Produktbild: Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit
Band 2 Neu

Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit Die Elektrifizierung der Hofburg — Ein Roman am Hof von Kaiserin Sisi

10

14,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/2,8 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8100-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/2,8 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8100-0

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

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  • AmberStClair

    aus Dorsten

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit

    Meine Meinung: Die Lieselliesel geht mir einfach nicht aus meinem Kopf. Ein patentes Frauenzimmer, die pfiffig und mutig ist. Mit dem Hoffotografen Viktor Angerer ermittelt sie eine verzwickten Kriminalfall. Dieser spannende historische Krimi war einfach hervorragend. Der flüssige Schreibstil unterstrich das ganze noch so das man leicht und locker das Buch lesen konnte. Die Charaktere kamen gut herüber und man konnte sie sich gut vorstellen. Auch Kaiserin Sissi wurde hier gut dargestellt und man lernte die rebellische, melancholische und exzentrischen Frau ein wenig kennen. Ein vielfälltige und abwechslungsreiche Geschichte mit existierende Personen und sowie frei erfundene Handlungen und Personen. Diese Mischung war ein gutes Gesamtbild und fügte sich gut miteinander zusammen. Sympathische Hauptpersonen und beeindruckende Momente die den Leser fesselten. Eine klare Leseempfehlung!

  • clematis

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unter Strom

    Erst zerstört ein Flammenmeer das Wiener Ringtheater und damit auch hunderte Menschenleben, dann stirbt eine Tänzerin. Kurz darauf erteilt Kaiserin Sisi ihrer Kammerdienerin Liesel und dem Hoffotografen Angerer eigennützige Aufträge, um im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Während der hawaiianische König David Kalākaua und seine Schwester Lili auf ihrer Weltreise Wien besuchen, geht es also turbulent zu, alles steht förmlich unter Strom. Kann es sein, dass es hier Zusammenhänge gibt, welche nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind? Auch der zweite Band rund um Liesel und Angerer führt uns ins kaiserliche Wien in den 1880er-Jahren, wo gerade ein Streit darüber entbrennt, ob man an den bewährten Gaslampen festhalten oder doch Edisons neuartige Glühbirnen installieren solle. Selbstverständlich stehen Kaiser Franz Joseph und Sisi – wieder einmal – auf unterschiedlichen Seiten, wenn das Wort Strom fällt. Mit vielen Details zum Thema Elektrizität, zu hawaiianischen Traditionen und natürlich zu den unterschiedlichsten Gefolgsleuten am Wiener Hofe unterhält uns Schriftsteller Tom Sacher in diesem Krimi, denn Leichen gibt es ebenfalls. Eine Prise Humor darf nicht fehlen, genauso wie tierische Verstärkung, diesmal in Form eines Elefanten, um welchen sich Lieserl mit ihrer Erfahrung als einstige Ziegenhirtin und naturgegebenem Menschenverstand kümmern muss. Obwohl sie nie lesen und schreiben gelernt hat, kombiniert sie blitzschnell, nur der gewitzten Kaiserin hinkt sie gedanklich immer einen Schritt hinterher. Dennoch gelingt die Lösung nach einiger Aufregung und wir statten noch kurz einen Gegenbesuch in Hawaii ab. Auf bemerkenswerte Weise lässt Sacher reale Ereignisse nahtlos in seine fiktive Geschichte einfließen, erzählt viel Interessantes ohne belehrend zu wirken. Historisch verbürgte Personen erleben spannende Auftritte im Geschehen und geben dem Ganzen dadurch seine spürbare Lebendigkeit. Was bleibt am Ende? Ein genialer Kriminalroman, entstanden aus genauer Recherche und blühender Phantasie, welcher uns Leser für einige Stunden eintauchen lässt in die funkensprühende Zeit von Kaiserin Sisi. Lesenswert!

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit

    Ich liebe historische Romane, die echte Ereignisse mit einer spannenden Krimihandlung verbinden – und genau das ist diesem Buch hervorragend gelungen. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in das Wien der Belle Époque eingetaucht. Die prachtvolle Kulisse steht dabei in faszinierendem Kontrast zu den dunklen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen. Besonders gut gefallen hat mir, wie historische Persönlichkeiten und fiktive Figuren miteinander verwoben werden. Die Ermittlungen von Liesel und Viktor sind klug aufgebaut und führen durch die unterschiedlichsten Facetten des damaligen Wiens – von glanzvollen Salons bis hinter die Mauern des Kaiserhofs. Dabei bleibt die Spannung durchgehend hoch, weil sich immer neue Fragen und Verdächtige ergeben. Auch Lolo von Trotta ist eine unglaublich interessante Figur. Ihr Schicksal hat mich berührt, und ich wollte unbedingt erfahren, welche Rolle sie tatsächlich in den rätselhaften Ereignissen spielt. Die Mischung aus historischen Details, Geheimnissen, Intrigen und einer Prise Gesellschaftskritik macht den Roman zu etwas Besonderem. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und schafft es, die Atmosphäre der Zeit lebendig werden zu lassen, ohne den Lesefluss zu bremsen. Das Ende hat mich überrascht und rundet die Geschichte überzeugend ab. Ein atmosphärischer historischer Spannungsroman mit viel Liebe zum Detail, starken Figuren und einer fesselnden Handlung. Für mich ein echtes Lesehighlight und eine klare Empfehlung für alle, die Geschichte und Spannung gleichermaßen mögen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Liesel will es wissen

    „…Täuschte er sich oder lag da neben dem gewohnten Qualm noch ein anderer Gestank in der Luft, der von draußen durch das Fenster dran?…“ Ganghofer täuschte sich nicht. Wir schreiben den 18. Dezember 1881 und in Wien brennt gerade das Burgtheater ab. Ganghofer gelingt es, Lolo, eine böhmische Baronesse, zu retten. Doch der Brand hat bei ihr Spuren hinterlassen. Der Autor hat einen spannenden und humorvollen historischen Krimi geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er lässt sich leicht lesen und bindet geschickt den Wiener Dialekt mit ein. Im Mittelpunkt stehen Liesel, die Kammerzofe der Kaiserin, und Viktor Angerer, der Hoffotograf. Die Fäden allerdings zieht Sisi, die Kaiserin von Österreich. Nach dem Prolog wechselt die Geschichte nach Brünn ins Jahr 1883. Das dortige Theater wurde gerade mit elektrischem Licht bestückt. Zu Gast ist Lili, eine Prinzessin aus Hawaii. Bei einem Tanz läuft Wasser über die Bühne, dann kommt es zur Explosion. Unter den Tänzerin war auch Liesel. Sie wollte Sisi mit ihrer Teilnahme am Tanz eine Freude machen, doch das ging nach hinten los. Gräfin Tolna ist erweist sich als Anklägerin. „…Was fällt der Lieselliesel nur ein? Was für eine ordinäre Person sie nur ist!…“ Der Autor hat gekonnt historische Fakten in die Geschichte eingebunden. Das betrifft unter anderem das Verhalten der Kaiserin. Auch andere wichtige Personen des Herrscherhauses bekommen ihren Auftritt. Nicht zuletzt wird der Besuch des Königs von Hawaii in Wien thematisiert. Dann aber wird eine Begleiterin der Prinzessin tot aufgefunden. Liesel will ermitteln, wird aber mit Angerer nach Prag geschickt. Dort kommt es zu rasanten Handlungsabläufen. Die Stadt wird sehr gut beschrieben. Gleichzeitig wird Liesel bei einem Besuch erklärt, wie Elektrizität funktioniert. Das geschieht allgemeinverständlich und nachvollziehbar. Erste Geräte werden vorgeführt. Natürlich gibt es weitere Informationen zum Tod der Hawaiianerin. Doch vieles bleibt noch offen. Kann es sein, dass die Prinzessin selbst in Gefahr ist? Und warum spielt immer wieder die Elektrizität eine Rolle, wenn es zu Unfällen kommt? Spannend finde ich die Person des David Einstein, der gern von seinem vierjährigen Neffen Albert spricht. Zurück in Wien wartet der große Hofball. Auch er wird erstmalig unter elektrischen Licht stattfinden. Gibt es eine Möglichkeit, die Prinzessin vor eine Anschlag zu schützen? Es gibt viele humorvolle Szenen. In den meisten ist Liesel vertreten. Die junge Frau weiß, was sie will. In ihrer harten Kindheit hat sie gelernt, sich durchzusetzen. Das kommt ihr nun zugute. Obwohl sie sehr spärliche Bildung genossen hat, zeigt sie sich gegenüber Neuem aufgeschlossen und wissbegierig. Es ist ihr zu verdanken, dass am Ende alles gut ausgeht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine gekonnte Mischung aus Fakten und Fiktion.

  • Jürg K.

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eleganter Krimi, der die Belle Époque zeigt

    Dieses Buch wirkt wie ein Blick in ein Wien, das gleichzeitig glitzert und brennt. Mich fasziniert, wie der Roman die Belle Époque nicht verklärt, sondern als Epoche zeigt, in der Fortschritt und Fassade untrennbar miteinander ringen. Der Brand des Ringtheaters ist dafür ein brutaler Auftakt. Ein Moment, in dem die Stadt ihre eigene Verletzlichkeit erkennt und Lolo von Trotta gleich mit. Lolo berührt mich besonders. Eine Frau, die schon vor dem Feuer verbrannt wurde durch Gerüchte, Moralvorstellungen, die nie für alle gleich gelten, und eine Gesellschaft, die Skandale liebt, aber keine zweite Chance. Ihr Sturz macht sie nicht klein, sondern klarer. Sie wird zur Projektionsfläche für alles, was Wien lieber verdrängt. Dass Sisi im Hintergrund die Fäden zieht, verleiht der Geschichte eine feine Spannung. Nicht als entrückte Kaiserin, sondern als Frau, die die Schatten des Hofes besser kennt als jeder Beamte. Liesel und Viktor Angerer sind ihre Augen und Ohren. Der Roman zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Glanz und Abgrund ist. Hinter Salons voller Licht liegen dunkle Räume, in denen Macht, Eitelkeit und alte Verletzungen regieren. Ein atmosphärischer, eleganter Krimi, der die Belle Époque nicht nur zeigt, sondern fühlbar macht mit all ihren Funken, die eine neue Zeit ankündigen.

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