Produktbild: Sehr geehrte Frau Ministerin
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Sehr geehrte Frau Ministerin Roman | Georg-Büchner-Preis 2025

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Rezension

»Ursula Krechels Buch [ist] zwar vordergründig ein Roman über Mütter und Söhne. Aber es ist auch ein Buch über das Erzählen. Als solches ist es raffiniert, virtuos und intelligent.« Anna Kardos, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 30. November 2025 ("NZZ am Sonntag")
»Kühn stellt sich diese Form der Geschichtsschreibung den klassischen Vorbildern des männlichen Kanons entgegen. Eine Summe ist der Roman jedoch nicht nur wegen dem Vielen, das er vereint, sondern auch im Hinblick auf die Kunst einer der bedeutendsten Autorinnen unserer Tage.« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 15. Juli 2025 ("Stuttgarter Zeitung")
»Mit ihr zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Autorin aus, die in ihren Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen, Romanen und Essays den Verheerungen der deutschen Geschichte und Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegensetzt. […] Das Thema der Selbstbehauptung, Wiederentdeckung und Fortentwicklung weiblicher Autorschaft zieht sich als roter Faden durch ihr gesamtes Schaffen.« Jury des Georg-Büchner-Preises, 15. Juli 2025 ("Jury des Georg-Büchner-Preises")
»[Ursula Krechels Bücher bestechen] durch formale Finesse und gedankliche Präzision.« Denis Scheck, Das Erste Druckfrisch, 23. Februar 2025 ("Das Erste druckfrisch")
»›Sehr geehrte Frau Ministerin‹ [ist] so überraschend und geschickt, mitunter beinahe irritierend komponiert, dass es zu kurz gegriffen wäre, den Roman auf einen bloßen Thesenroman über strukturelle Gewalt gegen Frauen herunterzubrechen.« Wiebke Porombka, Deutschlandfunk, 21. Februar 2025 ("Deutschlandfunk")
»Krechels Buch ist gewaltig und es ist feministisch. Mit einer messerscharfen Sprache seziert sie den (männlichen) Blick auf die Frau; auf die fruchtbare und nicht (mehr) fruchtbare Frau, auf die ohnmächtige und die mächtige Frau, die leidende Frau und die Mutter, die am Anspruch der “optima mater”, der besten Mutter, scheitert. Ein kluges, lesenswertes Buch, das Lust auf Konzentration voraussetzt.« Andrea Zuleger, Aachener Zeitung, 17. Februar 2025 ("Aachener Zeitung")
»Sie ist eine unfassbar gute Erzählerin. Ihre Sprache ist wirklich messerscharf und passt immer genau zu den Dingen, die sie erzählt. […] [E]s macht total Spaß.« Andrea Zuleger, Aachener Zeitung “Auslese”, 14. Februar 2025 ("Aachener Zeitung "Auslese"")
»Ein komplexer, vielschichtiger Roman, der vor allem von einem lebt: der facettenreichen Erzählkunst seiner Autorin.« Herbert Schorn, Oberösterreichische Nachrichten, 03. Februar 2025 ("Oberösterreichische Nachrichten")
»Es ist eines jener ganz seltenen Bücher, die je länger man über sie nachdenkt, eigentlich immer besser werden. […] [L]iterarisch sehr, sehr beeindruckend.« Denis Scheck, WDR 3, 27. Januar 2025 ("WDR 3 Mosaik")
»Jedes Wort in Ursula Krechels Roman ›Sehr geehrte Frau Ministerin‹ ist wohlplatziert […] Die Autorin setzt eine hoch artifizielle verbindende Klammer vom blutgetränkten Lebensweg der machtbesessenen Agrippina bis hin zur zunehmenden Radikalisierung im Alltag der Gegenwart. Dies ist kompositorisch perfekt gelungen. Man folgt der Autorin bereitwillig durch die Jahrhunderte.« Peter Mohr, Augsburger Allgemeine, 19. Januar 2025 ("Augsburger Allgemeine")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B)

19/11,5 cm

Gewicht

10 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98950-2

Rezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B)

19/11,5 cm

Gewicht

10 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98950-2

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Ein Mosaik aus Stimmen und Zeiten

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2674850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin. Ursula Krechel schreibt in ihrem hochpolitischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird. Dieser Roman hat keinen klassischen Plot – am Ende erkennt man zwar einen roten Faden, aber er verläuft nicht linear von A nach B. Die Erzählung springt, schweift ab, Gedanken werden ohne Vorwarnung eingebracht und minutiös weitergedacht, bevor wieder ein neues Thema auftaucht. Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt: Im ersten begegnen wir Eva Patarak, die in einem Kräuterladen arbeitet. Im zweiten steht Silke, eine Lateinlehrerin, im Mittelpunkt. Im dritten rückt die Ministerin ins Zentrum. Doch so klar, wie es hier klingt, ist es beim Lesen nicht – vieles vermischt sich, die Grenzen verschwimmen. Silke ist die Ich-Erzählerin und kündigt im Verlauf an, ein Buch über Eva Patarak und die Ministerin schreiben zu wollen. Doch beim Lesen bleibt unklar: Beschreibt sie wirkliche Ereignisse, die sie beobachtet? Oder erleben wir bereits die Geschichten, die sie sich für ihren eigenen Roman ausdenkt? Dieses Changieren zwischen vermeintlicher Realität und möglicher Fiktion ist ein reizvoller Schwebezustand, den Krechel bewusst offen lässt. Ein großer Teil des Romans kreist um die römische Geschichte in der Zeit von Nero und seiner Mutter Agrippina. Daneben tauchen viele andere Motive auf: der ältere Sohn, der zuhause am Computer isoliert lebt, der Flug der Kraniche, Menstruationsprobleme und eine Hysterektomie. Das klingt vielleicht nüchtern, doch Krechel gelingt es, all das mit Spannung, Präzision und in rasantem Tempo zu erzählen. Ihre Sprache ist hochliterarisch, sie ist eine Wortkünstlerin. Dies ist kein Buch, das man nebenbei lesen kann. Man muss dabei sein, konzentriert, bereit, mitzudenken. Krechel fordert ihre Leserinnen und Leser heraus. Wer lineare, leicht zugängliche Unterhaltung sucht, wird hier vermutlich scheitern. Wer sich aber gerne fordern lässt – wenigstens in der Literatur – findet hier ein anspruchsvolles, vielschichtiges Werk, das lange nachhallt. Für mich war es hervorragend. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Ein Mosaik aus Stimmen und Zeiten

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2674850
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin. Ursula Krechel schreibt in ihrem hochpolitischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird. Dieser Roman hat keinen klassischen Plot – am Ende erkennt man zwar einen roten Faden, aber er verläuft nicht linear von A nach B. Die Erzählung springt, schweift ab, Gedanken werden ohne Vorwarnung eingebracht und minutiös weitergedacht, bevor wieder ein neues Thema auftaucht. Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt: Im ersten begegnen wir Eva Patarak, die in einem Kräuterladen arbeitet. Im zweiten steht Silke, eine Lateinlehrerin, im Mittelpunkt. Im dritten rückt die Ministerin ins Zentrum. Doch so klar, wie es hier klingt, ist es beim Lesen nicht – vieles vermischt sich, die Grenzen verschwimmen. Silke ist die Ich-Erzählerin und kündigt im Verlauf an, ein Buch über Eva Patarak und die Ministerin schreiben zu wollen. Doch beim Lesen bleibt unklar: Beschreibt sie wirkliche Ereignisse, die sie beobachtet? Oder erleben wir bereits die Geschichten, die sie sich für ihren eigenen Roman ausdenkt? Dieses Changieren zwischen vermeintlicher Realität und möglicher Fiktion ist ein reizvoller Schwebezustand, den Krechel bewusst offen lässt. Ein großer Teil des Romans kreist um die römische Geschichte in der Zeit von Nero und seiner Mutter Agrippina. Daneben tauchen viele andere Motive auf: der ältere Sohn, der zuhause am Computer isoliert lebt, der Flug der Kraniche, Menstruationsprobleme und eine Hysterektomie. Das klingt vielleicht nüchtern, doch Krechel gelingt es, all das mit Spannung, Präzision und in rasantem Tempo zu erzählen. Ihre Sprache ist hochliterarisch, sie ist eine Wortkünstlerin. Dies ist kein Buch, das man nebenbei lesen kann. Man muss dabei sein, konzentriert, bereit, mitzudenken. Krechel fordert ihre Leserinnen und Leser heraus. Wer lineare, leicht zugängliche Unterhaltung sucht, wird hier vermutlich scheitern. Wer sich aber gerne fordern lässt – wenigstens in der Literatur – findet hier ein anspruchsvolles, vielschichtiges Werk, das lange nachhallt. Für mich war es hervorragend. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Toxische Beziehungen von der Antike bis in die Gegenwart

Magnolia am 30.09.2025

Bewertungsnummer: 2611998

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern.“ So lese ich es vorab, meine Neugier ist geweckt. „Beste Mutter, optima mater, nannte Kaiser Nero seine Mutter Agrippina in seiner Thronrede.“ Später spielt er seine Macht aus, er sieht in ihr zunehmend eine Bedrohung und lässt sie schließlich umbringen. Dieser geschichtliche Hintergrund zieht sich durch das Buch, was mich anfangs irritiert hat. Eben war noch die Rede von dem brutalen römischen Kaiser… …im nächsten Satz bin ich im Jugendzimmer von Eva Pataraks Sohn Philipp, der sich hinter seinen digitalen Spielen verschanzt. Er redet nicht, zumindest beschränkt er sich auf das Allernotwendigste, verbarrikadiert sich hinter der Tür seines Zimmers. Seine Mutter schafft das Geld ran, sie arbeitet in einem Kräuterladen, dessen Produkte sie sich nicht leisten kann. Irgendwann dann wird sie wegrationalisiert. Eine Frau mit einer roten Mütze scheint eine Stammkundin zu sein… …sie ist Lateinlehrerin, Silke Aschauer ihr Name. Allerdings bleibt sie bei der Beschreibung „Frau mit roter Mütze“, denn so hat sie sich nun mal eingeführt in diese Erzählung. Sie wird in Teil II ab ovo noch mehr sichtbar. Bleibt noch die Frau Ministerin, an die sie sich wenden, sie ist hier namenlos. Begegnet sind wir ihr schon durch die an sie geschriebenen Briefe, die zwischendurch zu lesen sind. Es sind drei Frauen, die – jede auf ihre Weise – mit dem Patriarchat zu tun haben. Es geht um Gewalt in der Antike, um Unterdrückung, um spezifische weibliche Leiden, um Gewalt im politischen und gesellschaftlichen Sinne, um das Böse, das der grausame Kaiser Nero verkörpert, das sich durch die Zeiten bewegt bis hin zur Gegenwart. Es sind drei Teile – I Eva, II ab ovo und III als ob - und viele Themen, die Ursula Krechel aufmacht, dabei ist sie trotz des nüchternen Erzähltons ganz nah bei ihren Figuren wie etwa beim Kranichzählen im Moor oder einem Hörtest und noch so einigem mehr. Das Buch ist anspruchsvoll, es fordert ein konzentriertes Lesen. Den Zeitsprüngen, die mich anfangs irritiert, ja sehr gestört und den Lesefluss stark beeinträchtigt haben, kann ich jetzt, nachdem ich den Roman beendet und ihn nochmal habe Revue passieren lassen, doch so einiges abgewinnen.

Toxische Beziehungen von der Antike bis in die Gegenwart

Magnolia am 30.09.2025
Bewertungsnummer: 2611998
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern.“ So lese ich es vorab, meine Neugier ist geweckt. „Beste Mutter, optima mater, nannte Kaiser Nero seine Mutter Agrippina in seiner Thronrede.“ Später spielt er seine Macht aus, er sieht in ihr zunehmend eine Bedrohung und lässt sie schließlich umbringen. Dieser geschichtliche Hintergrund zieht sich durch das Buch, was mich anfangs irritiert hat. Eben war noch die Rede von dem brutalen römischen Kaiser… …im nächsten Satz bin ich im Jugendzimmer von Eva Pataraks Sohn Philipp, der sich hinter seinen digitalen Spielen verschanzt. Er redet nicht, zumindest beschränkt er sich auf das Allernotwendigste, verbarrikadiert sich hinter der Tür seines Zimmers. Seine Mutter schafft das Geld ran, sie arbeitet in einem Kräuterladen, dessen Produkte sie sich nicht leisten kann. Irgendwann dann wird sie wegrationalisiert. Eine Frau mit einer roten Mütze scheint eine Stammkundin zu sein… …sie ist Lateinlehrerin, Silke Aschauer ihr Name. Allerdings bleibt sie bei der Beschreibung „Frau mit roter Mütze“, denn so hat sie sich nun mal eingeführt in diese Erzählung. Sie wird in Teil II ab ovo noch mehr sichtbar. Bleibt noch die Frau Ministerin, an die sie sich wenden, sie ist hier namenlos. Begegnet sind wir ihr schon durch die an sie geschriebenen Briefe, die zwischendurch zu lesen sind. Es sind drei Frauen, die – jede auf ihre Weise – mit dem Patriarchat zu tun haben. Es geht um Gewalt in der Antike, um Unterdrückung, um spezifische weibliche Leiden, um Gewalt im politischen und gesellschaftlichen Sinne, um das Böse, das der grausame Kaiser Nero verkörpert, das sich durch die Zeiten bewegt bis hin zur Gegenwart. Es sind drei Teile – I Eva, II ab ovo und III als ob - und viele Themen, die Ursula Krechel aufmacht, dabei ist sie trotz des nüchternen Erzähltons ganz nah bei ihren Figuren wie etwa beim Kranichzählen im Moor oder einem Hörtest und noch so einigem mehr. Das Buch ist anspruchsvoll, es fordert ein konzentriertes Lesen. Den Zeitsprüngen, die mich anfangs irritiert, ja sehr gestört und den Lesefluss stark beeinträchtigt haben, kann ich jetzt, nachdem ich den Roman beendet und ihn nochmal habe Revue passieren lassen, doch so einiges abgewinnen.

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