An deiner Seite bis zuletzt Wie ich für einen würdevollen Tod meiner Mutter kämpfte und was ich dabei über Pflege lernte
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.10.2026
Verlag
Münchner VerlagsgruppeSeitenzahl
200 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783969054628
5,7 Millionen Menschen in Deutschland waren 2023 pflegebedürftig. Bis 2055 wird diese Zahl noch mal um 1,8 Millionen Menschen steigen. Mehr als drei Viertel sind Senioren. 86 Prozent dieser Menschen werden in den eigenen vier Wänden gepflegt, von Angehörigen oder von Pflegekräften aus Osteuropa. Ohne diese Pflegenden zu Hause, die mit enormem Engagement und viel Liebe hilfsbedürftige Senior:innen versorgen, würde Pflege nicht funktionieren. Doch ausgerechnet diese Gruppe wird vom heute bestehenden System im Regen stehen gelassen, trotz Pflegeversicherung und trotz aller Lippenbekenntnisse der Politik und der zuständigen Verbände.
Katarina Schickling hat selbst zu diesen pflegenden Angehörigen gehört. 22 Monate lang hat sie sich um das Wohlergehen ihrer gebrechlichen Mutter gekümmert, gemeinsam mit Pflegerinnen aus Polen. 22 Monate, in denen sie immer wieder fassungslos erlebte, wie mangelhaft die ärztliche Versorgung für ältere Menschen ist, deren Mobilität eingeschränkt ist. Menschen, die besonders verletzlich sind. Menschen, die selten fachgerecht unterstützt werden, bei Fragen, die über Leben und Tod und über die Qualität des Lebens bis zum Tod entscheiden. Wie Krankenhäuser alte Menschen geradewegs in die Bettlägerigkeit behandeln. Wie die Wünsche der Betroffenen nach einem Altern und Sterben in Würde ignoriert werden. Wie weit Gesetz und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht und eine Streitschrift. Katarina Schickling schildert ihr Ringen um ein würdevolles Altern und ein friedliches Sterben ihrer Mutter. Und legt dabei den Finger in die Wunde unserer alternden Gesellschaft: Wie kann es sein, dass wir seit Jahren um die Herausforderungen unserer Altersstruktur wissen und sich dennoch so wenig verändert? Sie geht der Frage nach, was bei uns in Sachen Pflege schiefläuft. Und wie es besser geht.
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