Die Basler Malerin Emilie Linder (1797-1867) Unbeugsam und weiblich im Dienst christlicher Kunst — Leben und Legate
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
12.10.2026
Abbildungen
129 farbige Abbildungen
Verlag
Schwabe Verlag BaselSeitenzahl
336
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7965-5605-0
Mit etwa 16 Jahren entschied sich die wohlhabende Basler Kaufmannstochter Emilie Linder (1797-1867), als ehelose Historienmalerin ihren protestantischen Glauben zu bezeugen. Ihre Ausbildung zur Malerin führte sie nach München, wo sie im Umfeld von Peter Cornelius bald Kontakte zu Wissenschaftlern, Philosophen, Künstlern und Theologen knüpfte. Ihr Haus wurde zu einem Ort geistigen und künstlerischen Austauschs. 1833 begegnete sie Clemens Brentano, der sich in sie verliebte und dem sie eine Freundin wurde. Nach seinem Tod konvertierte sie 1843 zum Katholizismus, unbeirrbar sowohl im eigenen, religiös geprägten Schaffen als auch in der Förderung von Malern und Malerinnen.
Emilie Linders Leben eröffnet einen faszinierenden Einblick, wie es ihr als Malerin und Mäzenin gelang, den männlich dominierten, religiösen Kunstbetrieb ihrer Zeit mitzugestalten.
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