Produktbild: Fulvia
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Fulvia Die Frau, die im alten Rom alle Regeln brach | Historische Richtigstellung eines über Jahrtausende verzerrten Bildes über eine der mächtigsten Römerinnen im 1. Jahrhundert v. Chr.

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23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

27411

Erscheinungsdatum

03.07.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

44446 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Kotte

Sprache

Deutsch

EAN

9783492615075

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eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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Erscheinungsdatum

03.07.2026

Verlag

Piper ebooks

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304 (Printausgabe)

Dateigröße

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1. Auflage

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Claudia Kotte

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Deutsch

EAN

9783492615075

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine interessante Frau aus dem antiken Rom

    Fulvia ist eine zu Unrecht wenig bekannte beziehungsweise nahezu vergessene Frau aus dem antiken Rom. Sie war eine Zeitgenossin Gaius Julius Caesars, in dritter Ehe mit Marcus Antonius verheiratet und hatte nicht wenig Einfluss auf die Weltgeschichte, sie mischte sich ein, hatte eine eigene Meinung und Agenda und das war nicht allen Römern recht. Nicht nur Cicero verunglimpfte sie in seinen Schriften. Mir ist Fulvia in letzter Zeit mehrmals zumindest namentlich in Romanen begegnet, und so habe ich sofort zugegriffen, als ich diese Biografie sah, in bin sehr froh, dass ich das tat, denn hier begegnete ich einer etwas anderen Fulvia als bisher, nämlich einer Frau, die ich mögen könnte, die ich vielleicht gerne kennengelernt hätte. Nicht jede ihrer Handlungen kann ich gutheißen, man muss sie aber immer im Kontext ihrer Zeit und ihrem Umfeld sehen. Leider gibt es wenige schriftliche Zeugnisse über Fulvia, und viele davon sind, wie die Ciceros, wenig schmeichelhaft, aber Cicero war auch befangen, selbst ein Zeitgenosse Fulvias, und stand mit ihr nicht gerade auf gutem Fuß. Interessant in diesem Zusammenhang ist das Cover, das einen Ausschnitt aus einem Gemälde von Pawel Swedomski zeigt, in dem Fulvia mit triumphierendem Gesichtsausdruck Ciceros abgetrennten Kopf mit Haarnadeln traktiert, etwas, was ihr offenbar tatsächlich nachgesagt wurde. Die Autorin hat daher auch Zeugnisse über andere Frauen herangezogen, die in einer ähnlichen Situation waren wie Fulvia, sie schreibt auch darüber, wie Frauen aus den gehobenen Kreisen generell im damaligen Rom lebten. Ich finde das nachvollziehbar, und so konnte ich mir auch ein allgemeines Bild des damaligen Lebens machen. Man erfährt natürlich auch den geschichtlichen Hintergrund, vor dem sich Fulvias Leben abspielte, in dem ihre Familie nicht nur ihren Platz hatte, sondern auch mitmischte. So waren zum Beispiel alle ihre Ehemänner Volkstribune. Jane Draycott macht nach Fulvias Tod nicht Halt, wir erfahren auch, wie es mit ihrer Familie, aber auch mit Rom, danach weiterging, sie spekuliert sogar ein bisschen, wie es hätte sein können, hätte Fulvia länger gelebt. Es gibt einen umfangreichen Bonusteil, zunächst eine Vorbemerkung zu römischen Namen, die man nicht überblättern sollte, und einen Stammbaum, im Text finden sich unzählige Fußnoten, die die gute Recherche belegen, außerdem gibt es Karten, eine Zeittafel, ein Stichwortverzeichnis, Bilder, Quellen und eine Bibliographie. Mir hat dieser Ausflug ins antike Rom und in Fulvias Leben sehr gut gefallen, mir wurde das Leben römischer Frauen der gehobenen Gesellschaft jener Zeit nahe gebracht, ich habe das eine oder andere dazugelernt und am Ende große Lust, noch ein bisschen im antiken Rom zu bleiben, so dass ich zeitnah andere Werke lesen möchte, die sich mit jener Zeit beschäftigen, egal ob Roman oder Sachbuch. Dieses Sachbuch jedenfalls kann ich unbedingt weiterempfehlen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    03.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus wenig Fakten viel gemacht

    Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin aus wenigen historischen Fakten ein umfassendes Bild von Fulvia und ihren Lebensumständen gemacht hat. Anhand allgemeiner Informationen über das Leben von Frauen zur damaligen Zeit wird das Leben von Fulvia in bestimmten Situationen rekonstruiert hat. Auf diese Weise wird Fulvias Lebensgeschichte individuell geschildert, aber Leerstellen durch allgemeine Informationen gefüllt. Die Autorin geht sehr transparent mit den vorhandenen Quellen um und erklärt ihre Schlussfolgerungen auf der Basis des vorhandenen Wissensstands. Die Struktur im Buch ist gelungen und durch die großen sozialen Kreise um Fulvias Familie und die ihrer Ehemänner bekommt man ein sehr gutes Bild von der Römischen Gesellschaft im 1. Jahrhundert vor Christus. Interessant fand ich auch, dass über Fulvias Tod hinaus auch die Lebenswege ihrer Kinder geschildert wurden. Sehr gut haben mir die Erklärungen zur Römischen Namensstruktur gefallen, da sie hilfreich waren, um die vielen ähnlich klingenden Namen auseinander zu halten. Durch die ausführlichen Zugaben wie einem Stammbaum, verschiedene Bilder und Karten kann man auch visuell in die Zeit eintauchen. Eine Zeittafel, die Bewertung antiker Quellen und ein ausführliches Quellenverzeichnis runden das Buch ab. Besser kann man es nicht machen.

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