Kann eine Schöpfung ohne Schöpfungsakt existieren? Der Konflikt zwischen al-Farabi, Avicenna und al-Ghazali im arabisch-islamischen Raum
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.04.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-01581-0
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann eine Schöpfung ohne Schöpfungsakt existieren? Die Arbeit geht der Frage nach der Vereinbarkeit zwischen Philosophie und Religion am Beispiel des Konflikts zwischen al-Farabi, Avicenna und al-Ghazali im arabisch-islamischen Raum nach. Rund um Bagdad, das damals die Metropole der Wissenschaften und Denker war, entwickelte sich so eine Gruppe an Gelehrten, die sich die altgriechischen Texte zunutze machten, sie studierten und daraus ihre eigenen Schlüsse zogen und weiterentwickelten. Zwei dieser Gelehrten, um die es in dieser Arbeit geht, waren al- Farabi und Avicenna. Al-Farabi entwickelte im Laufe seines wissenschaftlichen Lebens verschiedene philosophische Theorien. Die wohl bekannteste von ihnen ist sein Modell des Kosmos. Dieses Modell griff Avicenna ein paar Jahrzehnte nach al- Farabis Tod auf und ergänzte es an einigen Stellen nach seinen Ansichten. Das Modell beschreibt den Kosmos als stufenartiges Konstrukt, dessen ganze Existenz aus dem sog. ersten Prinzip entstand. Eines der Argumente von al-Farabi und Avicenna bestand darin, dass sie behaupteten, die Welt würde ewig existieren. Sie wurde, ihrer Ansicht nach, also nie geschaffen. Diese Behauptung rief natürlich die Religion inkl. ihrer Verfechter auf den Plan. Einer von ihnen war Abu Hamid al-Ghazali, der sein wissenschaftliches Leben irgendwo zwischen Religion und Philosophie verbrachte. Diese Behauptungen konnte er aber nicht akzeptieren und kritisierte Teile des Kosmosmodells nach al-Farabi und Avicenna. Diesen Konflikt werde ich in dieser Arbeit vorstellen. Ich beginne mit der Darlegung des Modells nach al-Farabi und erkläre im Anschluss, an welchen Stellen Avicenna Verbesserungsbedarf sah. Daraufhin stelle ich die Kritik al-Ghazalis vor und widme mich der Frage, was primär Avicenna zu den Vorwürfen der Theologen sagte und wie er durchaus eine Möglichkeit sah, sein Modell mit einem Gott zu vereinbaren.
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