Produktbild: Tschikago
Neu

Tschikago Roman | »Was immer Alexandra Stahl schreibend unter die Lupe nimmt, entfaltet eine eigentümliche Schönheit. Ihr Ton verwandelt alles in trostreiche, sehr lustige Sätze.« (Katja Oskamp)

70

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7003

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3251 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843738736

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

7003

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3251 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843738736

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB)

    Die Älteren, die Alten

    Alexandra Stahl vermittelt den Lesern in kurzen Texten, tagebucheintragsmäßig, das Leben ihrer Großeltern. Kleine Anekdoten, gern im Dialekt wiedergegeben, lassen sie lebendig werden. Liebevolles, teils wehmütiges Gedenken. Im zweiten Teil gibt die Autorin Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit in einem Seniorenheim. Gedankensplitter der Bewohner werden notiert, zeigen die vielfältigen Erinnerungen, Eindrücke und Charaktere. Alles achtsam notiert. Auch wenn die Frauen mitunter aneinander vorbeireden. Manche werden genauer beschrieben, gut vorstellbar gezeigt. Ebenso hört man Originalsprech der Pfleger. Diesmal berlinerisch. Die Themen sind breit gestreut, Erinnerungen berühren viele Bereiche. Smalltalk, tiefschürfend eher weniger. Gelebtes Leben eben. Alexandra Stahl bietet Gedächtnistraining mit Wissensquiz oder biografischen Angaben. Und viel mehr, sie lässt erzählen. Könnten Gespräche in der Bahn, im Café oder im Strickzirkel sein. Manches wiederholt sich. Von der Autorin authentisch, lebendig gewertet, gut geschrieben. Und auf jeden Fall: toll, dass sie mit ihren Besuchen Abwechslung und Anregung bietet. Dann eigene Erinnerungen. Alexandra Stahl schreibt die die Älteren und Alten nicht ab, hört zu und kümmert sich. Anregend zu lesen.

  • seffe64

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Alecxandra Stahl hat mit„Tschikago“ ein ruhiges und gleichzeitig sehr berührendes Buch vorgelegt, das mich vor allem durch seine besondere Art zu erzählen überzeugt hat. Der Schreibstil passt hervorragend und rundet alles ab. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen der Erzählerin an ihre Großeltern, deren Alltag mit ihren kleinen Eigenheiten und vor allem auch ihren kleinen, netten Streitereien sehr lebendig beschrieben werden. Besonders der Großvater bleibt im Gedächtnis, der immer sagt: „Frangfodd is schlimmer als Tschikago“ und damit dem Buch auch seinen besonderen Titel gibt. Als er stirbt, verändert sich für die Erzählerin einiges, und durch ihre Arbeit in einem Berliner Seniorenheim lernt sie viele ältere Menschen mit ihren eigenen Geschichten kennen. Besonders gefällt mir, dass Alexandra Stahl nicht nur über das Älterwerden und den Tod schreibt, sondern auch über Erinnerungen, Nähe und die kleinen Dinge, die im Leben wichtig bleiben.

  • Phoebe Caulfield

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zartes leises Buch

    Im Ersten Teil des Buches erzählt Alexandra Stahl in Versatzstücken und nicht immer chronologisch von ihren eigenen Großeltern. Von Familienanekdoten und Eigenheiten der Großeltern wird in einem leichten und charmanten Ton berichtet. Im zweiten Teil des Buches widmet sich die Autorin verschiedenen und ganz unterschiedlichen Bewohnern eines Berliner Pflegeheims. Hier engagiert sie sich im Verlauf von zehn Jahren wöchentlich mit eine Aktivitätengruppe, in welcher sie die Senioren etwas genauer kennenlernt. Sie beschreibt kleine Einblicke in deren Alltag und ihr Leben. Auch diese Beschreibungen folgend keiner stringenten Logik. Auch wenn die Autorin beschreibt, wie und warum sie sich für dieses soziale Engagement entschlossen hat, bleibt irgendwie offen, was die ersten beiden Buchteile miteinander verbindet und was das Motiv für das Buch Tschikago ist. Erst im letzten und dritten Teil wird ganz zum Schluss aufgelöst, welche Verbindung die Autorin zu den älteren Herrschaften, insbesondere den Frauen, hat. Und diese ganz zarte Band war es, welches für mich dieses Buch dann hat zu einer schönen literarischen Entdeckung werden lassen. Vor diesem Buch war mir die Autorin Alexandra Stahl kein Begriff. Auch unter dem Buch hatte ich mir ursprünglich etwas anderes vorgestellt und mich auch beim Lesen noch lange gefragt, wohin das Geschriebene denn hier führen soll und was das überhaupt für eine literarische Form ist. Und auch wenn ich beiden Fragen noch immer nicht wirklich beantworten kann, so habe ich dieses Buch wirklich gern gelesen. Eine Empfehlung für alle, die mal etwas Neues entdecken möchten. Hier passiert keine große Action oder etwa die Aufarbeitung von Familientraumata. Es ist ein stilles, zartes Buch über das Ältersein, das Gelebthaben und das Erfahren der eigenen Vergänglichkeit.

  • KräuterT

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empathie

    Der Roman von Alexandra Stahl ist etwas ganz besonderes. Die Geschichten über sich und über ihre Großeltern bilden einen Rahmen für die Erlebnisse in einer Gesprächsgruppe im Seniorenheim. Dabei beschreibt Alexandra Stahl ihre Erlebnisse mit so viel Wärme und Empathie, dass es mich förmlich hineingezogen hat in ihre erlebte Welt. Die Großeltern werden so liebevoll dargestellt mit ihrem unterfränkischen Dialekt und auch die Senioren und Seniorinnen werden in ihrer Art und Besonderheit porträtiert, dass ich sie lebhaft vor mir sehen konnte. Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig, mit vielen Wiederholungen, großen Zeilenabständen, Lücken und gänzlich ohne Zeichen für die wörtliche Rede. Obwohl sehr viel wörtliche Rede vorkommt. Darauf muss man sich einlassen (können). Das ist auch mein einziger Hinweis darauf, dass sich das Buch eventuell nicht für die breite Leserschaft eignet, sondern nur für Leser, die auch poetische Sprache und alternative Schreibstile mögen. Ich habs gemocht.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, melancholisch und voller Leben

    Ich habe „Tschikago“ von Alexandra Stahl innerhalb von drei Tagen verschlungen und trotzdem immer wieder versucht, mich beim Lesen ein bisschen auszubremsen und die einzelnen Sätze auf mich wirken zu lassen, weil in ihnen so viel Wahrheit und Weisheit, aber auch so viel Melancholie steckt. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch in einiger Zeit noch einmal lesen werde, weil es mich wirklich berührt hat und es einige Passagen gibt, die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten beschreibt die Autorin ihr Leben mit ihren Großeltern und erzählt dabei auch von ihrem Großvater, der langsam immer dementer wird. Im zweiten Teil geht es vor allem um Anekdoten aus ihrer Zeit in einem Seniorenheim in Berlin, wo sie eine Gruppe leitete und mit den Bewohner*innen so einige schräge, berührende, witzige, aber auch traurige Situationen erlebte. Im dritten Teil stehen schließlich verschiedene Besuche der inzwischen erwachsenen Autorin bei ihrer Großmutter im Mittelpunkt. Der Schreibstil hat mich sehr abgeholt, auch wenn er an manchen Stellen schon sehr besonders und vielleicht ein bisschen schwer zu greifen ist. Gerade das hat für mich aber auch viel von der Stimmung des Buches ausgemacht. Besonders mochte ich, dass es aus so vielen kurzen Anekdoten besteht und keine klassische, durchgehend zusammenhängende Geschichte erzählt. Dadurch kann man einzelne Passagen, die einen besonders berührt oder zum Nachdenken gebracht haben, markieren und später immer wieder lesen. Bei den vielen verschiedenen Namen der Heimbewohner*innen war ich zwischendurch etwas überfordert und konnte nicht immer alle Personen richtig zuordnen. Meinen Lesespaß hat das aber kaum geschmälert und wer weiß, vielleicht fällt mir das beim nächsten Lesen schon leichter. Alles in allem fand ich „Tschikago“ ganz toll. Es ist eines dieser Bücher, bei denen nach dem Lesen etwas hängen bleibt und zu denen man irgendwann noch einmal zurückkehren möchte. Eine ganz klare Empfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

21

4

19

3

27

2

3

1

0

Bewertungen (70)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Tschikago