• Produktbild: Helga
Gebraucht - 45%

Helga Als es noch keine Worte dafür gab - Mein Weg vom Mann zur Frau

2
45% sparen

10,35 € 18,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2016

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/3,2 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004265449

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

spannend und rührend zugleich ("TagesSatz")
Humorvoll, lebensklug, ehrlich und zutiefst menschlich. ("NZZ am Sonntag")
Helga, Edith und Sabine Weigand wollen mit dieser Geschichte Transsexuellen Mut machen ("Bayerischer Rundfunk")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2016

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/3,2 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004265449

Herstelleradresse

FISCHER Krüger
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Sabine Weigand hat die…

Alais am 11.09.2017

Bewertungsnummer: 2710493

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sabine Weigand hat die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Helga F. aufgezeichnet: vom kleinen Hermann in Nazi-Deutschland, der das Gefühl hat, im falschen Körper geboren zu sein, über den liebenden Familienvater, der seiner Familie zuliebe immer wieder gegen seinen Drang, Frauenkleider zu tragen, ankämpft, bis hin zu einem mutigen Schritt, der alles verändern soll ... Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist der fränkische Dialekt, aber nur wenige Worte sind erklärungsbedürftig und diese werden in einem Glossar im hinteren Teil erläutert. Und schon nach kurzer Zeit mochte ich ihn nicht mehr missen, denn er verleiht dem Buch Authentizität - er gab mir das Gefühl, Helga direkt gegenüber zu sitzen und ihrer Geschichte zu lauschen. Dazu tragen natürlich auch die Fotos von Helga und ihren Lieben bei. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch lesen wollte, um Vorurteile, die mir bewusst waren, aber die ich beim Thema Transsexuelle nicht ganz unterdrücken konnte, abzubauen. Vorurteile entstehen leider manchmal schnell, wenn man keinen Kontakt hat und über zu wenig Kenntnisse verfügt - sie verschwinden aber in der Regel mindestens ebenso schnell, wenn man sich die Mühe macht, einen Menschen, gegen den sie sich richten, näher kennenzulernen. Nicht nur, dass nach der Lektüre meine sämtlichen Vorurteile verschwunden waren, ich fühle mich vor allem reich beschenkt, dank Sabine Weigands Buch diese ungewöhnliche, mutige und inspirierende Frau mit ihrem großen Herzen kennengelernt zu haben. Das Buch kennt aber noch eine zweite Heldin mit einem großen Herzen: Edith, die einen Menschen, den sie als Hermann kennenlernte, heiratete und ihm zwei Kinder schenkte - und die diesen Menschen so sehr liebte, dass sie ihn auf seinem Weg zur Frau liebevoll unterstützte. Es ist ein wunderbares Buch, das daran erinnert, was wirklich wichtig ist im Leben, ein Buch, das nachdenklich macht, ein Buch, das voller Hoffnung ist.

Sabine Weigand hat die…

Alais am 11.09.2017
Bewertungsnummer: 2710493
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sabine Weigand hat die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Helga F. aufgezeichnet: vom kleinen Hermann in Nazi-Deutschland, der das Gefühl hat, im falschen Körper geboren zu sein, über den liebenden Familienvater, der seiner Familie zuliebe immer wieder gegen seinen Drang, Frauenkleider zu tragen, ankämpft, bis hin zu einem mutigen Schritt, der alles verändern soll ... Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist der fränkische Dialekt, aber nur wenige Worte sind erklärungsbedürftig und diese werden in einem Glossar im hinteren Teil erläutert. Und schon nach kurzer Zeit mochte ich ihn nicht mehr missen, denn er verleiht dem Buch Authentizität - er gab mir das Gefühl, Helga direkt gegenüber zu sitzen und ihrer Geschichte zu lauschen. Dazu tragen natürlich auch die Fotos von Helga und ihren Lieben bei. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch lesen wollte, um Vorurteile, die mir bewusst waren, aber die ich beim Thema Transsexuelle nicht ganz unterdrücken konnte, abzubauen. Vorurteile entstehen leider manchmal schnell, wenn man keinen Kontakt hat und über zu wenig Kenntnisse verfügt - sie verschwinden aber in der Regel mindestens ebenso schnell, wenn man sich die Mühe macht, einen Menschen, gegen den sie sich richten, näher kennenzulernen. Nicht nur, dass nach der Lektüre meine sämtlichen Vorurteile verschwunden waren, ich fühle mich vor allem reich beschenkt, dank Sabine Weigands Buch diese ungewöhnliche, mutige und inspirierende Frau mit ihrem großen Herzen kennengelernt zu haben. Das Buch kennt aber noch eine zweite Heldin mit einem großen Herzen: Edith, die einen Menschen, den sie als Hermann kennenlernte, heiratete und ihm zwei Kinder schenkte - und die diesen Menschen so sehr liebte, dass sie ihn auf seinem Weg zur Frau liebevoll unterstützte. Es ist ein wunderbares Buch, das daran erinnert, was wirklich wichtig ist im Leben, ein Buch, das nachdenklich macht, ein Buch, das voller Hoffnung ist.

Uffff, das ist schon heftig!

peedee am 10.03.2017

Bewertungsnummer: 1005351

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hermann ist 1931 geboren und hat früh gespürt, dass etwas in ihm drin nicht stimmt, dass sein Geschlecht nicht zu ihm passt. Doch das kann ja nicht sein, so etwas gibt es nicht, meint er und versucht, ein „normales“ Leben als Ehemann und Vater zu führen. Nach einem Selbstmordversuch erfährt er 1969, dass in Casablanca eine Operation durchgeführt werden kann, die aus ihm endlich eine Frau macht. Nach der Operation beginnt das zweite Leben von nunmehr Helga. Die Autorin Sabine Weigand hat die Geschichte von Helga F. aufgeschrieben. Erster Eindruck: Auf dem Cover ein Foto der Helga in jüngeren Jahren und ein aktuelles Foto mit 85 Jahren. Im Buch hat es ein paar Schwarz-Weiss-Bilder von verschiedenen Stationen ihres Lebens. Nur schon der Einstieg in die Geschichte war heftig, denn da sieht man den kleinen, 5-jährigen Hermann vor dem Spiegel, als er sich mit einer Rasierklinge den Penis abschneiden will! Schluck… Schon als kleiner Junge war ihm dieses „Etwas“ zwischen den Beinen zuwider, es gehörte einfach nicht zu ihm. UFFFF… Die Kindheit und Jugend von Hermann und seinem Bruder Erwin war leider gar nicht schön, da sie bei sehr lieblosen Pflegeeltern aufwachsen, viel arbeiten und dabei noch hungern mussten. Als junger Mann heiratet er, wird Vater, hat im Berufsleben Erfolg. Nun ist alles gut, oder? Leider nein. Immer wieder quälen Hermann diese Gefühle in ihm und heimlich zieht er Frauenkleider an. Das Thema Transgender ist ja in den letzten Jahren etwas mehr publik geworden, so dass man immer wieder mal etwas in den Zeitschriften lesen oder in TV-Dokumentationen sehen konnte. Als Leserin kriege ich ja nur einen winzig kleinen Eindruck, wie es für die Betroffenen sein muss. Welche Verzweiflung ihr Leben begleitet, auch hier bei Helga. Es muss unvorstellbar grausam sein, wenn einer dieses Gefühl in sich trägt und dann nicht einmal mit jemandem darüber reden kann. Man darf nicht vergessen, dass es ja ganz andere Zeiten waren, als Helga geboren wurde und auch, als sie sich operieren liess. Und niemand weiss, wie viele Menschen sich tatsächlich das Leben nehmen, weil sie nicht damit klarkommen. Es ist auch eine unglaubliche Vorstellung, wie Hermanns damalige Frau Edith und seine Kinder damit umgegangen sind, als er sich ihnen offenbarte. Die Operation schien für Helga ja das Endziel all ihrer Träume und Erwartungen zu sein, aber es war danach nicht einfach alles Friede, Freude, Eierkuchen. In späteren Jahren hat sie sich gefragt, ob sie, wenn sie das Nachfolgende gewusst hätte, sich trotzdem hätte operieren lassen. Sie meint nein, muss aber dann doch zugestehen, dass sie diese Situation nicht überlebt hätte. Das Buch hat mich sehr berührt, ich habe zwar viel Verzweiflung und Schmerz gespürt, aber auch wiederum viel Mut, Dinge zu verändern. Und zum Glück gab es auch Liebe – das fand ich wirklich tröstlich. Ein wunderbares Buch – meinen herzlichen Dank an Helga F. für ihre Offenheit und an Sabine Weigand für das Aufzeichnen dieser Lebensgeschichte.

Uffff, das ist schon heftig!

peedee am 10.03.2017
Bewertungsnummer: 1005351
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hermann ist 1931 geboren und hat früh gespürt, dass etwas in ihm drin nicht stimmt, dass sein Geschlecht nicht zu ihm passt. Doch das kann ja nicht sein, so etwas gibt es nicht, meint er und versucht, ein „normales“ Leben als Ehemann und Vater zu führen. Nach einem Selbstmordversuch erfährt er 1969, dass in Casablanca eine Operation durchgeführt werden kann, die aus ihm endlich eine Frau macht. Nach der Operation beginnt das zweite Leben von nunmehr Helga. Die Autorin Sabine Weigand hat die Geschichte von Helga F. aufgeschrieben. Erster Eindruck: Auf dem Cover ein Foto der Helga in jüngeren Jahren und ein aktuelles Foto mit 85 Jahren. Im Buch hat es ein paar Schwarz-Weiss-Bilder von verschiedenen Stationen ihres Lebens. Nur schon der Einstieg in die Geschichte war heftig, denn da sieht man den kleinen, 5-jährigen Hermann vor dem Spiegel, als er sich mit einer Rasierklinge den Penis abschneiden will! Schluck… Schon als kleiner Junge war ihm dieses „Etwas“ zwischen den Beinen zuwider, es gehörte einfach nicht zu ihm. UFFFF… Die Kindheit und Jugend von Hermann und seinem Bruder Erwin war leider gar nicht schön, da sie bei sehr lieblosen Pflegeeltern aufwachsen, viel arbeiten und dabei noch hungern mussten. Als junger Mann heiratet er, wird Vater, hat im Berufsleben Erfolg. Nun ist alles gut, oder? Leider nein. Immer wieder quälen Hermann diese Gefühle in ihm und heimlich zieht er Frauenkleider an. Das Thema Transgender ist ja in den letzten Jahren etwas mehr publik geworden, so dass man immer wieder mal etwas in den Zeitschriften lesen oder in TV-Dokumentationen sehen konnte. Als Leserin kriege ich ja nur einen winzig kleinen Eindruck, wie es für die Betroffenen sein muss. Welche Verzweiflung ihr Leben begleitet, auch hier bei Helga. Es muss unvorstellbar grausam sein, wenn einer dieses Gefühl in sich trägt und dann nicht einmal mit jemandem darüber reden kann. Man darf nicht vergessen, dass es ja ganz andere Zeiten waren, als Helga geboren wurde und auch, als sie sich operieren liess. Und niemand weiss, wie viele Menschen sich tatsächlich das Leben nehmen, weil sie nicht damit klarkommen. Es ist auch eine unglaubliche Vorstellung, wie Hermanns damalige Frau Edith und seine Kinder damit umgegangen sind, als er sich ihnen offenbarte. Die Operation schien für Helga ja das Endziel all ihrer Träume und Erwartungen zu sein, aber es war danach nicht einfach alles Friede, Freude, Eierkuchen. In späteren Jahren hat sie sich gefragt, ob sie, wenn sie das Nachfolgende gewusst hätte, sich trotzdem hätte operieren lassen. Sie meint nein, muss aber dann doch zugestehen, dass sie diese Situation nicht überlebt hätte. Das Buch hat mich sehr berührt, ich habe zwar viel Verzweiflung und Schmerz gespürt, aber auch wiederum viel Mut, Dinge zu verändern. Und zum Glück gab es auch Liebe – das fand ich wirklich tröstlich. Ein wunderbares Buch – meinen herzlichen Dank an Helga F. für ihre Offenheit und an Sabine Weigand für das Aufzeichnen dieser Lebensgeschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

Helga

von Sabine Weigand

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Helga