Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1995
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- Deutsch ausgewählt
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.06.2026
Abbildungen
mit 28 Illustrationen, Illustrationen, nicht spezifiziert
Herausgeber
Andreas Wirsching + weitereVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
1906
Maße (L/B/H)
25,1/18,4/10,3 cm
Gewicht
3460 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-225558-2
Nach dem Massaker von Srebrenica gelang durch das Dayton-Abkommen ein Ende der Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Die Beziehungen zu Russland waren durch Unsicherheit über den Fortgang der Reformen, den Tschetschenienkrieg und die Diskussion um eine NATO-Erweiterung zunehmend belastet. Auf EU-Ebene konzentrierte sich Bonn auf die Konkretisierung der Wirtschafts- und Währungsunion durch die Einführung der gemeinsamen Währung, abgesichert durch die Idee eines „Stabilitätspakts“, sowie auf Überlegungen zur künftigen Vertiefung und Erweiterung. In den VN warb Deutschland für einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte sich die Frage nach Bundeswehreinsätzen bei internationalen Friedensmissionen. Umweltfragen wie die erste Weltklimakonferenz in Berlin rückten in den Fokus. Sorgen vor Proliferation, aber auch Frankreichs wiederaufgenommenen Nuklearversuchen bestimmten die Politik. Es stellten sich Fragen von Wiedergutmachung für jüdische Opfer des Nationalsozialismus sowie Reparationsansprüche Griechenlands und der Herero in Namibia. Neben Engagement zur Stabilisierung afrikanischer Konfliktgesellschaften rückte im Zeichen der Globalisierung Asien verstärkt ins Blickfeld der Politik.
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