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Die verlorenen Kinder von Paris Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/3,6 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Paris Children: A Novel of WWII

Übersetzt von

Christiane Bowien-Böll

Sprache

Deutsch

EAN

2710004252869

Beschreibung

Rezension

»Eine beeindruckende und einfühlsame Würdigung für Madeleine Levy. […] Das geht unter die Haut.« ("Belletristik Couch")
»Der Autorin [ist] ein eindringlicher Roman gelungen, der allen zeitgeschichtlich interessierten Leser:innen sehr empfohlen werden kann.« ("Münsterländer Zeitung")
Ein sehr emotionales Buch, das unter die Haut geht. Und aktueller denn je. ("Mainhattan Magazin")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/3,6 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Paris Children: A Novel of WWII

Übersetzt von

Christiane Bowien-Böll

Sprache

Deutsch

EAN

2710004252869

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@harpercollins.de
Url: www.harpercollins.de
Telephone: +49 40 600909379
Fax: +49 40 600909469

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  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    03.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Geht unter die Haut

    Immer mehr jüdische Flüchtlinge, vor allem Kinder, kommen 1935 in Paris an. Eine Folge der grausamen Taten die im deutschen Reich ihren Anfang nehmen. Madeleine Lévy und ihre Freunde wollen nicht nur tatenlos zusehen, sondern setzen sich mit anderen Mitgliedern ihrer jüdischen Glaubensgemeinschaft für die Menschen ein und versuchen beonders die Kinder aus der Stadt zu bringen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und eines Tages muss sich Madeleine entscheiden ob ihr Leben oder das der Kinder wichtiger ist... Dieser Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, ist mir unglaublich nahe gegangen und wird mich so schnell nicht los lassen. Gerade da es keine reine Fiktion ist und ich selbst Mutter bin, musste ich oftmals bei diesem Buch schwer schlucken und mir ging die Geschichte richtig unter die Haut. Der Schreibstil ist unglaublich lebendig und bringt einem diese schreckliche Zeit gekonnt näher. Ich konnte stets die Angst, die Hilflosigkeit, aber auch die Hoffnung und den Mut der einzelnen Personen nachempfinden. Madeleine ist eine sehr starke Protagonistin die mir schnell sympathisch war, eben weil sie sich so sehr um die anderen sorgt und in dieser schwierigen Lage dennch hilft und sich nicht von der Angst lähmen lässt. Fazit: Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die einmal hautnah bei jüdischen Flüchtlingen und ihren Helfern während der dunkelsten Zeit dabei sein möchten.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    26.04.2022

    eBook (ePUB)

    Eine Familie mit einer besonderen Geschichte

    Ich habe erst vor kurzem einen Roman über die Dreyfus Affäre gelesen und habe dabei gedacht, wie viel diese Familie doch durchmachen müsste. Komischerweise habe CH gar nicht darüber nachgedacht wie es der Familie Dreyfus wohl als Juden im zweiten Weltkrieg gegangen ist. Als ich nun diesen Roman über das Leben von Madeline Levy in die Hände bekam, habe ich erstaunt festgestellt das sie die Enkelin von Alfred Dreyfus war und diese Familie noch weit größeres bevorstand, als die Dreyfus Affäre. Ich war beeindruckt von Madlaine die völlig selbstlos immer nur an die anderen dachte und ihre eigenen Wünsche hinten an stellte, ja sich selbst dafür schämte, wenn sie von ein bisschen Glück träumte. Der Roman geht unter die Haut er erzählt von Wiederstand in Frankreich und vor allen von mutigen Menschen die jüdische Kinder retten wollten. Von einer beeindruckenden Familie mit einer besonderen Geschichte. Und von zwei unzertrennliche Schwestern. Ein Roman den man nicht einfach zur Seite legen kann und das lange nachhallt. Mensch wie Madlaine Levy dürfen nicht vergessen werden.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr lesenswerter, wenn auch beklemmender Roman

    Madeleine Levy, die Enkelin von Alfred Dreyfus, hat sich dem Untergrund angeschlossen. Sie gehört den französisch-jüdischen Pfadfindern an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kinder jüdischer Eltern, die aus Deutschland geflüchtet sind, zu retten. Die Handlung spielt in den Jahren 1935 bis 1943. Gemeinsam mit anderen jüdischen Glaubensmitgliedern bringt Madeleine Flüchtlingskinder aus Paris hinaus. Es werden Papiere gefälscht und Fluchtrouten durch die Pyrenäen nach Spanien und durch die Alpen in die Schweiz gesichert. Doch die SS ist sehr bald der Untergrundbewegung auf der Spur und und Madeleine steht vor der Entscheidung: ihr Leben oder das der Kinder? Gloria Goldreich hat einen sehr aufwühlenden und auf Tatsachen basierenden Roman über diese mutige junge Frau geschrieben. Die verschiedenen Charaktere sind authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Die Handlung ist fesselnd und immer wieder lief mir Gänsehaut über den Rücken, so dass ich das Buch kurz zur Seite legen und durchatmen musste. Das eindrucksvolle Cover ist dem Inhalt des Buches wunderbar angepasst. Mein Fazit: Eine wundervoll geschriebene Geschichte voller Spannung, die das Grauen der Judenverfolgung in Frankreich sehr gut wiedergibt. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • J. Kaiser

    5/5

    28.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ist Faszinierend und stimmt Nachdenklich

    Klapptext: Erschüttert beobachten Madeleine Lévy und ihre Freunde, wie sich von Deutschland aus ein Schatten über Europa legt. Fazit: Beim Lesen wird man in die Jahre 1935 bis 1943 zurück versetzt. Wie die Zustände damals in Frankreich waren, wird eindrücklich geschildert. Beschrieben wird das Leben der Familie Levy. Herausgehoben wird das Leben von Madeleine einer jungen Jüdin. Sie merkt, dass man gegen das Leid der Kinder etwas unternehmen muss. Mit Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft beginnt sie Flüchtlinge aus Paris mit gefälschten Papieren aus Paris zu bringen. Die Lage in Paris wird indessen immer prekärer und gefährlicher. Das Lesen dieser Geschichte ist sehr authentisch und einfühlsam. Was die involvierten Personen leisten ist mutig und sehr gefährlich gewesen in dieser Zeit. Das Lesen ist spannend und faszinierend zugleich. Das Buch kann ich sehr empfehlen zu Lesen.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    4/5

    25.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    emotionaler Roman, der nachdenklich macht

    Madeleine Lèvy wohnt mit ihrer jüdischen Familie in Paris. Sie halten alle eng zusammen und sehen die Bedrohung, die durch die Ausbreitung der Nazis in Deutschland. Für sie, denen Nächstenliebe nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, heißt das, dass sie den aus Deutschland nach Frankreich flüchtenden Juden helfen. Madeleines Großvater mit dem sie eng verbunden war, so eng, dass es für die Verständigung oft keiner Worte bedurfte, gibt ihr auch nach seinem Tod noch Kraft und Zuversicht mit seinen Tagebüchern. Und die braucht sie auch, da sie selbst in den Fokus der Vichy-Polizei, die mit den SS-Schergen kollaborieren, gerät und in ständiger Gefahr selbst verhaftet zu werden lebt. Das Buch zeigt überzeugend, wie gefährlich dieser Kampf im Untergrund gewesen ist. Wie die Menschen versucht haben mit geringsten Mitteln für die Flüchtlingskinder ein wenig Normalität und Spaß am Leben zu vermitteln. Ich fand es schon sehr traurig wie wenig Madeleine selbst vom Leben vergönnt war. Eine Zukunft mit ihrem Claude Lehmann hat sie erst gesehen, wenn der Naziterror beendet ist. Das Wohl der anderen, der Kampf um deren Überleben steht für beide an erster Stelle. Ihr Motto „Das Leben ist sein Leid wert“. Für mich ein Satz, den ich noch lange in mir habe nachwirken lassen.

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