Produktbild: Aiwanger - Du Trottel heast

Aiwanger - Du Trottel heast

9

15,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Wolfstein

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,7 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95452-800-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Verlag

Wolfstein

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,7 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95452-800-4

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  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rachefeldzug gegen Kommissar Aiwanger

    „Kommissar Aiwanger – Dui Trottel, heast!“ von Martin Ehrensberger ist der zweite Band der Labertal-Krimireihe. Das Cover mit dem Tarotkarten-Häuschen ist im selben Stil gehalten wie Band 1, verrät aber nicht auf den ersten Blick etwas über den Inhalt des 2026 erschienenen Buches. Selbst der Klappentext lässt bei weitem nicht erahnen, was da auf KHK Hubert Aiwanger und seine Kollegin Frida Karlsson-Konrad an Ungeheuerlichkeiten zukommt. Die Handlung spielt zum Jahreswechsel 2024. Durch die Datumsangaben findet man sich bei den Perspektivenwechsel und Rückblenden gut zurecht. Die Dialoge sind humorvoll, generell liest sich der Krimi locker und flott, auch Lokalkolorit, wie Dialekt und Dorfleben, wird gut vermittelt. Allerdings ist Martin Ehrensbergers zweiter Streich kein reiner Wohlfühlkrimi, dafür sind die gruseligen Details der grausam ermordeten Opfer zu schaurig. Für die Ermittler beginnt es äußerst makaber mit einem abgetrennten Kopf und rätselhaften an Aiwanger persönlich gerichtete Botschaften. Für mich als Fan der österreichischen Musikgruppe EAV war es besonders faszinierend, dass Textzeilen aus deren Songs für diese Mitteilungen an den Kommissar verwendet werden. Während Aiwanger sich den Kopf darüber zerbricht, wer sich an ihm rächen will, was er sich in der Vergangenheit zuschulden kommen ließ, hat die Leserschaft einen maßgeblichen Wissensvorsprung. Denn zwischen den Geschehnissen in der Gegenwart sind immer wieder Tagebuchseiten eingeschoben, aus denen das Rachemotiv erkennbar ist. Erst gegen Ende hatte ich eine Vermutung, wurde aber im Laufe eines dramatischen Finales von der Auflösung doch noch sehr überrascht – nicht nur von der Person des Täters … Einerseits gestaltet das Rätselhafte die Handlung so ungemein spannend, andererseits fasziniert der Detailreichtum der Taten. Der Autor hat sich nicht nur intensiv mit mittelalterlichen Foltermethoden sowie mit der Symbolik von Tarotkarten befasst, sondern auch aus dem reichen Liederschatz der EAV stets passende Textpassagen herausgepickt. Verständlich, dass Aiwanger und Frida lange im Dunkeln tappen, lange die Zusammenhänge nicht verstehen. Die Spuren sind anfangs extrem mager. Es bleibt nicht bei einem abgetrennten Kopf, das nächste Opfer erschüttert Aiwanger zutiefst. Als Gegenstück zu den Gräueltaten des Mörders berührte mich der Zusammenhalt des Freundeskreises rund um Aiwanger. Es sind wahre Freunde, die füreinander da sind. Auch die Beziehung zwischen dem alten Kommissar und seiner jungen Kollegin Frida wird immer vertrauter und herzlicher. Es wird interessant, wie es dienstlich weitergeht. Denn Aiwanger liebäugelt mit der Pensionierung und Frida erwartet Nachwuchs. Der Krimi erhielt dadurch, dass Aiwanger persönlich bzw. eine Episode aus seiner Vergangenheit Ursache für die Mordserie darstellt, eine besondere Note. Es war so packend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Nichtsdestotrotz würde ich dafür plädieren, dass die Fortsetzungen weniger Grausamkeiten bieten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 5 Sternen, allerdings auch den Hinweis für Zartbesaitete, dass viel Grausames darin vorkommt.

  • Susanne Meyer

    aus Brockhöfe

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hubert in Gefahr

    „Kommissar Aiwanger – Du Trottel, heast!“ ist der zweite Teil rund um Hubert Aiwanger von Martin Ehrensberger. Den ersten Band kenne ich zwar noch nicht, aber das war überhaupt kein Problem, denn man findet sich auch ohne Vorkenntnisse schnell in der Geschichte zurecht. Der Autor hat hier die perfekte Mischung aus Spannung und Humor gefunden – genau das liebe ich an Regiokrimis. Mit Hubert Aiwanger hat er einen herrlich knurrigen Ermittler erschaffen, den man trotz seiner Art einfach mögen muss. Schon der Prolog, der im Februar 1983 spielt, macht sofort neugierig. Eine verzweifelte junge Frau, verlassen und schwanger, steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Will sie ihrem Leben ein Ende setzen? Knapp vierzig Jahre später, am 26. Dezember 2024, treffen sich Bürgermeister Karl, Pfarrer Nepomuk, Arzt Franz und Hubert wie gewohnt zum Stammtisch. Die langjährigen Freunde genießen ihre gemeinsame Zeit in der Gaststube, bis plötzlich Huberts Kollegin Frida Karlsson-Konrad hereinstürmt. Sie berichtet von einem mysteriösen Fund und nimmt Hubert sofort mit zum Tatort. In der Stockmühle an der Schwarzen Laber wurde ein abgetrennter Kopf gefunden – versehen mit einer persönlichen Botschaft an Hubert. Schnell wird klar: Jemand hat es ganz gezielt auf ihn abgesehen. Als kurz darauf auch noch seine langjährige Freundin ermordet aufgefunden wird, erkennt Hubert endgültig, wie ernst die Lage ist. Eine spannende Jagd nach dem Täter beginnt, denn dieser Fall wird für Hubert plötzlich sehr persönlich. Dieser Krimi hat mir richtig gut gefallen. Besonders die Tagebucheinträge aus den 80er-Jahren haben den Spannungsbogen für mich noch zusätzlich verstärkt. Ich werde definitiv noch mehr von Kommissar Aiwanger lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Abrechnung

    Hier kommt nun der zweite Band um Kommissar Hubert Aiwanger und seiner norddeutschen Kollegin FKK, sprich Frida Karlson-Konrad und der ist nichts für schwache Nerven. Diesmal wird es nämlich persönlich für Aiwanger. Der Mörder richtet seine Botschaft direkt an den Kommissar. Aber noch sitzt Hubert gemütlich mit seinen Spezln Gatzmeier, Waldmann und Kaiser im Wirtshaus zum Weihnachtsumtrunk, als ihn ein brisanter Anruf erreicht: Ein grausiger Fund in der Stockmühle am Schwarzen Laber. Ein abgetrennter Kopf, dekoriert wie eine Brotzeit. In der Mundhöhle des Toten findet sich ein Zettel auf dem steht: ‚Du Trottel, heast! Das ist erst der Anfang. Dein Spiel beginnt jetzt!‘ Alles deutet daraufhin, dass der Täter aus der Mittelalterszene kommt, oder sich wenigsten in dieser Szene auskennen muss. Aiwanger nimmt dieser Fall extrem stark mit. Er zermartert sich das Hirn, wo und wann er sich beruflich oder privat einen tödlichen Feind gemacht haben könnte, kommt jedoch zu keinem Ergebnis. Der Fall wirft immer mehr Fragen auf. Welche Bedeutung haben eigentlich die Texte der österreichische Musikgruppe EAV für den Täter und in wie fern sollen sie Hinweise setzen? Und dann geschieht der zweite Mord. Ehrensberger schreibt auch diesmal klar und temporeich. Die regionale Färbung kommt gut durch. Die Figuren sind lebensecht beschrieben. Man hat sie deutlich vor Augen. Herrlich auch die ausgefallenen Nachnamen: Gatzmeister, Hundsdorfer, Unverdorben, Hopfendobler, Igelhaut und die Brüder Bratfisch. Originell auch die Dialoge. Aber leider habe ich den Humor vermisst, bzw. er wurde mir durch die grausige Handlung im Keim erstickt. Ich hätte gerne mal auch herzhaft gelacht. Insgesamt ist dieser Krimi ziemlich düster. Ich hatte zeitweise regelrecht Herzklopfen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Weniger zartbesaitete Gemüter kommen damit prima klar. Für den nächsten Teil wünsche ich mir jedenfalls wieder mehr Leichtigkeit und einige herzhafte Lacher. Trotzdem von mir die volle Punktzahl.

  • Elke21

    aus Neuburg

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aiwangers persönlichster Fall

    Als Kommissar Aiwangers Kollegin ihn vom Stammtisch abholt, ahnt er schon, dass es mit seiner Ruhe vorbei ist. Doch, dass es so schlimm wird, das konnte selbst er nicht vorausahnen. Seine Kollegin fährt mit ihm zu einer alten Mühle, dem Tatort bzw. dem Auffindort eines abgetrennten Kopfes. Dies ist schon makaber genug, doch es kommt noch härter, denn der Mörder hat eine persönliche Botschaft für Aiwanger hinterlassen. Fieberhaft versuchen Aiwanger und seine Kollegin Frida dem Täter vor seiner nächsten Tat auf die Spur zu kommen. Dies ist bereits der zweite Fall für dieses außergewöhnliche Ermittlerteam - jeder Fall kann unabhängig voneinander gelesen werden. Das Cover mit dem blauen Farbschnitt ist schon ein echter Hingucker und wer bayerische Krimis mit echtem bayerischen Humor mag, der ist hier besten aufgehoben. Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und zieht sich wie eine roter Faden durch das Buch. Kann den Krimi wärmstens empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Labertal Krimi

    Du Trottel, heast! ist Band 2 der bayrischen Krimiserie um Kriminalhauptkommissar Hubert Aiwanger. Wie in Band 1 begleiten wir den schrulligen Kommissar, dieses mal bei einem neuen Fall. Ein abgetrennter Kopf in einer alten Mühle, mit einer persönlichen Botschaft an Aiwanger, macht es dieses Mal zu einer persönlichen Angelegenheit. Er fragt sich, wer will mir an Leder. Der Täter muss ihn, und seine Vergangenheit sehr gut kennen. Und alle Hinweise sind in Zusammenhang mit Lieder der österreichischen Band EAV. Bayern ist nicht gleich Bayern. Wir befinden uns in der Region um Regensburg, also in der Oberpfalz. Trotz den brutalen Morde, und der damit verbundenen Spannung, kann sich der Leser wieder auf den schwarzen Humor von Aiwanger freuen. Dieses Mal sind es der Pfarrer, der Bürgermeister und der Pathologe, die das sympathische bayrischen Lebensgefühl rüberbringen. FKK = Frida Karlsson-Konrad, die Kollegin von Hubert ist wieder mit dabei, und der Kommissar lässt sich trotz alledem, seine bayrische Spezialitäten nicht vermiesen. Band 2 hat mir sogar noch besser gefallen. Die Spannung und die Lebensgeschichte Aiwangers, und das überraschende Ende machen das Buch zu einem Lesevergnügen, das ich sehr empfehlen kann.

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