Paradoxe Bindung: Psychologische Überlebensstrategie des Stockholm-Syndroms Geiselnahme, Empathie, und die neurologische Umkehrung von Feindbildern in der modernen forensischen Kriminalpsychologie
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- Deutsch ausgewählt
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
05.04.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
29,7/21/0,7 cm
Gewicht
369 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-38563-8
Für Außenstehende wirkt diese Empathie gegenüber einem Peiniger völlig irrational. Forensische Psychologen wissen jedoch, dass dies kein Wahnsinn ist, sondern ein brillanter, evolutionärer Abwehrmechanismus. Wenn das Gehirn absoluter Lebensgefahr und totaler Abhängigkeit ausgesetzt ist, erzeugt es kognitive Dissonanz. Um die konstante Todesangst psychisch zu überleben, beginnt das Opfer, winzige Akte der Gnade – etwa die Erlaubnis, Wasser zu trinken – als echte Zuneigung zu interpretieren. Die Identifikation mit dem Täter ist die ultimative Überlebensstrategie.
Dieses Fachbuch dekonstruiert die Neurologie traumatischer Bindungen. Sie analysieren die Dynamik von Macht und Ohnmacht, die fehlerhaften Mediennarrative und die Anwendung dieses Prinzips auf häusliche Gewalt und sektenartige Strukturen.
Blicken Sie in die komplexen Mechanismen der menschlichen Psyche. Verstehen Sie, wie extremer Stress den Verstand zwingt, den eigenen Feind zu lieben, um das physische Überleben zu sichern.
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