Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex Marilyn Monroe und Anna Freud: Eine außergewöhnliche Begegnung — Sieben außergewöhnliche Tage mit Anna Freud
528,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
05.05.2026
Abbildungen
mit 20 Abbildungen
Verlag
Carl Ueberreuter VerlagSeitenzahl
216
Maße (L/B/H)
23,1/16,2/2,3 cm
Gewicht
594 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8000-8110-3
Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem ungewöhnlichen Treffen, um das sich bis heute viele Geheimnisse ranken: Marilyn Monroe , damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf. Sieben Tage lang begegnen sich zwei Frauen, die auf völlig unterschiedlichen Bühnen agieren und doch von ähnlichen Fragen getrieben sind: Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit.
Diese Begegnung ist zwar dokumentiert, doch was genau zwischen den beiden geschah, blieb lange im Dunkeln...
Der Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Hektor Haarkötter rekonstruiert in seinem Buch erstmals umfassend die Hintergründe dieser Woche. Auf Basis von Biografien, Briefen, Tagebüchern und zeitgeschichtlichen Quellen zeichnet er ein vielschichtiges Bild und verbindet akribische Recherche mit kühnen, wissenschaftlich inspirierten Hypothesen .
Im Zentrum steht eine Marilyn Monroe in einer existenziellen Krise: Konflikte am Filmset, Medikamentensucht, eine zerbrechende Ehe. Sie ist geprägt von Selbstzweifeln, Ängsten und dem Gefühl innerer Zerrissenheit.Ihr gegenüber steht Anna Freud: eine der prägendsten Figuren der Psychoanalyse, die im Schatten ihres Vaters Sigmund Freud steht, ihre eigene Rolle als Wissenschaftlerin behauptet und zugleich mit persönlichen Spannungen und biografischen Brüchen ringt.
Das Buch nähert sich beiden Frauen jenseits von Mythos und Ikonografie: Es zeigt eine hochintelligente, verletzliche Norma Jeane hinter der Figur Marilyn Monroe und zeichnet zugleich ein differenziertes Porträt Anna Freuds als Intellektuelle und Mensch.
Ausgehend von den überlieferten Spuren entwickelt Haarkötter eine ebenso provokante wie faszinierende Deutung dieser Begegnung: Zwischen den beiden Frauen entsteht – so seine These – eine intensive emotionale Nähe, die auch als Liebesbeziehung interpretiert werden kann. Dies eröffnet völlig neue Perspektiven auf beide Biografien und zugleich zur Diskussion einlädt.
Das Buch bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen historischer Rekonstruktion und erzählerischer Annäherung – eine Form von „true science“, die dort, wo Quellen Lücken lassen, mit begründeten Hypothesen arbeitet. Ein außergewöhnlicher Zugang zwischen Sachbuch, Essay und narrativer Non-Fiction!
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