Narben, die niemand sieht Traumatische Spuren im Gehirn und Körper verstehen
-
- Deutsch ausgewählt
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
07.04.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
188
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,1 cm
Gewicht
581 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-39023-6
Aus neurobiologischer Perspektive zeigt sich: Traumatische Erlebnisse verändern nachweislich die Struktur und Funktion des Gehirns. Die Amygdala – unser inneres Alarmsystem – bleibt in erhöhter Bereitschaft, der Hippocampus verliert seine Fähigkeit, Erinnerungen als vergangen einzuordnen, und der präfrontale Kortex, der uns besonnen handeln lässt, gerät unter Dauerdruck. Diese Veränderungen sind keine Schwäche – sie sind die Antwort eines Gehirns, das überleben wollte.
Forschende haben zudem entdeckt, dass Traumata epigenetische Spuren hinterlassen – molekulare Veränderungen, die tief in die Zellstruktur eingeschrieben sind und langfristig die Stressverarbeitung beeinflussen. Dieses Buch übersetzt diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in eine Sprache, die nicht klinisch distanziert, sondern menschlich nah ist – für all jene, die nicht nur wissen wollen, was mit ihnen passiert ist, sondern auch, warum sie sich immer noch so fühlen, wie sie sich fühlen.
Verstehen ist keine Heilung – aber es ist ihr stiller Anfang. Wer begreift, dass sein Nervensystem nicht überreagiert, sondern erinnert, beginnt sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Sanfter. Geduldiger. Und vielleicht zum ersten Mal: mit echtem Mitgefühl.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice