„Männliche Wut“ räumt auf mit Klischees und Schweigen. Das Buch zeigt, wie verdrängte Wut Männer, Beziehungen und ganze Systeme prägt und wie sie achtsam und konstruktiv genutzt werden kann. Ein mutiger Blick auf ein lange tabuisiertes Gefühl. Beleuchtet wird hier ein vielfach verdrängtes, gesellschaftlich sanktioniertes und therapeutisch unterschätztes Gefühl: die Wut des Mannes. Das Buch untersucht, wie sich männliche Wut im individuellen Leben, in Beziehungen, in Organisationen und im gesellschaftlichen Diskurs zeigt – und was es braucht, um dieses Gefühl nicht zu pathologisieren, sondern systemisch zu verstehen und konstruktiv zu nutzen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der geschlechtsspezifischen Prägung und Wahrnehmung von Wut. Das Gastkapitel einer weiblichen Autorin beleuchtet die Dynamiken männlicher Wut aus der Perspektive von Partnerinnen, Therapeutinnen, Kolleginnen und Töchtern – ein vielstimmiger Zugang, der die Dialogfähigkeit zwischen den Geschlechtern stärkt.
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