Produktbild: Stratmanns Gäste

Stratmanns Gäste Psychothriller

1

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.04.2026

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

12,5/18,9/1,9 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz / Moosgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96741-301-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.04.2026

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

12,5/18,9/1,9 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz / Moosgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96741-301-4

Herstelleradresse

Hybrid Verlag
Westring 1
66424 Homburg
DE

Email: info@hybridverlag.de

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Stratmanns Gäste

Manuela Hahn am 15.04.2026

Bewertungsnummer: 3110437

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch Stratmanns Gäste von Günther Hotter beginnt mit einer scheinbar unspektakulären Szene im Archiv des Verlagshauses Rohn-Ratter. Der Reporter Stephan Rombach vernichtet dort seine Unterlagen, bevor er sich eine Auszeit nehmen will. Doch schon dieser Einstieg zeigt eindrucksvoll, wie meisterhaft der Autor mit Sprache umgeht. Durch seine bildhafte und eindringliche Erzählweise entsteht eine Atmosphäre, die in meinem Kopf sofort Bilder hervorrief, wie man sie aus düsteren Horrorfilmen kennt. Bereits hier wird deutlich, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Auf dem Weg nach Südtirol begegnet Rombach einem Mann, der ihm zunächst nur vage vertraut erscheint. Erst ein einzelnes Wort lässt die Erinnerung zurückkehren: Es handelt sich um den berühmten Arzt Dr. Stratmann, der vor Jahren spurlos verschwunden ist. Rombachs journalistischer Instinkt ist geweckt, und er folgt dem Mann bis zu dessen abgelegenem Rückzugsort, einem einsamen, stillgelegten Hotel in den Bergen. Dort gelingt es ihm, Stratmann davon zu überzeugen, ihn aufzunehmen. Sein Ziel ist es, die Geschichte des Arztes aufzuschreiben und daraus einen Bestseller zu machen, der seinen Ruhm als Kriegsberichterstatter noch übertreffen soll. Schon bald stellt Rombach jedoch fest, dass er und sein Gastgeber nicht allein sind. Weitere Gäste leben in dem Hotel, angeblich, um dort ungestört ihren Ruhestand zu verbringen. Doch es dauert nicht lange, bis Rombach auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Er erkennt, dass der einst angesehene und menschenfreundliche Arzt dem Wahnsinn verfallen ist. Zu diesem Zeitpunkt scheint Flucht jedoch längst unmöglich geworden zu sein. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr vom Inhalt verraten. Günther Hotters Roman ist weit mehr als nur eine klassische Horrorgeschichte, auch wenn dies zunächst den Anschein haben mag. Als Leser wird man mit der inneren Zerrissenheit Rombachs konfrontiert, der als zynischer Kriegsberichterstatter stärker unter seinen Erlebnissen leidet, als er sich selbst eingestehen will. Die Vergangenheit hat er verdrängt, um nicht an ihr zu zerbrechen. Er redet sich selbst ein, dass „nach der Story vor der Story ist“ und dass das Erlebte ihn nicht mehr berührt. Auch Stratmann ist an einem tiefen Trauma gescheitert. Er hat Jeden verloren der ihm einst etwas bedeutete und klammert sich verzweifelt an das Vergangene und überschreitet dabei jede Grenze von Ethik und Moral. Hotter zeigt meisterhaft, wie traumatische Erlebnisse die menschliche Psyche zerrütten können. Dieser Roman ist nichts für zartbesaitete Menschen. Wer wie ich mit Bildern im Kopf zu lesen vermag, für den mögen einzelne Szenen verstörend wirken, doch hinter dem Horror steckt viel mehr. Das Buch zeigt, wie zerbrechlich die menschliche Psyche ist.Das Ende der Geschichte hat mich sehr überrascht. Lasst auch ihr euch überraschen und folgt Stephan Rombach auf eine unvergessliche, verstörende Reise durch die Abgründe der menschlichen Seele.

Stratmanns Gäste

Manuela Hahn am 15.04.2026
Bewertungsnummer: 3110437
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch Stratmanns Gäste von Günther Hotter beginnt mit einer scheinbar unspektakulären Szene im Archiv des Verlagshauses Rohn-Ratter. Der Reporter Stephan Rombach vernichtet dort seine Unterlagen, bevor er sich eine Auszeit nehmen will. Doch schon dieser Einstieg zeigt eindrucksvoll, wie meisterhaft der Autor mit Sprache umgeht. Durch seine bildhafte und eindringliche Erzählweise entsteht eine Atmosphäre, die in meinem Kopf sofort Bilder hervorrief, wie man sie aus düsteren Horrorfilmen kennt. Bereits hier wird deutlich, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Auf dem Weg nach Südtirol begegnet Rombach einem Mann, der ihm zunächst nur vage vertraut erscheint. Erst ein einzelnes Wort lässt die Erinnerung zurückkehren: Es handelt sich um den berühmten Arzt Dr. Stratmann, der vor Jahren spurlos verschwunden ist. Rombachs journalistischer Instinkt ist geweckt, und er folgt dem Mann bis zu dessen abgelegenem Rückzugsort, einem einsamen, stillgelegten Hotel in den Bergen. Dort gelingt es ihm, Stratmann davon zu überzeugen, ihn aufzunehmen. Sein Ziel ist es, die Geschichte des Arztes aufzuschreiben und daraus einen Bestseller zu machen, der seinen Ruhm als Kriegsberichterstatter noch übertreffen soll. Schon bald stellt Rombach jedoch fest, dass er und sein Gastgeber nicht allein sind. Weitere Gäste leben in dem Hotel, angeblich, um dort ungestört ihren Ruhestand zu verbringen. Doch es dauert nicht lange, bis Rombach auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Er erkennt, dass der einst angesehene und menschenfreundliche Arzt dem Wahnsinn verfallen ist. Zu diesem Zeitpunkt scheint Flucht jedoch längst unmöglich geworden zu sein. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr vom Inhalt verraten. Günther Hotters Roman ist weit mehr als nur eine klassische Horrorgeschichte, auch wenn dies zunächst den Anschein haben mag. Als Leser wird man mit der inneren Zerrissenheit Rombachs konfrontiert, der als zynischer Kriegsberichterstatter stärker unter seinen Erlebnissen leidet, als er sich selbst eingestehen will. Die Vergangenheit hat er verdrängt, um nicht an ihr zu zerbrechen. Er redet sich selbst ein, dass „nach der Story vor der Story ist“ und dass das Erlebte ihn nicht mehr berührt. Auch Stratmann ist an einem tiefen Trauma gescheitert. Er hat Jeden verloren der ihm einst etwas bedeutete und klammert sich verzweifelt an das Vergangene und überschreitet dabei jede Grenze von Ethik und Moral. Hotter zeigt meisterhaft, wie traumatische Erlebnisse die menschliche Psyche zerrütten können. Dieser Roman ist nichts für zartbesaitete Menschen. Wer wie ich mit Bildern im Kopf zu lesen vermag, für den mögen einzelne Szenen verstörend wirken, doch hinter dem Horror steckt viel mehr. Das Buch zeigt, wie zerbrechlich die menschliche Psyche ist.Das Ende der Geschichte hat mich sehr überrascht. Lasst auch ihr euch überraschen und folgt Stephan Rombach auf eine unvergessliche, verstörende Reise durch die Abgründe der menschlichen Seele.

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Stratmanns Gäste

von Hotter Günther

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