Die Jahreszeit der Sümpfe Roman
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.11.2026
Verlag
S. Fischer VerlagSeitenzahl
192
Maße (L/B)
20,5/12,5 cm
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
La estación del pantanoÜbersetzt von
Susanne Lange
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-10-397607-6
Yuri Herreras Roman »Die Jahreszeit der Sümpfe« ist eine Hommage an Benito Juárez, den ersten indigenen Präsidenten Mexikos, und eine Liebeserklärung an das zügellose New Orleans.
New Orleans, 1853. Ein junger Exilant namens Benito Juárez geht in einer Hafenstadt am Rande eines Sumpfes an Land. Jahre später wird er das erste indigene Staatsoberhaupt Mexikos werden, aber jetzt ist er so anonym wie jeder andere Migrant im stinkenden und verführerischen New Orleans.
»Die Stadt verwandelte sich, erst langsam, dann rasend schnell, von einer Stadt der Schiebereien und Geschäfte in ein lebendiges Tier, das sich zu schütteln anfing, als wollte es die Schläfrigkeit oder die Flöhe loswerden, und dann, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt als das Tanzen.«
Er lässt sich mitreißen von der Musik und vom Essen, erliegt den Halluzunationen des Gelbfiebers und wird mit dem ungezügelten Menschenhandel am Vorabend des amerikanischen Bürgerkriegs konfrontiert. In diesem Karneval der Eindrücke plant er mit den anderen Exilanten den Sturz des mexikanischen Diaktators und eine bessere Zukunft für sein Land.
»Wir müssen die Revolte anstoßen, und ist sie erst einmal in Gang, geben wir ihr eine Richtung. ... Eine Reform auf den Weg bringen, dann noch eine, die Dinge ändern, bevor die Konservativen merken, dass sie sich bereits ändern.«
Mit seinem Roman füllt Yuri Herrera eine historische Lücke.
Über den Aufenthalt von Juárez in New Orleans gibt es keinerlei Zeugnisse. Mit viel Phantasie und in einem sprachlichen Feuerwerk imaginiert Herrera ein Stück Biographie und macht gleichzeitig eine Liebeserklärung an eine polyglotte und sinnliche Stadt.
- »Faszinierend . . . so herrlich und chaotisch wie das beste Gumbo von New Orleans. . . . Ein Triumph.« Publishers Weekly
- »Erzählt in Herreras typisch funkelnder, Form-sprengender Sprache, schreit dieses Werk förmlich nach dem Prädikat ›modernes Epos‹.« Brittany Allen, Literary Hub
- »Prächtig imaginiert, überreich geschrieben.« Sam Sacks, The Wall Street Journal
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