Ein unerwartetes Erbe stellt das Leben von Helene Adler komplett auf den Kopf, erst recht, als ein Freund der Verstorbenen behauptet, jemand hätte bei dem tödlichen Herzstillstand nachgeholfen.
Die Frage nach ihrer persönlichen Zukunft schiebt Helene bewusst beiseite, während sie der Wahrheit auf den Grund geht. Mit der ihr eigenen Akribie und wissenschaftlicher Präzision nimmt sie den Kreis von Verdächtigen und möglichen Komplizen unter die Lupe. Dass sie selbst in Lebensgefahr schweben könnte, kommt ihr dabei gar nicht in den Sinn.
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Romantic Suspense in herrlicher englischer Kulisse
Lesezauber_Zeilenreise (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.05.2026
Bewertungsnummer: 3127099
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
**Inhaltsangabe Autorin:**
Ein unerwartetes Erbe stellt das Leben von Helene Adler komplett auf den Kopf, erst recht, als ein Freund der Verstorbenen behauptet, jemand hätte bei dem tödlichen Herzstillstand nachgeholfen. Die Frage nach ihrer persönlichen Zukunft schiebt Helene bewusst beiseite, während sie der Wahrheit auf den Grund geht. Mit der ihr eigenen Akribie und wissenschaftlicher Präzision nimmt sie den Kreis von Verdächtigen und möglichen Komplizen unter die Lupe. Dass sie selbst in Lebensgefahr schweben könnte, kommt ihr dabei gar nicht in den Sinn.
**Meine Inhaltsangabe:**
Helene Adler, 35, Doktor der Philosophie und beruflich gesehen gerade ein bisschen in der Schwebe lebt allein und ganz zufrieden in Österreich. Eine Erbschaftsangelegenheit führt sie nach England, wo ihr sehr zum Missfallen der Angehörigen völlig überraschend eröffnet wird, dass sie die Alleinerbin der kürzlich verstorbenen Elina Dunston ist, die ihr völlig unbekannt ist. Wie sich herausstellt, war diese eine sehr gute Freundin von Helenes Großvater. Und sehr vermögend! Helene ist sich noch unsicher, was sie nun tun soll, entscheidet sich dann aber, zunächst einmal das Anwesen in Augenschein zu nehmen und die Erbangelegenheiten zu regeln. Im Zuge dessen kommt der Verdacht auf, dass Mrs. Dunston nicht an einem Herzstillstand gestorben ist, sondern jemand nachgeholfen hat. Helene geht dem nach, Hilfe bekommt sie vom Gärtner Henry und dem jungen Bekannten Nathan. Zudem kommt Pascoe Trevelyan, der Inspector, der damals den angeblichen Unfalltod von Mrs. Dunston untersucht hat, mit ins Boot. Helene findet neben verdächtigen Spuren und einigen sehr guten neuen Freunden in Trevelyan sogar etwas mehr.
Erster Satz: »Würde man mich fragen, was ich hier wollte, ich hätte darauf keine Antwort.«
**Mein Eindruck:**
Der bildhafte, sehr gut zu lesende Schreibstil hat es mir leichtgemacht, nur so durch die Geschichte zu rauschen. Ich konnte und wollte das Buch schlicht nicht mehr aus der Hand legen. Das lag sicherlich an der spannenden und logisch aufgebauten Story, aber auch an dem unvergleichlich wundervollen Setting, welches von der Autorin überaus detailliert beschrieben wird. Ich fühlte mich sofort heimisch und pudelwohl und wäre am liebsten ich echt dort gewesen. Ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen und litt mächtig unter Fernweh (was mir bei England eigentlich immer passiert). Auch haben mich die Figuren sofort angesprochen, ich mochte sie alle sehr und die, die ich nicht mochte, waren auch einfach super gezeichnet. Die Lovestory zwischen Helene und Trevelyan ist echt was fürs Herz, dominiert die Story aber nicht, sondern ergänzt sie perfekt. Ich konnte miträtseln, mich mitfreuen und auch ein bisschen schadenfroh-gehässig sein (diese ollen Erbschleicher aber auch). Mir hat an diesem Buch schlicht alles gefallen, weswegen ich es Freunden englischer Krimis mit bisschen Liebesflair sehr gern ans Herz lege. Wer wie ich genauso gern im Kopf Sightseeing macht, Herrenhäuser liebt und komplett anglophil ist, wird »Das Erbe« sehr mögen. Ich tus! 5/5 Sterne. Ein klasse Buch!
Wenn dein Leben völlig auf den Kopf gestellt wird und dann in Gefahr gerät…
Bewertung am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126914
Bewertet: eBook (ePUB)
Völlig unerwartet erhält Helene Adler, Doktorin der Philosophie aus Graz, eine Einladung zur Testamentseröffnung der verstorbenen Elina Dunston aus Cambridge. Elina ist Helene völlig unbekannt, trotzdem tritt sie die Reise nach England an, eine Reise, die ihr ganzes bisheriges Leben in Frage stellt. Denn Elina hat sie als Haupterbin eingesetzt, das unter anderem ein prächtiges Anwesen in Cambridge beinhaltet und ihr, die bisher immer beruflich auf wackeligen Füßen stand, ein sorgenfreies Leben bescheren könnte. Allerdings sind da noch die Nichte und der Neffe der Verstorbenen, die ihr das Erbe neiden. Als ein Freund der Verstorbenen den Verdacht äußert, dem Tod könnte nachgeholfen worden sein, beginnt sie selbst mit Ermittlungen, allerdings verkennt sie dabei die Gefahr, die ihr persönlich droht…
Der Krimi von Nika Wilhelm liest sich von Anfang bis Ende sehr flüssig und spannend. Es ist interessant, mit welcher Akribie Helene versucht, das Rätsel des Todes von Elina zu lösen und wie sie dabei die Freunde der Verstorbenen kennen und schätzen lernt. Der Leser spürt, wie Helene mit ihrer Offenheit Vertrauen zu diesen Menschen aufbaut und mit Freundschaft belohnt wird, eine Freundschaft, die oft mehr wert ist als die Blutsverwandtschaft. Ein Thema, das auch zur Sprache kommt, wie man vernünftig Unterstützung leisten kann, ohne den Empfänger zu beschämen. Aber man liest auch, wie gefährlich Dogmatismus ist und Leben zerstören kann!
Für mich ein sehr unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem überraschenden Ende und der Hoffnung auf eine Fortsetzung.
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