Produktbild: Die Jahre
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Die Jahre Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik – das Meisterwerk der Nobelpreisträgerin | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp

14

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

255

Maße (L/B)

17,7/11,2 cm

Auflage

1

Originaltitel

Les années

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-24458-6

Beschreibung

Rezension

»... ein literarisches Erinnerungsarchiv voller Kraft, Melancholie und Schärfe. « ("ntv")
»Annie Ernaux ist in meinen Augen mit ihren revolutionären autofiktionalen Romanen über den Preis der Überwindung von Klassenschranken die überzeugendste Literaturnobelpreisträgerin seit Langem.« ("FOCUS")
»[Ernaux] eröffnet auf nur gut 200 Seiten einen Weitblick, mit dem man die Welt vielleicht ein wenig besser verstehen kann.« ("NZZ Bellevue")
»Für alle, die neugierig sind auf eine persönliche Chronik, die gleichzeitig das kollektive Gedächtnis Europas erfasst.« ("oe24.at")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

255

Maße (L/B)

17,7/11,2 cm

Auflage

1

Originaltitel

Les années

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-24458-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • katis zettelchen

    aus Salzburg

    5/5

    02.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine chronologische Collage zur Geschichte des Zeitgeistes über mehr als 40 Jahre hinweg

    Ernaux kann alles besser ausdrücken als ich, daher fange ich mal mit ihren eigenen Worten an: Sie will „ihren Aufenthalt auf der Erde dokumentieren“, sie hat von sich selbst „den Eindruck […], in etwas Größerem aufzugehen, einem unscharfen Ganzen, dessen einzelne Bestandteile – Bräuche, Handlungen, Worte etc. – sie durch einen Kraftakt ihres kritischen Bewusstseins zum Vorschein bringen kann.“ „Sie will aus dem Abdruck, den die Welt in ihr und ihren Zeitgenossen hinterlassen hat, eine gesellschaftliche Zeit rekonstruieren, eine Zeit, die vor Langem begann und bis heute andauert – sie will in einem individuellen Gedächtnis das Gedächtnis des kollektiven Gedächtnisses finden und so die Geschichte mit Leben füllen.“ „Sie schaut nur in sich hinein, um dort die Welt, das Gedächtnis und die Träume der Vergangenheit zu finden, um zu erfassen, wie sich Ideen, Glaubenssätze und Gefühle, wie sich die Menschen und das Subjekt verändert haben, Veränderungen, die sie selbst miterlebt hat und die vielleicht nichts anderes sind im Vergleich zu denen, die ihre Enkelin und die Menschen im Jahr 2070 erlebt haben werden.“ Es ist eine „unpersönliche Autobiographie“, eine chronologische Collage der Veränderungen des Zeitgeistes Frankreichs, Europas, der Welt, anhand persönlicher Erinnerungen, Fotos, Lieder, Filme. Ihre eigene Person wird zum wir, man, sie (3. Person Singular). Ein fantastisches Buch, in dem ich unter anderem mich selbst oft wieder erkannt, viel über Frankreich gelernt und Ernaux einmal mehr als Lieblingsautorin gefunden habe.

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literaturnobelpreisträgerin Annie...

    Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux schildert in ihrem wohl bedeutendsten Roman "Die Jahre" EIN Leben und EINE Geschichte stellvertretend für VIELE. In schlichter und eindringlicher Sprache schildert Ernaux ihr Leben und zugleich französische Geschichte des 20. Jahrhunderts.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    03.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr französisch

    Die Autorin entpuppt sich als eine sehr gute Beobachterin und Analystin. Das Buch beschreibt ihr Leben in Frankreich beginnend mit der Kriegszeit (sie ist 1940 geboren). Jedes Jahrzehnt, jedes Ereignis – privat wie öffentlich – wird kommentiert und das Zeitgefühl soziologisch analysiert. Obwohl ich viel über Frankreich weiß, gab es viele Dinge (politische, literarische, etc. oder einfach nur Konsumprodukte) die mir neu waren und deshalb nicht immer einfach zu verstehen. Das eigentlich bemerkenswerte an diesem Buch ist der Schreibstil. Es gibt keine Kapitel oder irgendwelche Einteilungen oder ein übergeordnete Struktur. Anhand von Fotos und Erinnerungen werden die Jahrzehnte mehr oder weniger chronologisch erzählt und die einzelnen Themen ziehen sich über Seiten oder auch nur über ein bis zwei Sätze. Zu Beginn ist das sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Inhaltlich fand ich das Buch sehr interessant, es macht die vergangenen Jahrzehnte mit ihrem Zeitgeist lebendig und nachvollziehbar.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    03.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr französisch; Die Autorin…

    Sehr französisch; Die Autorin entpuppt sich als eine sehr gute Beobachterin und Analystin. Das Buch beschreibt ihr Leben in Frankreich beginnend mit der Kriegszeit (sie ist 1940 geboren). Jedes Jahrzehnt, jedes Ereignis – privat wie öffentlich – wird kommentiert und das Zeitgefühl soziologisch analysiert. Obwohl ich viel über Frankreich weiß, gab es viele Dinge (politische, literarische, etc. oder einfach nur Konsumprodukte) die mir neu waren und deshalb nicht immer einfach zu verstehen. Das eigentlich bemerkenswerte an diesem Buch ist der Schreibstil. Es gibt keine Kapitel oder irgendwelche Einteilungen oder ein übergeordnete Struktur. Anhand von Fotos und Erinnerungen werden die Jahrzehnte mehr oder weniger chronologisch erzählt und die einzelnen Themen ziehen sich über Seiten oder auch nur über ein bis zwei Sätze. Zu Beginn ist das sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Inhaltlich fand ich das Buch sehr interessant, es macht die vergangenen Jahrzehnte mit ihrem Zeitgeist lebendig und nachvollziehbar.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    24.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiedergefunden

    Wenige Jahre jünger als die Autorin, spiegelten sich viele ihrer Erfahrungen und Sichtweisen in meinen. Ob aus französischer oder deutscher Sicht, meistens vollkommen identisch. Fast wäre mir dieses Leseerlebnis entgangen, da ich in den ersten rund 20 Seiten nicht in das Buch hineinfand und es erst einmal weglegte. Nachdem ich mich aber das 2. Mal daran gewagt hatte, kam ich fast nicht mehr davon los. Inzwischen wartet das nächste Buch von ihr, um gelesen zu werden.

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