doch nach und nach versteht man als Leser, worauf die Geschichte hinausläuft. Nachdem ich mich eingelesen hatte, hat dieser Roman einen großen Sog entwickelt. Und das, obwohl er doch sehr zart und fast schon vorsichtig daherkommt. Über die Erinnerungen lernen wir die Familie Shapiro immer mehr kennen. Auch den Nachbarsjungen Franz, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Es ist kein klassischer Roman einer jüdischen Familie. Es ist kein Roman über die Verfolgung der Juden. Und es ist kein KZ-Roman. Aber es ist in ganz leisen Tönen ein Roman, der sich mit Antisemitismus auseinandersetzt. Und der im Laufe der Geschichte auch aufzeigt, dass dieser Antisemitismus noch nicht vorbei ist. Dieser Roman ist Genuss und Arbeit in einem. Die Autorin hat eine ganz eigenartige Art ihre Geschichte zu erzählen. Die Sprache ist wunderschön, die Psychologie der einzelnen Personen gut herausgearbeitet. Doch die Erzählweise lässt einen immer wieder innehalten. Man muss aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Die Autorin ist eine Meisterin darin, etwas nur anzudeuten. Sie lässt uns Spielraum, uns unsere eigenen Schlüsse zu ziehen. Und es werden auch nicht alle Fragen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, beantwortet. Für mich ist dies ein Buch, was sicherlich noch lange bei mir nachklingen wird!

  • Bewertung

    4/5

    24.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Eine alte Jüdin kocht jedes Jahr...

    Eine alte Jüdin kocht jedes Jahr Marillenmarmelade. In ihrem Haus diskutiert sie mit ihren ermordeten Schwestern über ihre Erinnerungen und Gegenwärtiges. Schönes, leises Buch.

  • YukBook

    aus München

    3/5

    16.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die Vergangenheit hinter sich…

    Die Vergangenheit hinter sich lassen und in die Zukunft blicken – das sagt sich so leicht, doch nicht jeder schafft es, loszulassen und zu vergessen. Besonders dann nicht, wenn man solch ein traumatisches Erlebnis hatte wie Elisabetta Shapiro, Ich-Erzählerin dieses Romans. Jedes Mal, wenn die Jüdin nach mütterlicher Tradition aus den Früchten ihres Marillenbaumes Marmelade kocht und den Duft einatmet, kommen die Erinnerungen an ihre Familie hoch. Sie war gerade einmal neun Jahre alt, als ihre Eltern und ihre beiden älteren Schwestern Rahel und Judith 1944 ins KZ deportiert wurden, und kehrte als einzige Überlebende ins Familienhaus zurück. Dass eines Tages die junge deutsche Balletttänzerin Pola zur Untermiete in ihr Haus einzieht, macht die Sache nicht leichter. Elisabetta führt ständig Zwiegespräche mit ihren verstorbenen Schwestern und durchlebt in ihren Gedanken die Vergangenheit ein zweites Mal. Die Autorin wechselt dabei nicht nur die Zeitebenen, sondern auch die Erzählperspektive. So erfahren wir parallel von Polas enger Freundschaft mit einem Mädchen, das ebenfalls Rahel hieß, und welche Verbindung zu Elisabettas Leben besteht. Beate Teresa Hanika schreibt bildgewaltig, intensiv und poetisch. Manche Szenen sind so beklemmend, dass sie noch eine ganze Weile nachwirken. Allerdings hatte ich immer wieder Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Sowohl die Zeitebenen als auch die gleichnamigen Frauen lassen sich nur schwer auseinanderhalten und sorgen oftmals für Verwirrung.

  • Bewertung

    2/5

    17.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anders als gedacht

    Es handelt um ein Mädchen das ihre Eltern und auch ihre Geschwister durch den Krieg verliert. Sie ist Jüdin und erzähl alles aus ihrer Sicht. Ich war auf etwas ganz anderes eingestellt, da der Klappentext eigentlich nicht wirklich über die Geschichte etwas aussagt. Das Mädchen hat einen Marillenbaum und kocht jährlich Marmelade ein. An und für sich ist es gut geschrieben wenn man das mag.

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